Zeitfalle Networking? Niemals!

13. Februar 2019
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Vielen Kreativen Chaoten macht Netzwerken Spaß. Neues erfahren und mit Leuten in Kontakt sein – da sind sie in ihrem Element. Und viele nutzen den morgigen Valentins-Tag, um lieben Menschen eine „Bären-Umarmung“ zu schicken, einen Gruss, eine Aufmerksamkeit. Und genau deshalb läuft ihnen so oft die Zeit davon. Aber aus Zeitmangel darauf verzichten? Nein, das macht auch keinen Sinn! Denn wie oft schon hat Ihnen einer Ihrer Kontakte bei einem spannenden Projekt wirklich weiter geholfen? Und wenn wir dann noch mit Menschen netzwerken, die wir mögen, dann ist dem gemeinsamen Wachsen Tür und Tor geöffnet.

Studien zeigen immer wieder, welch großen Einfluss die Menschen auf uns haben, die uns am nächsten stehen, bzw. mit denen wir die meiste Zeit verbringen. Nutzen Sie diese Valentinswoche, um mal Ihr Umfeld unter die Lupe zu nehmen: welche Menschen tun Ihnen gut? Wer unterstützt Sie in Ihren Ideen? Wer tut Ihnen gar nicht gut? Versuchen Sie sich mehr und mehr mit Menschen zu umgeben, die Ihnen gut tun. Und das gilt auch für Ihr Networking.

Wir alle wissen: für die eigene Karriere aber auch im privaten Alltag ist ein gutes Netzwerk Gold wert. Hier ein paar Tipps, damit Networking nicht zur Zeitfalle mutiert, sondern Ihnen hilft, Ihre Ziele zu erreichen.

Zeitmanagement-Netzwerk-Tipp Nummer 1: Weniger ist mehr

  • Legen Sie eine Networking-Zeit in Ihrem Tagesablauf fest. Vielleicht in Ihrem Mittagstief oder kurz vor Feierabend. Dann geraten Sie nicht so leicht in Versuchung, Ihre anderen Aufgaben schleifen zu lassen.
  • Stellen Sie den Wecker. Wie wär’s mit Mittags 10 Minuten und Abends 20 Minuten? Eine halbe Stunde Netzwerken pro Tag reicht dicke, um in Kontakt zu bleiben.
  • Fassen Sie sich kurz. In den meisten Fällen reicht eine kurze Nachricht mit ein paar persönlichen Updates und ehrlichem Interesse am Anderen. Außerdem steigt die Antwortrate, da sich Ihr Bekannter nicht verpflichtet fühlt, genauso lang zu antworten und daher die Mail erst mal zur Seite legt.

Es gibt auch Menschen, die mit Netzwerken nicht so viel anfangen können. Doch auch sie verschwenden Zeit. Mit schlechtem Gewissen, weil sie sich bei XY schon so lange nicht mehr gemeldet haben. Und das verringert ihre Motivation und letztendlich ihr Arbeitstempo. Hier also die Tipps für Netzwerk-Muffel:

  • Starten Sie mit 10 Minuten Netzwerken in den Tag. Das gibt Ihnen Schwung und Energie, Sie haben sozusagen schon eine Goldene Nuss geknackt. Die restlichen 20 Minuten nutzen Sie während Wartezeiten, zum Beispiel Abends in der U-Bahn.
  • Auch für Sie gilt: Fassen Sie sich kurz. Wenn Sie jedoch so viel zu berichten hätten, oder Sie aus schlechtem Gewissen keine kurze Mail schreiben möchten, rufen Sie doch lieber gleich an.

Zeitmanagement-Netzwerk-Tipp Nummer 2: Die Kontakte

Die meiste Zeit vertun wir, weil wir allen die gleiche Aufmerksamkeit schenken, oder aber den falschen zu viel. Bevor Sie also einfach drauflos-netzwerken, halten Sie einen Moment inne und überlegen Sie sich, wie wichtig dieser Mensch für Sie ist. Mit diesen Tipps sortieren Sie Ihr Netzwerk effizient aus:

  • VIPs (very important persons): Menschen, die Ihnen persönlich sehr wichtig sind. Ihnen widmen Sie ungefähr 80 Prozent Ihrer Netzwerkzeit.
  • Prospects: Menschen, die Ihnen wichtig werden könnten. Verbringen Sie Ihre restliche Netzwerkzeit mit der Pflege dieser Kontakte.
  • Contacts: Menschen, die im Moment nicht sehr wichtig sind, zu denen Sie aber dennoch losen Kontakt halten wollen. Sie bekommen keine Extrazeit, aber z.B. einmal im Jahr eine Weihnachtsmail.
  • Fügen Sie nicht wahllos jeden Menschen bei Facebook, Xing oder Outlook als Kontakt hinzu, sonst verlieren Sie schnell den Überblick. Achten Sie lieber auf die Qualität Ihrer Kontakte und gehen Sie dabei auch nach Sympathie. Nur so entsteht ein effektives Netzwerk.

Mögen? Erleichtert alles!
Wir netzwerken um so lieber und damit auch um so erfolgreicher, wenn wir mit Menschen netzwerken, die wir mögen. Deshalb ist ein Kriterium für mich persönlich, ob jemand ein VIP ist oder nicht auch mein Sypathie-Faktor. Gut, das verstellt mir damit die ein oder andere Türe. Aber ich will mich auch beim Networking nicht verbieten. Und dass man den anderen sympatisch findet, das kann man dem anderen auch mal sagen.

Geheimtipp: Geben Sie z.B. die „Bären-Umarmung“ aus dem obigen Bild an Freunde und Bekannte weiter. Kopieren Sie sich gerne das Bild hier aus dem BLOG dazu. Oder teilen Sie den kompletten BLOG-Beitrag über die untenstehenden Buttons. Oder teilen Sie morgen meine Postings auf Facebook oder twitter.

Zeitmanagement-Netzwerk-Tipp Nummer 3: Fokussieren

Wer nicht aufpasst, hat schon 20 Minuten im Newsfeed verbracht, ohne überhaupt den ersten Kontakt angeschrieben zu haben. Mit diesen Tipps bleiben Sie beim Wesentlichen:

  • Ignorieren Sie den Newsfeed – zunächst. Schreiben Sie erst Ihren geplanten Kontakten. Wenn dann noch Zeit ist, können Sie immer noch in den Nachrichten stöbern.
  • Deaktivieren Sie den Chat. So vermeiden Sie ungewollte Konversationen und hängen nicht plötzlich fest.
  • Falls Sie trotzdem nicht auf Facebook verzichten können: Über das Programm StayFocused für Google Chrome lassen sich einzelne Webseiten für eine selbst einstellbare Dauer blocken.

Frisch für Sie aufbereitet am 13.2.2019

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