Buch-Tipp: Bullshit-Busters

20. Oktober 2017
bullshit-busters, christoph wirl, axel ebert

Bullshit-Busters: Irrtümer und Mythen aus Vorträgen, TV und Büchern – das ist ein Buch nach meinem Geschmack. Denn die Autoren Christoph Wirl und Axel Ebert decken darin „allgemeingültige Weisheiten“ auf. Und entlarven sie als das, was sie häufig sind – Bullshit. Gerade in der Erfolgs-Szene geben Autoren, Redner und Trainer vermeintliche Weisheiten unreflektiert weiter. Doch das macht sie auch nicht wahrer. Als Journalistin hatte ich schon immer den Drang, Studien und „Wahrheiten“ zu hinterfragen*. Nach der Lektüre von „Bullshit-Busters“ können Sie als Leser und Leserin künftig brillieren, wenn es mal wieder heißt „Die Hummel kann physikalisch betrachtet gar nicht fliegen“ oder“Fünf Affen und der vorausseilende Gehorsam beim Bananenpflücken.“ Sie können dann nicht nur die richtigen Sachverhalte schildern, sondern aus dem jeweiligen Abschluss des Kapitels „Was bleibt“ neue Ableitungen oder sogar echte Beispiele nennen, die die These des enttarnten Mythos tatsächlich belegen.

FAZIT: Locker geschrieben. Lehrreich aber nicht belehrend. Ein Muss für jeden Autor und Redner, der Studien und Storys zitiert.

* Mit Leidenschaft räume ich auch in meinen Büchern mit einigen Irrtümer auf – beispielsweise mit der „Frosch im langsam heißer werdenden Wasser“-Story (vgl. Geht ja doch, S. 30f) oder der „Havard-Studie zu schriftlichen Zielen“ (Bunte Vögel fliegen höher“, S. 166.)
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