yes – so soll es sein, so und nicht anders

26. Dezember 2019
Entscheidungen treffen_Wege gehen

Wer Prioritäten setzen will, der muss entscheiden. Auch im Hinblick auf die Aktivitäten, die uns langfristig glücklich machen können, ist es immer ein Abwägen, was wir letztendlich tun und was wir bleiben lassen. Für das neue Jahr 2020, gilt es sich die beiden Fragen zu stellen:

Von welchen Projekten können wir uns verabschieden, ohne dass wir zu traurig sind?
Welche Ideen machen uns so glücklich, dass wir sie in jedem Fall machen wollen?

Bei manchen Entscheidungen, wie dem Kauf eines neuen Handys oder einer Urlaubsbuchung, helfen uns die klassischen Entscheidungs-Tools wie die Pro-Contra-Liste sehr gut weiter. Aber wie oft haben Sie in Ihrem Leben auch schon wichtige Entscheidungen getroffen, nur um danach unsicher zu sein, ob es auch wirklich das Richtige war? In diesem Fall ist es hilfreich, wenn wir unser Bauchgefühl befragen: Was wollen wir im tiefsten Inneren? Machen Sie sich dabei immer klar, dass es keine falschen Entscheidungen gibt und dass Sie auch entscheiden, wenn Sie nicht entscheiden. Wer nicht entscheidet, macht sich allerdings dann häufig zum Spielball der anderen. Hingegen bewirken aktive Entscheidungen, dass sich der Dopaminhaushalt verändert, denn Entscheidungen zu treffen, heißt einen Weg zu gehen und sich damit Chancen zu schaffen und sich damit auch Ziele zu setzen, was neurobiologisch dazu führt, dass Angst und Sorge sich verringern, wenn wir eine Lösung finden.

Wie geht es Ihnen damit? Leben Sie Ihre Entscheidungen? Welche Ideen machen Sie so glücklich, dass Sie sie in jedem Fall machen wollen?

PS: Wem immer wieder hinderliche Erfolgssaboteure dazwischenfunken, bekommt hilfreiche Unterstützung im Online-Kurs „Blockiert im Tun? Enttarnen Sie Ihre inneren Saboteure und leben Sie endlich so, wie sie leben wollen“ mit Live-Begleitung am 17.02.2020.

Wir freuen uns auf viele Kommentare zum Endspurt unseres neuen Wäldchens!

Quelle: Meine Glüxxfactory

Advent – Tun Sie sich und der Welt etwas Gutes

Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Tipps als Kommentar unter diesem Beitrag. Nach Weihnachten verlosen wir unter allen Kommentatoren Buch-Überraschungs-Pakete von GABAL und Campus, sowie eine Übernachtung für 2 Personen im Schlosshotel Oberambach. Die Spielregeln finden Sie hier.

 

Und noch mehr: mit unserem Online-Adventskalender möchten wir gemeinsam ein Zeichen FOR FUTURE setzen und lassen für jeden Ihrer Kommentare einen Baum pflanzen. Schaffen wir 5.000 Bäume? Bestimmt! Teilen Sie diesen Adventskalender mit anderen Menschen – gemeinsam haben wir die Power.

Dieser Artikel ist super - den will ich meinen Freunden zeigen!

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Amazone

Verabschieden tue ich mich 2019 von der Tätigkeit als Angestellte, das ist für mich kein unangenehmer Schritt. Und das Ende meines Studiums ist im März ist absehbar: unangenehm ist zur Zeit, dass ich viel zu tun habe bis dahin, aber danach freue ich mich, den Abschluss zu haben. Positiv wird sein, die Unabhängigkeit, nur noch selbständig zu sein und mehr Freiräume zu haben, selbstbestimmter arbeiten und leben zu können. Ich arbeite als freie Mitarbeiterin für zwei Unternehmen und brauche nicht mehr für Aufträge zu sorgen.Mein Arbeitsweg ist kürzer,. Ich verabschiede mich von zwei sehr anstrengenden, schwierigen Jahren, geprägt von Konflikten,… mehr »

Edelgard Heim

Im Jahr 2019 habe ich mich von einem Weg verabschieden müssen, weil ich lange Zeit von falschen Voraussetzungen ausgegangen bin. Das heißt in 2020 dass ich im Dschungel der zwischenmenschlichen Beziehungen einen neuen Pfad suchen muss

Phara

Mir hilft es immer mir vorzustellen, welche Entscheidung ich treffen würde, wenn es die letzte wäre, die ich in meinem Leben treffe. So meldet sich mein Bauchgefühl immer ziemlich laut.

