Valentinstag – eine gute Gelegenheit für nette Grüsse

14. Februar 2020
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Ich mag den Valentinstag, weil es ein schöner Brauch ist, unseren Lieben mal zu sagen, wie gerne wir sie haben. Ja klar – die meisten von uns brauchen dazu keinen speziellen Gedenktag, weil sie eh sehr aufmerksam und liebevoll mit ihren Partnern und Partnerinnen umgehen. Aber wenn wir den heutigen Tag dazu nutzen, nicht nur die Partnerschaft zu feiern, sondern auch, um mal all den anderen Menschen in unserem Leben zu sagen, dass wir sie mögen, dann kann so ein „Anstubs“ durch den Gedenktag schon was bewirken und unsere Beziehungen unter einen guten Stern stellen.

Valentinstag – wo kommt er her?

So wie es der Heilige Valentin gemacht hat, ein Bischof in Rom, auf den vermutlich der heutige Tag zurück geht. Valentin traute im 3. Jahrhundert Liebespaare nach christlichem Ritus. Und das gegen den ausdrücklichen Willen Kaiser Claudius II., der lieber unverheiratete Soldaten haben wollte. Valentin scherte das nicht, er vollzog das Ritual und der Überlieferung nach standen die Ehen, die er geschlossen hatte, unter einem besonders guten Stern. Auch, so heißt es in vielen Überlieferungen, soll er den Frischvermählten Rosen aus dem Klostergarten geschenkt haben. Schade, dass Valentin am 14. Februar 269 auf Befehl des Kaisers enthauptet wurde.

Valentinstag – Tag der Liebenden

Und wie kam es zum Brauch, sich Geschenke zu machen? Aus England kennen wir seit dem 15. Jahrhundert sogenannte „Valentinspaare“, die sich gegenseitig eine Freude machten mit Geschenken oder Gedichten.  Mit englischen Auswanderern gelangte der Valentinsbrauch in die Vereinigten Staaten, und von dort brachten ihn US-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg in den westlichen Teil Deutschlands. Im Jahr 1950 gab es schließlich einen „Valentinsball“ in Nürnberg und von da an verbreitete sich der Tag der Liebenden über ganz Deutschland. Und sicherlich nicht ganz unschuldig an der rasanten Verbreitung der Blumengrüsse war in den Wirtschaftswunderjahren, dass die Floristen kräftig Werbung machten. Blumen zum Valentinstag galten fortan als „Must-Do“ und auch heuer versprechen sich Blumenhändler und auch andere Geschäfte einen Mehr-Umsatz in Höhe von einer Milliarde Euro (Quelle: Instituts IFH Köln im Auftrag des Handelsverbands Deutschland (HDE)).

Und wenn Du keinen Schatz hast?

Und was machst Du jetzt, wenn Du keinen Schatz hast, dem Du heute eine kleine Aufmerksamkeit schenken kannst? Dann nutze den heutigen Tag und das vor uns liegende Valentins-Wochenende doch, um lieben Menschen eine „Bären-Umarmung“ zu schicken, einen Gruss, eine Aufmerksamkeit. Nimm den heutigen Valentinstag zum Anlass, ein bisschen zu networken und den Kontakt zu den Menschen zu pflegen, die Dir am Herzen liegen.

Nutze dieses Valentins-Wochenende, um Dein Umfeld unter die Lupe zu nehmen: welche Menschen tun Dir gut? Wer unterstützt Dich in Deinen Ideen? Wer tut Dir gar nicht gut? Versuche Dich mehr und mehr mit Menschen zu umgeben, die Dir gut tun. Und das gilt auch für Dein Networking. Wir alle wissen: für die eigene Karriere aber auch im privaten Alltag ist ein gutes Netzwerk Gold wert.

Hier ein paar Tipps, damit Dein Networking nicht zur Zeitfalle mutiert, sondern Dir hilft, Deine Wünsche, Träume und Ziele zu erreichen.

