Stimmung: bitte selber machen!

18. September 2018
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Na, wie ist die Stimmung? Mit wem haben Sie heute geredet? Und wie oft waren Sie danach motiviert und zuversichtlich? Unser Umfeld hat einen enormen Einfluss auf uns, und unsere Stimmung. Gut gelaunte Menschen bringen auch in uns gute Gefühle zum Blühen. Positive Gespräche, Lachen und auch absichtsloser Small-Talk beflügeln. Ganz anders schaut dies allerdings aus, wenn die Menschen um uns herum ständig nur negativ sind, oder gestresst. Je empathischer wir sind, desto mehr färben die Gefühle und Befindlichkeiten der anderen auf uns ab. Und das kann unsere Stimmung regelrecht nach unten ziehen – ob wir wollen oder nicht.

Wie ist das bei Ihnen? In Ihrer Familie? Mit Ihren Freunden? Wie steht es in der Arbeit? Wir verbringen dort die meiste Zeit und oftmals bestimmt sie auch unsere Laune nach Feierabend. Mit folgender leicht abgewandelten Übung aus meinem Zeitmanagement-Buch finden Sie Ihre „Stimmungsmacher“. Und können dann entscheiden, wie Sie damit umgehen.

Dem Stress auf der Spur – mit der Stresslandkarte

Nehmen Sie sich ein großes Blatt Papier.
Schreiben Sie nun Ihren Namen in die Mitte und gruppieren Sie alle Aktivitäten, Aufgaben und Personen drum herum, die in Ihrer Arbeit eine Rolle spielen.
Je mehr Sie mit einer Sache oder Person zu tun haben, desto näher schreiben Sie ihn zu sich selbst.
Verteilen Sie nun Pluszeichen an alle Aspekte, die Sie beflügeln, und Minuszeichen an alle, die Sie bremsen.
Wenn Ihnen das zu undifferenziert ist, können Sie auch noch Punkte von 0 (stresst mich nicht) bis 5 (stresst mich enorm) vergeben.

Nun sehen Sie ganz klar, welche Störfaktoren es in Ihrem Umfeld gibt und an welchen Schrauben Sie drehen sollten. Ist es die gesamte Abteilung, die Ihre Flügel stutzt? Dann nichts wie raus! Natürlich bringt es nichts, Hals über Kopf zu kündigen. Aber Sie sollten sich auf die Suche nach Alternativen machen. Oder sind es nur ein paar einzelne Kollegen oder eine spezielle Aufgabe, die Sie demotivieren? Dann ist die Lösung leichter zu finden.

So behalten Sie die Hoheit über Ihre Stimmung:

  • Gehen Sie Nörglern und Miesepetern aus dem Weg. Lassen Sie sich nicht zu einem Plausch in der Kaffee-Ecke verführen, das kostet Sie zu viel Energie.
  • Wenn Sie im gleichen Team arbeiten, reagieren Sie nicht auf die Nörgeleien, sondern wechseln Sie immer wieder das Thema.
  • Setzen Sie sich in der Cafeteria zu Kollegen, mit denen Sie nur sehr wenig Kontakt haben, die aber „gleicher Gesinnung“ sind. Abgesehen vom unterhaltsamen Mittagessen ergeben sich dadurch vielleicht neue Job-Möglichkeiten.
  • Erkundigen Sie sich nach der Stimmung in anderen Abteilungen und Ihren Wechseloptionen.
  • Suchen Sie Kontakte, die das genaue Gegenteil von Ihnen verkörpern. Als Ideensprudler brauchen Sie zum Beispiel jemanden, der konstruktive (!) Kritik liefert.
  • Besuchen Sie Kongresse oder ähnliche Veranstaltungen zum Thema Kreativität, Querdenken oder Nachhaltigkeit, auch außerhalb Ihres Arbeitsbereiches.
  • Bemühen Sie sich aktiv darum, ein enges Netzwerk mit Menschen zu knüpfen, die über wünschenswerte, für Sie positive Eigenschaften verfügen.

Vergessen Sie nicht: Es ist Ihre Entscheidung, wem Sie täglich Ihre Zeit schenken. Vielleicht ist es Anfangs nicht ganz leicht, das richtige Umfeld zu finden. Aber die Mühe wird sich auf jeden Fall auszahlen!

Und Sie? Was tun Sie, um Ihre Stimmung zu heben oder um sich nicht runterziehen zu lassen?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

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