Vielen Dank für den wundervollen Adventskalender und ein positives neues Jahr allen!

Sophia

Danke für diese Gedanken und: „sich nicht zu entscheiden ist auch eine Entscheidung“ das ist mir 2019 klar geworden. Klingt auf den ersten Blick nach einer dritten Option, tatsächlich ist aber das inaktiv bleiben, nichts tun, abwarten in den wenigsten Fällen die bessere Wahl und hat langfristig meist negative Konsequenzen. Oft bekommen wir auch durch einen aktiven Schritt in die „falsche Richtung“ Klarheit darüber, wohin die Reise eigentlich geht.

Amazone

Hallo Sophia!
Genauso gehr es mir immer wieder mal: eine Entscheidung treffen, den Weg gehen, ausprobieren. Es gibt nicht den richtigen Weg. Ich lerne immer viel dabei, und komme meinem Weg dadurch näher, weil ich immer klarer über einen Umweg justieren kann, wohin ich will, meine Reise gehen soll. Diese Umwege, die mich übrigens immer sehr viel weiter gebracht haben 🙂 und das Leben auch spannend machen.
Frohe Weihnachten

Biene

Mir fallen Entscheidungen immer sehr schwer, deswegen komme ich oft nicht voran und blockiere mich selbst. Bei einer Ja/Nein Entscheidung, hilft mir der Münztrick sehr gut, wenn ich daran denke den Trick zu nutzen, falls mir die Entscheidung der Münze nicht gefällt merke ich es auch und kann das Gegenteil tun. Wahrscheinlich wäre es gut nicht mehr auf allen Hochzeiten tanzen zu wollen.

Dimitra

Im Rahmen meiner systemischen Ausbildung habe ich mich besser kennen und verstehen gelernt. Zurück lasse ich: einige überlebte Glaubenssätze, ganz viele „Flausen“ und Selbstlügen. Es war hart, lehrreich und mündet in diesem Augenblick der ehrlichen Selbstreflektion in den Satz: Da es mir aus mir selbst heraus gut geht geht es mir gut – ganz gleich was da im „Außen“ passiert!

Dorothea

Ich empfinde Entscheidungen mit Bauchgefühl immer als sehr befreiend. Wenn das Bauchgefühl nicht stimmt, bedrückt das Entscheiden-Müssen eher.
Ich würde nicht gerne im neuen Jahr meine Fitness in einem Fitness-Studio trainieren.
Aber auf eine Anschaffung eines E-Bikes freue ich mich jetzt schon.

Dimitra

Hallo Dorothea, das Bauchgefühl ist oft ein guter Ratgeber, wenn wir es zulassen können, dass es eventuell der Story, die wir uns erzählen, zuwiderläuft. Irgendwie funktioniert unser Gehirn so: es kann nicht sein was nicht sein darf… Dann reden wir uns was ein, reden es uns schön oder aus. Bauchgefühl ist eben auch voraussetzungsreich!

Dorothee

Mögen wir unseren Mut nicht verlieren und beharrlich unserem neuen Weg folgen, wie es so schön im Folgenden beschrieben wird: Das Loch in der Straße – Autobiographie in fünf Kapiteln   1. Kapitel Ich gehe die Straße entlang. Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig. Ich falle hinein. Ich bin verloren. Ich bin ohne Hoffnung. Es ist nicht meine Schuld. Es dauert endlos, wieder heraus zu kommen.   2. Kapitel Ich gehe dieselbe Straße entlang. Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig. Ich tue so, als sähe ich es nicht. Ich falle wieder hinein. Ich kann es nicht glauben, schon… mehr »

