Die häufigste Klage meiner Teilnehmer in Zeitmanagement-Seminaren lautet: „Ich habe zu wenig Zeit für mich.“ Kein Wunder, denn sehr oft lassen wir uns von anderen verplanen und vereinnahmen – nicht zuletzt deshalb, weil „wir ja eh nichts vorhaben ….“.

Fixieren Sie „Zeit für mich“ im Kalender!

Um nicht in diese „Zeitfalle“ zu fallen, vereinbaren Sie verbindliche Termine mit sich selbst. Wenn Sie lediglich im Kopf haben, morgen Abend ein ausgiebiges Bad zu nehmen und sich mit der Lieblingslektüre auf die Couch zu verkriechen, und Ihr Chef bittet Sie kurz vor Feierabend, noch eine dringende Aufgabe zu erledigen, werden Sie bleiben.

Würden Sie aber auch bleiben, wenn Sie teure Theaterkarten hätten? Nein, Sie würden versuchen, die Abendveranstaltung auf jeden Fall wahrzunehmen. Weil sie aber „nichts vorhaben“ werden Sie vermutlich den ganzen Abend im Büro sitzen.

Tragen Sie sich deshalb Ihre „Zeit für mich“ in Ihren Kalender ein und lassen Sie sich diesen nicht nehmen.

Und hier noch eine kleine Gedankenübung dazu:

Wer hat ein Recht auf Ihre Zeit? Stellen Sie sich Ihr Leben und Ihre Tage mal wie ein wertvolles Behältnis vor. Und in dieses Behältnis legen sie nun jeden Tag große und kleine Steine. Das sind Ihre Aufgaben, die Sie erledigen wollen. Entscheiden Sie bewusst: Wer außer Ihnen darf in Ihr Gefäß etwas hineinlegen?

Teile gerne diesen Artikel in Deinen sozialen Medien