Networking-Tipp Nummer 1: Weniger ist mehr

  • Lege eine Networking-Zeit in Deinem Tagesablauf fest. Vielleicht in Deinem Mittagstief oder kurz vor Feierabend. Dann gerätst Du nicht so leicht in Versuchung, Deine anderen Aufgaben schleifen zu lassen.
  • Stelle Dir einen Wecker. Wie wär’s mit Mittags 10 Minuten und Abends 20 Minuten? Eine halbe Stunde Netzwerken pro Tag reicht dicke, um in Kontakt zu bleiben.
  • Fasse Dich kurz. In den meisten Fällen reicht eine kurze Nachricht mit ein paar persönlichen Updates und ehrlichem Interesse am Anderen. Außerdem steigt die Antwortrate, da sich Dein Bekannter nicht verpflichtet fühlt, genauso lang zu antworten und daher die Mail erst mal zur Seite legt.
  • Du bist eher ein Networking-Muffel? Dann starte mit lediglich 10 Minuten Netzwerken in den Tag. Das gibt Dir Schwung und Energie, Du hast sozusagen schon eine Goldene Nuss geknackt. Die restlichen 20 Minuten nutzt Du während Wartezeiten, zum Beispiel Abends in der U-Bahn.

Netzwerk-Tipp Nummer 2: Die Kontakte

Die meiste Zeit vertun wir, weil wir allen die gleiche Aufmerksamkeit schenken, oder aber den falschen zu viel. Bevor Du also einfach drauflos-netzwerkst, halte einen Moment inne und überlege Dir, wie wichtig dieser Mensch für Dich wirklich ist. Mit diesen Tipps sortierst Du Dein Netzwerk effizient aus:

  • VIPs (very important persons): Menschen, die Dir persönlich sehr wichtig sind. Ihnen widmest Du ungefähr 80 Prozent Deiner Netzwerkzeit.
  • Prospects: Menschen, die Dir wichtig werden könnten. Verbringe Deine restliche Netzwerkzeit mit der Pflege dieser Kontakte.
  • Contacts: Menschen, die im Moment nicht sehr wichtig sind, zu denen Du aber dennoch losen Kontakt halten willst. Sie bekommen keine Extrazeit, aber z.B. einmal im Jahr eine Weihnachtsmail.
  • Füge nicht wahllos jeden Menschen bei Facebook, Xing oder Outlook als Kontakt hinzu, sonst verlierst Du schnell den Überblick. Achte lieber auf die Qualität Deiner Kontakte und gehe dabei auch nach Sympathie. Nur so entsteht ein effektives Netzwerk.

Mögen? Erleichtert alles!
Wir netzwerken um so lieber und damit auch um so erfolgreicher, wenn wir mit Menschen netzwerken, die wir mögen. Deshalb ist ein Kriterium für mich persönlich, ob jemand ein VIP ist oder nicht, auch mein Sympathie-Faktor. Gut, das verstellt mir damit die ein oder andere Türe. Aber ich will mich auch beim Networking nicht verbiegen. Und dass man den anderen sympatisch findet, das kann man dem anderen auch mal sagen.

Geheimtipp: Gebe z.B. die „Bären-Umarmung“ aus dem obigen Bild an Freunde und Bekannte weiter. Kopiere Dir gerne das Bild hier aus dem BLOG dazu. Oder teile den kompletten BLOG-Beitrag über die untenstehenden Buttons.

Netzwerk-Tipp Nummer 3: Fokussieren

Wer nicht aufpasst, hat schon 20 Minuten im Newsfeed von Facebook & Co. verbracht, ohne überhaupt den ersten Kontakt angeschrieben zu haben. Mit diesen Tipps bleibst Du beim Wesentlichen:

  • Ignoriere den Newsfeed – zunächst. Schreibe erst Deinen geplanten Kontakten. Wenn dann noch Zeit ist, kannst Du immer noch in den Nachrichten stöbern.
  • Deaktiviere den Chat. So vermeidest Du ungewollte Konversationen und hängst nicht plötzlich in einer einzigen Konversation fest.
  • Über das Programm StayFocused für Google Chrome lassen sich einzelne Webseiten für eine selbst einstellbare Dauer blocken 🙂

Frisch für Dich aufbereitet am 14.2.2020

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