Denk-Bar: Die Wunderpille gegen Zeitnot

(c) HodaBogdan/Fotolia

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„Guten Tag“, sagte der kleine Prinz.

„Guten Tag“, sagte der Händler. Er handelte mit höchst wirksamen, durststillenden Pillen. Man schluckt jede Woche eine und spürt überhaupt kein Bedürfnis mehr zu trinken.

„Warum verkaufst Du das?“, fragte der kleine Prinz.

„Das ist eine große Zeitersparnis“, sagte der Händler. „Die Sachverständigen haben Berechnungen angestellt. Man erspart dreiundfünfzig Minuten in der Woche.“

„Und was macht man mit diesen dreiundfünfzig Minuten?“

„Man macht damit, was man will…..“

„Wenn ich dreiundfünfzig Minuten übrig hätte“, sagte der kleine Prinz, “würde ich ganz gemächlich zu einem Brunnen laufen……“

Willkommen in unserer neu eröffneten „wunderbaren Denk-Bar“.

Hier erhalten Sie künftig jeden Dienstag einen Impuls zum Nach-Denken, Vor-Denken, Mit-Denken. Denn alles was Denk-bar ist, kann mach-bar werden.

Wie ist das bei Ihnen?

Für welche Tätigkeit wünschen Sie sich eine „Wunderpille“ wie in der Geschichte? Was würden Sie mit der gewonnenen Zeit machen? Was können Sie aufgrund dieser Überlegungen sofort ändern, damit es zumindest ein bisschen besser wird?

Wichtig: „Wunderpille” steht natürlich als Bild für das, was wir selbst tun können, um bei gewissen Aktivitäten Zeit zu “sparen” 🙂

Posten Sie gerne Ihre Ideen hier unten als Kommentar. Ich freue mich!

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* Quelle: Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz.

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12 Gedanken zu „Denk-Bar: Die Wunderpille gegen Zeitnot

  1. Also bevor ich mit mit diesen Pillen versuche irgendwie Zeit zu sparen mache ich mir lieber Gedanken wie ich meine Zeit mit viel Gefühl und glücklich verbringen kann.
    Wir bekommen schliesslich jeden Tag 86400 Sekunden geschenkt die wir nach unserem Gutdünken verwenden können, verschwenden indem wir uns ärgern oder geniessen indem wir uns freuen und glücklich sind.
    Jeder ist da sein eigener Herr und kann seine Zeit so verbringen wie er möchte, die Entscheidung wie wir sie nutzen liegt nur in unseren Gedanken und in unserer Entscheidung.
    Ich wünsche allen Menschen das sie viele Ihrer Sekunden in Glück und Zufriedenheit verbringen.

    • Wunderpillen machen mich skeptisch: Ich weiß nicht genau, was drin ist und was für Nebenwirkungen sie haben. Schlimmstenfalls machen sie sogar abhängig. Lieber gehe ich achtsam mit mir um und frage mich: 1. Welche Dinge tue ich zuviel, die mir in dem Ausmaß nicht bekommen? z.B. Emails checken, herumsurfen, online spielen
      2. Welche Dinge tue ich zu wenig, würden mir aber gut tun?
      Musik machen, zum Fenster rausgucken, um den Block gehen, Träume aufschreiben, tanzen, Nichts-Tun …

      Schöne Grüße an alle, die auch keine Pillen mögen … 🙂

  2. Hallo Cordula,
    eine Wunderpille, die gegen Energieräuber und Klimavergifter resistent werden lässt – das spart wertvolle Zeit und auch Energie :-).

    Liebe Grüße und einen positiven Tag
    Alexandra

  3. Hallo zusammen und hallo liebe Alexandra,
    ich hatte oben kurz überlegt und fand dann auch „nur“ und direkt genau den Punkt, den du so trefflich beschrieben hast.
    Leider bin ich heute schon so früh am Morgen angefressen …..
    Und mit der gewonnen Zeit würde ich versuchen entspannt und konzentriert an den wichtigen Dingen arbeiten.
    Viele Grüße
    Foxi

