Ein sehr interessanter Beitrag im Studenten-Magazin UNICUM beschäftigt sich mit kuriosen Master-Studiengängen. Wer sich für einen eher exotischen Masterstudiengang einschreibt, sollte ihn zuvor gründlich auf seine Arbeitsmarktchancen überprüfen. Das rät Susanne Schilden, Sprecherin der Hochschulrektorenkonferenz, in der Mai-Ausgabe des bundesweiten Campusmagazins UNICUM.

„Manchmal wäre es sinnvoller, erst einmal Erfahrung in der Arbeitswelt zu sammeln. Wer erst anschließend einen Masterstudiengang wählt, etwa um sich zu spezialisieren, kann dies gezielter tun, weil er die eigenen beruflichen Interessen und Perspektiven besser kennt“, so die Expertin. Außerdem liefen die Studenten nicht Gefahr, sich bei der anschließenden Spezialisierung in eine berufliche Sackgasse zu bugsieren.

Es ist scheinbar so, dass zu früh zu bunt in eine Karriere-Sackgasse führen kann. Diese Einsichten also auch als Aufruf an die bunten Vögel unter den Studierenden, sich zuerst doch etwas klassisch auszubilden und Erfahrungen zu sammeln. Die Karrierewege der bunten Vögel und kreativen Chaoten verlaufen zwar selten linear und direkt, das ist ja auch ihr großer Charme und ihre große Stärke. Aber so direkt ins Abseits schießen mit einem kuriosen Studium, sollten sie sich besser auch nicht. Da ist es vorzuziehen, eine eher „konservative“ Ausbildung vielleicht doch abzuschließen und sich dann in verschiedenen folgenden Jobs und Positionen das bunte Gefieder und all die Erfahrungen anzueignen. Denn wer bunt ist, muss dies ausleben, ob im Studium oder danach. Denn eines ist klar: Bunte Vögel fliegen höher!

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