Was hängst Du heuer an Deinen Tannenbaum? Achtung! Unser Schmückverhalten bietet (angeblich) Einblicke in unsere Persönlichkeit!

Viele Menschen schleppen jetzt schon Ihre Christbäume nach Hause und stürmen die Märkte für schönes, neues Dekomaterial.

Wie ist das bei Dir?

Was hängst Du heuer an Deinen Tannenbaum?
Glänzende Kugeln?
Bunten Kitsch?
Raffinierte Technik?

Achtung! Unser Schmückverhalten bietet (angeblich) Einblicke in unsere Persönlichkeit.
Der BR hat eine kleine Typologie der Schmücker aufgestellt und erklärt neun Schmücktypen. Zu welchem zählst Du?

Typ 1: Klassisch – der Traditionalist

Echten Bienenwachskerzen, großen roten Kugeln, Strohsterne – so schmückt der echte Traditionalist und beweist Sinn für alte Werte: Er macht sein Kreuz bei der Partei, die schon sein Vater wählte – und schmückt auch den Baum so, wie es bereits seine Großmutter tat. Nur dann fühlt er sich geborgen. Sein Lieblingssatz beginnt mit „Meine Mama sagt …“.

Typ 2: Kitschig – der lebenslustige Individualist

Der Kitsch-Schmücker bringt mit seinem Baum Farbe ins Wohnzimmer: Er behängt ihn mit lauter Dingen, die er während der vergangenen Jahre angesammelt hat. Andere würden es „Krempel“ nennen, für ihn sind es kleine Schätze: Poppige Glaskugeln, ein singender Stieglitz mit Federn, eine kleine Geige und ein staubiger Kinderschuh. Was seine Anhänger gemeinsam haben: Sie sind bunt und keiner passt zum anderen. Der Kitsch-Schmücker ist ein lebenslustiger Individualist – und er scheut sich nicht, das auch zu zeigen. Oft zum Leidwesen seiner Umwelt.

Typ 3: Stilsicher – der Gesamtkunstwerk-Schaffer

Der stilsichere Schmücker ist das genaue Gegenteil des Kitsch-Schmückers, ein kunterbunter Baum käme ihm nicht ins Haus. Auch im Weihnachtsschmuck muss alles seine Ordnung haben und eine bestimmte Richtung erkennbar sein. Vielleicht bevorzugt er in diesem Jahr einen güldenen Baum – mit mundgeblasenen Glaskugeln von 1900 und von seiner Urgroßmutter gehäkelten Sternen. Der stilsichere Schmücker ist ein gepflegter und geschmacksbegabter Zeitgenosse, der morgens gerne länger im Bad braucht. Er ist eben nicht nur auf das Äußere seines Weihnachtsbaumes bedacht und scheut dabei weder Kosten noch Mühen.

Typ 4: Spontan – der Kreative Chaot

Der Spontan-Schmücker weiß vorher nie, was da bald in seiner Wohnung stehen wird. Am 24. Dezember fängt er einfach an zu schmücken, mal sehen, was er zuhause hat – mal sehen, was daraus wird. Der spontane Schmücker ist ein Kind unserer Zeit: Ein Mensch ohne Vorurteile, flexibel und offen für alles. Mal silbern, mal bunt – je nach Lust und Laune – Hauptsache jedes Jahr anders. Dieser Schmücker liebt die Abwechslung – und ist eher männlich als weiblich.

Typ 5: Pragmatisch – der kühle Kopf

Wenn es anderen warm ums Herz wird, behält der rationale Schmücker einen kühlen Kopf. Die Sinne kann der Weihrauch jemand anderem vernebeln, ihm nicht. Weihnachtsstimmung nur im Schein echter Bienenwachskerzen? „Vergiss es“, sagt er, „willst du deswegen die Versicherung erhöhen?“ Der pragmatische Schmücker lässt sich allein von rationalen Überlegungen leiten. Man muss eben auch am Fest der Freude an alle möglichen Unannehmlichkeiten denken. Sie könnten schließlich auftreten.

Typ 6: Hedonistisch –  die Naschkatze

Schokoladennikoläuse, -ringe, -sterne und -engel, Zuckerstangen und Bonbons – vom Baum des Süßkram-Schmückers bekommt man schon vom Anschauen Zahnschmerzen und Bauchgrimmen. Der Süßkram-Schmücker ist ein barocker Mensch, der dem Weihnachtsfest nicht nur inneren Frieden abgewinnen will – sondern auch körperlichen Genuss. Doch weil ihm sein offen zur Schau gestellter Hedonismus selbst ein wenig unangenehm ist, schiebt er die Schuld gern auf andere: „Für die Kinder“ oder „Für die Enkel“, sagt er dann und zwinkert. Bevor die kommen, hat er allerdings schon längst die ersten Teile vom Baum stibitzt.

Typ 7: Raffiniert – der kluge Kombinierer

Der raffinierte Schmücker ist sein ganzes Leben lang auf der Suche nach Perfektion. Jahrzehntelang hat er an seiner Schmück-Technik gefeilt. Die beste Erfahrung hat er mit einer Kombination aus elektrischen und echten Kerzen gemacht. Die schönen echten der Zierde wegen nach vorne, die unechten der Sicherheit halber nach hinten. Die elektrischen Glühbirnen können den Baum dann sogar nachts ins rechte Licht rücken – und die Nachbarn bleich werden lassen.

 Typ 8: Witzig – der liebenswürdige Witzbold

Der Banause unter den Schmückern stellt einfach irgendetwas auf – und auch nur, wenn er Besuch erwartet. Dann wird er plötzlich aktiv, fetzt in den Keller und kramt das Modell „Man-kann-ihn-auch-ausklappen-Plastikbaum-in-klein“ hervor. Mit Schnickschnack hat der Banause nicht viel am Hut. Dafür kann er improvisieren, ist praktisch veranlagt, witzig und meistens äußerst liebenswürdig. Er macht sich eben nur nichts aus echten Weihnachtsbäumen.

 Typ 9: Spartanisch – Der Muffel

Weihnachtsbäume sind teuer, sie nadeln, sind schwer zu transportieren und müssen erst aufwändig behängt und dann wieder abgehängt werden. Christbaummuffel können auf jegliche Strapazen gut verzichten – und lassen auch den Baum lieber bei anderen nadeln. „Die Schwiegereltern haben ja einen“, sagt er und zuckt gleichgültig die Schultern. Vorsicht: Der Christbaummuffel lässt sich nur schwer überzeugen. Was er dafür besonders gut kann: anderen die Stimmung verderben.

Welcher Baum-Typ bist Du?

P.s. Falls Du Weihnachtsbaum-Schmück-Muffel kennst, dann wirst Du dieses Video lieben.

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(Beitrag frisch aufbereitet)

Quelle der Typen: Quelle: BR Online

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