  4. Guten Morgen – was für eine wunderbare Frage!
    (Die Geschichte sowieso!)
    In der Fragestellung von Cordula steht die „Pille“ ja als Metapher für das, was WIR tun können, um Zeit zu „sparen“. Also uns mal klarzumachen, welchen Zeitaufwand wir gerne vermeiden möchten.
    Ich würde gerne keine Kleinkramarbeiten mehr machen.
    geht doch nicht!, flüstert jetzt gleich mein Teufel…. aber wenn es eine Pille gäbe, dann WÜRDE es ja gehen.
    Also lasse ich das jetzt mal so dahingestellt.
    Was würde mich mit der Zeit machen? Zur Zeit: schlafen, schlafen, schlafen. Ich bin so müde…. liegt es an der fehlenden Winterkälte?
    Was leite ich daraus für mich ab?
    Hand aufs Herz: ich tue viel Kleinkram, der gar nicht gemacht werden muss – und den werde ich jettz abgeben. Gleich heute übergebe ich eine „Klein-Klein-Aufgabe“ an eine Kollegin, die solche Aufgaben liebt.

    Danke Cordula fürs Bewusstmachen!
    Einen pillen-wirksamen Tag an alle 🙂
    Vera

  5. Mit so einer Pille würde ich den Tag gerne verlängern. 😉 Ich mache schon auch Kleinkram, aber größtenteils eigentlich Sachen, die ich gerne mache. Und trotzdem hat der Tag nur 24h. Für meinen Job, meinen Haushalt und meine Kinder. Aber Schlafen und meine Hobbies kommen da echt zu kurz. Ich möchte gar nicht weniger Zeit im Büro verbringen oder weniger im Haushalt tun. Und die Kinder werden eh von allein größer, und wollen dann nicht mehr so viel Zeit mit mir verbringen, deswegen hat das jetzt gerade Priorität vor meinen Hobbies.

  6. Wenn ich eine Wunderpille herbeizaubern könnte, dann eine gegen das Aufregen. Statt zu ärgern würde ich mir mehr Glücksmomente gönnen – Glück, einfach zu sein wie ich bin – oder mein Glück teilen, damit es sich verdoppelt. Wenn Menschen mehr Freude haben, bleibt keine Zeit, sich unmötig zu ärgern. Wenn es mir gelingt, beim nächsten Ärger an eine Wunderpille zu denken, ist schon der erste Schritt gemacht!

  7. Ich denke, wir brauchen keine solche Pille.
    Wichtig ist, sich auf Wesentliches zu konzentrieren. Wesentlich bin auch ich selbst und meine Bedürfnisse – nicht immer die der Familie, Patienten usw.

  8. Ich brauche eine Pille für alle die Dinge, die mir von anderen auferlegt werden, die gemacht werden müssen und doch so wenig mit mir selbst zu tun haben.
    Und die gewonnene Zeit würde ich dafür nutzen, alles übrige laaaangsaaam und voller Hingabe zu tun.
    Hach, schön wäre das . . .
    Ich habe mal den Spruch gelesen, die Kunst des Lebens sei nicht, das zu tun, was man will, sondern das zu wollen, was man tut.
    Manchmal finde ich das sehr sehr sehr schwer.

  9. Schon wieder Montag und erst jetzt komme ich in die Denk-Bar …
    Sagt einiges, oder?
    Ein Zeitfresser bei mir ist das Ordnung-machen im Alltag. Mein Wunderpille heißt seit einer Weile „Entrümpeln“, dem gehe ich zwischendurch immer wieder nach. Kostet zwar zuerst auch Zeit, aber danach spart es ungemein.
    Und Zeit und Kopf werden frei für Malen und Schreiben.

    Auf eine zeitreiche Woche
    Uta

  10. Hach wie schön wenn man nicht gleich alle Emails liest 😉 So stimmt der Inhalt auch heute Anfang März noch. Liegt also nicht an der Jahreszeit, die Zeitnot hat man irgendwie immer. Panik vor dem Älter werden? Verlustängste etwas zu verpassen? Torschlußpanik? Könnten auch Zeitnotgründe sein. Ich glaube damit muß sich jeder irgendwann beschäftigen. Um so wichtiger ist es dann wirklich den Moment zu genießen und ein paar Ziele vor Augen zu haben, die man im Jahr erreichen will. Und wenn es dann am 31.12. wenigstens EINES war. 🙂 Was aber wirklich Gift ist: Sich mit anderen zu vergleichen, was die schon alles geschafft haben, wie erfolgreich die schon wieder geworden sind. Jeder lebt sein eigenes Leben, hat sein eigenes Umfeld und seine eigenen Chancen. Nur sind die Chancen nicht bei allen gleich. Oh! jetzt hat sich die Pille in meiner Hand aufgelöst…….

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