Welt-Glücks-Tag: wen willst Du heute glücklich machen?

20. März 2019
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Heute, am 20. März ist Welt-Glücks-Tag. Ein Tag, der 2012 von der UN-Hauptversammlung ins Leben gerufen wurde, um zu verdeutlichen, dass das Streben nach Glück kein banales Thema sei. Im Gegenteil: Glück, Zufriedenheit und Wohlbefinden sollten einen hohen Stellenwert in unserem Leben haben – und das solle auch seitens der Regierungen gefördert werden. Jawoll! Tun wir also heute ganz besonders intensiv etwas für unser Glück, und das Glück anderer Menschen.

Glücklich sein ist schön. Nicht nur, weil es mehr Spaß macht, als unglücklich zu sein, sondern weil es uns stress-resistenter und gesünder hält und sogar unser Leben verlängern soll. Wie schön, dass mittlerweile richtig gut erforscht ist, was passieren muss, damit unser Körper Glückshormone wie Dopamin, Serotonin oder Oxytozin ausschüttet. Neuro-Biologen und Psychologen, Glücksforscher und andere Wissenschaftler haben (unter anderem) folgende Zutaten gefunden, damit unser Glücks-Cocktail gelingt:

  • Achtsamkeit: spüren, schmecken, riechen, hören, sehen
  • Arbeit: happy im richtigen Job
  • Bewegung: beste Stimmung in kürzester Zeit
  • Beziehung: Gemeinsam glücklicher
  • Humor: wir können uns happy lachen!
  • Selbermachen: Mit Do-it-yourself tun wir gleich mehrfach was Gutes
  • Sinn: tun, was wir wirklich, wirklich wollen
  • Zuversicht: mit positiven Gedanken stark werden

Glücks-Training

Picken Sie sich aus der obigen Liste zwei Bereiche heraus, in denen Sie heute etwas für Ihr persönliches Glück tun wollen. Und picken Sie sich einen Bereich heraus, bei dem Sie anderen Menschen einen Glücksmoment verschaffen wollen. Der Grund: Helfen ist eine wesentlicher Wohlfühl-Faktor. Helfen wir anderen Menschen (oder auch Tieren) dann produzieren wir unter anderem das Kuschelhormon Oxytozin. Helfen macht also automatisch glücklich – den anderen und auch uns selbst.

Und das können Sie heute in puncto Glück konkret tun:

Achtsamkeit: schauen Sie sich jetzt um. Richten Sie zunächst Ihre Aufmerksamkeit rund 30 Sekunden lang auf alle blauen Gegenstände. Dann auf alle gelben. Dann auf alle roten. Dann auf alle grünen. Atmen Sie bewusst ein und aus.

Arbeit: erledigen Sie heute zumindest eine kleine Aufgabe, die Ihnen Spaß macht. Gibt es nicht? Dann tun Sie so als ob. Ja, richtig gelesen: stellen Sie sich vor, Sie sind Schauspieler(in) und sollen diese Aufgabe mit einer oskarreifen Hingabe erledigen. Hintergrund: auch eine lediglich vorgetäuschte Freude erhöht den Dopamingehalt im Körper. Das ist natürlich keine Dauerlösung, aber für den Moment eine gute Maßnahme. Für die Zukunft: finden Sie heraus, was Ihre neue glücksbringende Arbeit oder Ihr Geht-ja-doch-Projekt sein könnte.

Bewegung: hüpfen Sie drei Minuten auf der Stelle. Musik dazu macht zusätzlich happy (gehen Sie dazu vielleicht besser in den Waschraum 🙂 )

Beziehung: Sagen Sie heute einem Menschen etwas Nettes, ein Kompliment, oder schenken Sie zumindest ein herzliches Lächeln.

Humor: lesen Sie einen Witz, oder schauen Sie sich ein witziges Video an. Vorschlag: Der Singende Polizist (meine Lieblingsstellen sind bei Minute 0´37 und 0´52)

Selbermachen: Wie passend, dass heute (warum auch immer?!?) „Tag der Ravioli“ ist. Kochen Sie heute ein lecker Nudelgericht – und wenn Sie jetzt noch Freunde dazu einladen, dann haben Sie bereits zwei Glücks-Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Sinn: was gibt Ihrem Leben einen Sinn? Welche Aufgaben machen Sie im tiefsten Inneren zufrieden? Keine Ahnung? Dann begeben Sie sich auf Sinnsuche, beispielsweise mit dieser Übung.

Zuversicht: Blicken Sie auf die letzten Tage zurück. Was ist Ihnen da gut gelungen? Was haben Sie erreicht? Welche netten Situationen haben Sie erlebt? Welche netten Menschen getroffen? Ein Blick zurück, auf das, was wir geschafft haben, schult unsere Zuversicht, dass uns auch in Zukunft gute Dinge wiederfahren werden.

Abschluss-Glücks-Übung:

Wussten Sie, dass Sie nicht gleichzeitig lächeln und durch die Nase einatmen können*?

Viel Spaß und viele glückliche Momente!

* Das stimmt natürlich nicht – aber ich habe Sie zum Lächeln gebracht, oder?

Dieser Artikel ist super - den will ich meinen Freunden zeigen!

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Dimitra

Liebe Cordula, viel habe ich nachgedacht über den Sinn oder Unsinn eines „Welt-Glückstages“. Glück, das sind für mich flüchtige Momente des Einklanges mit sich, dem Anderen und der Natur. Momente, wo alles zu stimmen scheint, und zwar ohne Anstrengung und Bemühen. Glück ist also sehr individuell, sehr flüchtig und mitnichten ein Zustand. Doch ist es das Streben nach Glück, das uns wirklich ermöglicht, glücklich zu werden / zu sein? Oder ist es eher das Begreifen: die Glücks-Sonne wirst Du nie erreichen, dafür aber jede Menge Glücks-Sonnenstrahlen – Geschenke, die wir täglich bekommen und „nur noch“ erkennen müssen…? Ich tendiere zu… mehr »