LAST-Minute-Weihnachtstipps: weniger Stress, mehr Genuss

19. Dezember 2018

Gehören Sie zu diesen Menschen, die den Geschenke-Einkaufstripp und das Besorgen der Zutaten für den Festschmaus so lange verschieben, bis der Weihnachtsabend schon (fast) vor der Tür steht? Genießen Sie den Last-Minute-Lauf (weil in Ihnen eine große Portion „Igor Ideenreich“ steckt? Dann go for it! Weniger Stress wäre Ihnen hingegen deutlich lieber? Die folgenden Last-Minute-Weihnachtsideen helfen Ihnen, die wenige Zeit, die Ihnen fürs Aussuchen, Einkaufen und Einpacken bleibt, zu „entstressen“.

1. Schränken Sie den Kreis der Beschenkten ein. Jetzt auf den letzten Drücker erst recht! Sie haben tausend Namen im Kopf – doch wollen Sie wirklich alle beschenken? Fühlen Sie sich nicht verpflichtet, zu schenken, nur weil Sie im letzten Jahr beschenkt wurden.

2. Schenken Sie gemeinsame Zeit. Zum Beispiel Konzertkarten, einen Tag in der Natur, ein Abendessen im Lieblingsrestaurant, etc. Das hat zwei wesentliche Vorteile für Sie: Sie ersparen sich den Weg in die Innenstadt und Sie kommen ebenfalls in den Genuss Ihrer Geschenkidee.  Die Website Zeit statt Zeug hat dazu eine Menge richtig guter Ideen zusammengestellt. Meine Lieblingstipps: „Waldluft statt Parfüm“ und „Nackenmassage statt Schal“.

3. Teilen statt Schenken. Manche Menschen haben scheinbar schon alles. Wie wäre es in diesem Fall, wenn Sie Spenden schenken? Oder helfen, dass Erfolgswissen für alle Menschen zugänglich wird? Verzichten Sie auf Verlegenheitsgeschenke, denn es schade ums Geld!

4. Wachsen lassen. Oder verschenken Sie persönliches Wachstum – mit einem Coaching oder Onlinekurs – gerne auch bei mir :-). Schnell bestellt, sofort geliefert, lange Freude.

5. Unverpacktes ist der Trend. Wenn Sie Geschenke einpacken eh noch nie leiden konnten, dann verzichten Sie in diesem Jahr darauf. Setzen Sie auf den „Unverpackt“-Trend. Alternativ könnten ein kariertes Küchenhandtuch nutzen oder die Zeitung von gestern.

6. Co-Cooking. Teilen Sie das geplante Fünf-Gänge-Menü auf den Besuch auf. Sie übernehmen die Vorspeise, Ihre Freundin backt den Schokokuchen, die Mutter ist für die Hauptspeise zuständig. Bieten Sie dafür Ihre Küche an – so wird aus dem mühseligen Weihnachtskochen ein unterhaltsames Beisammensein. Betrachten Sie das Kochen nicht als läste Pflicht, sondern als Geschenk an die anderen.

7. Antizyklisch. Versuchen Sie in den kommenden Tagen so gut wie möglich zu den Zeiten unterwegs zu sein, wenn alle anderen noch schlafen, oder schon wieder daheim sind. Schwimmen Sie in den Geschäften gegen den Stosszeiten-Strom, das erspart eine Menge Zeit und Nerven.

8. Wohnung statt Ausstellung. Der Weihnachtsbesuch kommt zu Ihnen? Und Sie wollen die Wohnung dazu noch so richtig in eine X-Mas-Wonderland verwandeln? Verzichten Sie darauf! Ihre Wohnung ist kein Ausstellungsraum, oder tritt zum Deko-Preis 2018 an! Ja, machen Sie es schön gemütlich, aber verzichten Sie auf die große Weihnachtsoffensive.

9. Stimmung statt Staubsauger. Klar wollen wir ein ordentliches Heim haben, wenn Gäste kommen. Bauen Sie aber darauf, dass es eh dunkel ist ab 17 Uhr und kein Mensch sehen wird, dass die Fenster geputzt oder die Bilderrahmen entstaubt sind. Schicken Sie „Perfectus“ schon in die Feiertage 🙂 Sie haben Angst vor dem tadelnden Blick der Schwiegermutter? Dann hängen Sie folgenden Spruch auf: „Dieses Haus ist sauber genug, um gesund zu bleiben, und schmutzig genug, um glücklich zu sein!“.

10. Schick oder lässig? Ist es in Ihrer Familie der Brauch, sich an Heilig Abend schick zu machen? Tja, dann bleibt Ihnen wohl nichts anderes übrig, als diese Zeit zu investieren in Bügeln, Haare machen (oder machen lassen) und unter Umständen noch schnell einen schicken Fummel zu besorgen. Machen Sie das – und geniiiiiiiieeeeßen Sie es. Machen Sie es nicht, weil Sie es tun müssen, sondern weil es einfach Spaß macht, sich auch mal zu einem festlichen Anlass in Schale zu werfen. Wir haben oft nicht mehr so viele Anlässe uns aufzubrezeln, und deshalb zelebrieren Sie es an Weihnachten :-).

11. Wer muss, will nicht. Nehmen Sie sich den Leitspruch „Ich muss gar nichts!“ zu Herzen. Wenn Sie auf Feiern, Essen, Gäste in diesem Jahr keine Lust haben, dann gehen Sie mit Ihrem oder Ihrer Liebsten auf einen Mondscheinspaziergang! Zu spät? Die Treffen sind schon geplant? Dann bauen Sie heuer vor, und sagen Sie gleich, dass Sie nächstes Jahr leider nicht da sein werden.

Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall jetzt schon mal ein wunderschönes Weihnachtsfest, mit wenig Stressmomenten, vielen Freunden und viel Spaß …

(Artikel erstmals veröffentlich 2017, frisch für Sie aufbereitet 2018)

Dieser Artikel ist super - den will ich meinen Freunden zeigen!

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Ina

Ich habe dieses Jahr den Austieg aus dem Geschenkewahn gewagt 🙂
Normal hatte ich die Geschenke aber schon sehr zeitig. Nur ist es so eine leidige Verpflichtung geworden und ein „ich muss Gegenschenken“
Ich schenke sowieso spontan unter dem Jahr am Liebsten

Felicitas

Zeit statt Zeug hat mich sehr angesprochen, da ich es ohnehin schwierig fand, meine beiden „Großen“ mit dingen jenseits des Elektronikwahns zu erfreuen, habe ich für beide Reisegutscheine gebastelt- mit Mutter, bei Bedarf aber auch mit Option, ohne…
Verpflichtung zu Geschenken habe ich schon länger „abgeschafft“- um so lieber lasse ich mir einigen lieben Menschen etwas zukommen, gerne auch spontan!

Dimitra

Liebe Cordula, dieser Spruch ist einfach Spitze – ich habe ihn hiermit offiziell „adoptiert“! „Dieses Haus ist sauber genug, um gesund zu bleiben, und schmutzig genug, um glücklich zu sein!“. PASST 🙂