Denk-Bar: Die Kreativität kitzeln

7. März 2016

Im eCoaching „Geht ja doch!“ denken sich die Teilnehmer in der ersten Einheit viele Aktivitäten aus, wie sie das ausleben können, was ihnen wirklich wichtig ist. Klingt leicht, doch manchmal stehen wir gerade bei unseren eigenen Themen auf dem Schlauch. Gut, wenn wir dann die eigene Kreativität wachkitzeln können.

Aktivieren Sie Ihren Ideen-Booster und finden Sie so mehr Möglichkeiten im großen weiten Meer der Möglichkeiten. Folgende Aktivitäten können helfen, aus den gewohnten Denk-Autobahnen auszubrechen, die Kreativität zu entflammen, das Gehirn zu stimulieren und damit neue Ideen auszuschütten. Ideen, die Ihnen helfen das zu tun, was Sie wirklich wollen: Ihr Projekt realisieren, endlich mal pünktlich Feierabend machen oder was Sie für sich momentan gerne erreichen wollen.

Kreativität lässt sich wecken

  1. Malen Sie ein Bild mit Ihrer nicht-dominanten Hand.
  2. Nehmen Sie die Bahn, die Sie gerade noch erreicht haben, nicht. Warten Sie auf die nächste und vertrödeln Sie die Zeit am Bahnsteig mit Herumschauen und anderen Leuten zuhören.
  3. Kaufen Sie eine Zeitung, die Sie noch nie gelesen haben. Lesen Sie sie.
  4. Arbeiten Sie nachts, schlafen Sie tagsüber.
  5. Drehen Sie Bilder (z.B. in Zeitschriften, Prospekten) um 180°. Betrachten Sie diese solange, bis Sie das Motiv erkennen.
  6. Gehen Sie barfuß durch die nächste Pfütze.
  7. Trinken Sie Tee statt Kaffee, oder umgekehrt.
  8. Verändern Sie Ihren Klingelton beim Wecker.
  9. Putzen Sie Ihre Zähne mit der nicht-üblichen Hand, am besten im Dunkeln.
  10. Steigen Sie in den nächsten Bus, ohne zu wissen wohin er fährt.
  11. Gehen Sie in einen Buchladen, bummeln Sie ziellos zu einem Regal, ziehen Sie blind ein Buch heraus. Kaufen und lesen Sie es.
  12. Fahren Sie einen neuen, unbekannten Weg zur Arbeit.
  13. Trinken Sie drei Tage lang nur Wasser.
  14. Gehen Sie raus, finden Sie eine Kuh, reden Sie mit ihr.

Denk-Bar-Aufgabe dieser Woche:

Und so geht´s: Picken Sie sich in den kommenden sieben Tagen jeweils eine Kreativitäts-Aktivierungs-Aktivität raus, und berichten Sie gerne hier im BLOG von Ihren Erlebnisse. Und natürlich sind weitere Kreativitäts-Aktivierungs-Aktivitäten herzlich willkommen.

Posten Sie Ihre Ideen hier unten als Kommentar. Ich freue mich!

Willkommen in unserer “wunderbaren Denk-Bar”.

Hier erhalten Sie jeden Dienstag einen Impuls zum Nach-Denken, Vor-Denken, Mit-Denken. Denn alles was denk-bar ist, kann mach-bar werden. Ihnen gefällt dieser Beitrag? Dann gerne in Facebook, Twitter & Co. über die untenstehenden Buttons teilen. Damit Sie sich gut eindenken können poste ich manchmal auch bereits am Montag.

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17 Kommentare auf "Denk-Bar: Die Kreativität kitzeln"

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15. Leihen Sie sich einen originellen Stadtführer ihrer eigenen Stadt aus und schauen Sie sich an, was Sie noch nicht kennen.

Die Nr. 14 fand ich übrigens am besten: „Gehen Sie raus, finden Sie eine Kuh, reden Sie mit ihr.“ Nächstes Wochenende bin ich auf dem Land, da geh ich die Kuh suchen. Bin gespannt, was ich ihr erzählen werde und wie sie mich anschaut. Kühe beruhigen ungemein.

wird schwer, jetzt im Winter. Da sind bei uns die Kühe alle zu Hause

Die dicken Zottelviehcher stehen auch im Schnee in Hunsrück und Eifel rum
Viel Erfolg! Kühe sind aufmerksame Zuhörer

genial !

Auch das Schnurren einer Katze auf Deinem Schoss und das Kraulen in ihrem Fell lösen Kreativitätsblockaden.

Nr. 9. Nix ist passiert, außer dass ich mich an etwas, was ich erledigen wollte erinnerte und mich jetzt gleich dran mache, nachdem ich die Post erledigt habe… Mal sehen

Nach dem ich gerade ein Bild mit der anderen Hand gezeichnet habe, kam mir die Idee genau das Gegenteil von dem zu tun, was ich gerade hätte tun SOLLEN- MÜSSEN. Es ist richtig toll zu entdecken, dass dann plötzlich zu der
Situation (sollen-müssen ) ein KÖNNEN kommt. Ein ganz neuer Lösungsansatz.
Danke für die tollen Ideen, werde weiter machen…

Hallo zusammen,
bei einigen Ideen oben frage ich mich, wie diese meine Kreativität wecken sollen, weil sie für mich nicht ungewöhnlich sind, aber ich versuche es mal mit dem Malen. Und die Pfütze spricht mich total an, aber ich werde es noch etwas verschieben, da zum Glück gerade die Sonne scheint.
Liebe Grüße
Foxi

Ich bin heute Nacht um halb 1 aufgewacht und konnte nicht sofort wieder einschlafen.
Statt mir deswegen Sorgen zu machen und das Schlafen irgendwie zu erzwingen,
habe ich mit meinen Gedanken gespielt: Was habe ich als kleines Kind im Vorschulalter am liebsten gemacht? Zuerst fiel mir wenig ein, aber dann kamen verschiedene Tätigkeiten und eine war mit Abstand die liebste: Im Sand spielen ganz für mich alleine.
Das Gefühl , das ich dabei wieder habe, ist ein herrlicher Indikator dafür, welche Tätigkeiten heute wirklich für MICH sind und welche dagegen mehr in den Diensten anderer stehen.
Das ist ein schönes Gedankenspiel!

Bei deinem Kommentar dachte ich an „Die wunderbare Welt der Amélie“, wie sie bei dem maghrebinischen Händler in die Säcke mit den Gewürzen und Bohnen und Kichererbsen greift, oder was immer es war. Jede sinnliche Wahrnehmung ist da förderlich. Zum Beispiel in der Stoffabteilung Stoffe anfassen. Oder wie Amélie Blisterfolie zum Knacken bringen.

Ja, das kommt dem sehr nahe. Nur „etwas Gestalten“ gehört noch dazu z.B. so eine riesige Knickerburg aus Sand…

Ich denke mir gerne Geschichten über Mitmenschen aus, die ich nicht kenne. Geht gut in der S-/U-Bahn oder im Café. Wo die Leute herkommen, was sie gerne machen, welchen Beruf sie haben, ob sie Familie haben etc.
Das kann richtig Spaß machen, auch zusammen mit einer Freundin / einem Freund. 🙂

Ich nutze meine Maus am Computer als Rechtshänder gerade mit Links, lustig!

Das habe ich über einen sehr langen Zeitraum so gemacht, weil ich einer Sehnenscheidenentzündung am rechten Handgelenk entgegenwirken musste: Zunächst verklickt man sich noch, aber es ist erstaunlich, wie schnell das Gehirn umschaltet – hat also super funktioniert.