Felicitas

Ich liebe diese Geschichte! Manchmal dauert es eben- “ der Mensch ist ein Gewohnheitstier“- Hauptsache, wir bleiben nicht liegen und rappeln uns immer wieder auf und lernen dabei uns und andere besser kennen. Mit den konkreten Entscheidungen für 2020 bin ich noch nicht soweit, ich habe jetzt erstmal die Weihnachtstage genossen und nehme mir die Tage zwischen den Jahren Zeit, einiges noch abzuschließen konkret und mental- und dann nach vorne zu blicken- mal schauen, ob ich dann in einigen heiklen Bereichen zu Punkt 4 oder 5 komme! Sonst halte ich es gerne mit „Umwege erhöhen die Ortskenntnis“ und manchmal finden… mehr »

Dorothee

Möge uns unser Mut nicht verlassen und mögen wir beharrlich bleiben, wie es im Folgenden beschrieben wird: Das Loch in der Straße – Autobiographie in fünf Kapiteln   1. Kapitel Ich gehe die Straße entlang. Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig. Ich falle hinein. Ich bin verloren … Ich bin ohne Hoffnung. Es ist nicht meine Schuld. Es dauert endlos, wieder heraus zu kommen.   2. Kapitel Ich gehe dieselbe Straße entlang. Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig. Ich tue so, als sähe ich es nicht. Ich falle wieder hinein. Ich kann es nicht glauben, schon wieder am… mehr »

Traveller

Ich habe mich nach langem Überlegen und Abwägen entschlossen, die Beteiligung am (erweiterten) Vorstand unseres Dorfvereins aufzugeben. Mir lag einiges lange Zeit im Magen, ich habe mich damit nicht mehr wohlgefühlt, weil in der Kommunikation einiges schief läuft und weil auch auf ein ausführliches Gespräch hin ich nicht den Eindruck hatte, dass sich da etwas für mich positiv verändert. Und die Entscheidung habe ich im Endeffekt aus dem Bauch heraus getroffen – und sofort danach gespürt, wie sie mir gut tut. Andere Engagements behalte ich bei, weil ich das das Gefühl habe, dass es rund läuft. Und die Entscheidung, meine… mehr »

Alexandra

Ich hab mich 2019 stark mit dem Thema Achtsamkeit, Gedanken, Gefühle, Glaubenssätze und auch mit dem inneren Kind beschäftigt. Dieser eingeschlagene Weg war eine gute Entscheidung, natürlich nicht immer einfach, aber es ist Bewegung reingekommen – in beide Richtungen. Mir wurde noch mehr bewusst, was / wer nicht gut tut und ich loslassen möchte bzw. wie wichtig es ist, bei mir zu bleiben und dem zu folgen, was mir gut tut oder für mich von Bedeutung ist. Diesen Weg möchte ich fortsetzen, mehr loslassen und auch wieder mehr Vertrauen gewinnen. Ich möchte mich nochmals für diese tiefgründige, aber auch unterhaltsame… mehr »

Janine

Ich brauche teils ewig für Entscheidungen, weil ich Angst habe, falsch zu entscheiden. Ich werde mir wohl die Aussage oben „es gibt keine falschen Entscheidungen“ groß an den Kühlschrank hängen. Im Grunde genommen stimmt es ja und ich habe bisher noch nie eine Entscheidung wirklich bereut, sondern es hat sich immer ein Weg gefunden. Und meist folgt man doch dem Intuitiven. Ich habe mich in diesem Jahr auch viel damit beschäftigt, wer ich eigentlich bin, warum ich manchmal so agiere und reagiere, und wie ich besser zu mir selbst und dem, was ich eigentlich möchte stehen kann, anstatt immer anderen… mehr »

Ina

Entscheidungen treffe ich gerne und mein Bauch hilft mir da sehr oft 🙂 kann ich jedem Empfehlen. Und wenn man mal nicht wirklich sicher ist, Münze werfen. Wenn dann das Ergebnis Unbehagen auslöst, dann bitte das andere wählen 😉 Diesen Tip hab ich von Cordula aufgeschnappt. Ausprobieren kann sich lohnen 🙂 Ich entscheide lieber aktiv als abzuwarten. Das fühlt sich sonst so an wie: wer nicht mal kämpft, hat schon verloren… und das mag ich gar nicht 😉