Süddeutsche Zeitung: Der Feind auf meinem Tisch

16. April 2019

Der Feind, damit ist das Smartphone gemeint. Im aktuellen Artikel in der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung/ Beruf & Karriere, geht es darum, was die ständige Präsenz des Smartphones für uns und unseren Arbeitsplatz bedeutet, warum der permanente Griff nach dem Smartphone einen großen Suchtfaktor birgt und wie wir uns davor schützen können.

Im Rahmen einer Recherche für ein neues Buch (erscheint im Herbst, bald mehr Infos dazu) habe ich mich in den vergangenen Monaten sehr intensiv mit dem Thema „ständige Erreichbarkeit“ und der Auswirkung auf unsere Produktivität, unser Wohlbefinden und unsere Zufriedenheit beschäftigt. Diese Erkenntisse sowie die Erfahrungen aus meiner langjährigen Coaching- und Trainigs-Arbeit habe ich gerne im Interview an die SZ-Journalistin Annkathrin Weis  weitergegeben.

Wie gefährlich sind Smartphones und andere digitale Gadgets für uns?

Was machen Smartphones & Co. heute mit uns? Wie gefährlich sind all die schönen digitalen Gadgets für unsere Gesundheit und Aufmerksamkeit? Wie kann ich erkennen, dass ich bereits Handysüchtig bin? Was kann uns „Digitale Detox“ bringen? Welche Hilfsmittel gibt es zum digitalen Entzug?

Einer meiner Expertentipps dazu lautet: „Problematisch ist der Aspekt der Selbstkontrolle: Viele denken, sie seien vor der übermäßigen Nutzung sicher. Deswegen sei es wichtig, zu reflektieren und nach kreativen Lösungen zu suchen. Ich weiß von vielen Arbeitnehmern, die positive Erfahrungen damit gemacht haben, das Thema Smartphone im Kollegenkreis und mit Vorgesetzten anzusprechen. Zu einer exzessiven Nutzung gehört oft auch ein sozialer Druck. Sich dem bewusst zu werden, ist der erste Schritt.“

Drei Empfehlungen für den digitalen Entzug

  1. Nutzen Sie Tools wie „Qualitiy Time“, um sich einen ehrlichen Überblick über die Intensität Ihrer Smartphone-Nutzung zu verschaffen.
  2. Erleichtern Sie sich das Pausieren mit spielerischen Apps wie „Forrest“.
  3. Oder blocken Sie die verführerischen Apps und SocialMedia-Plattformen gleich zeitweise, beispielsweise mit „Freedom“.

Den kompletten Artikel können SZ-Abonnenten (oder Gastleser mit einem Probe-Account) hier lesen.

Und wie ist das bei Ihnen mit Smartphone-Nutzung oder Digitaler Detox?

Wie geht es Ihnen mit dieser brisanten Thematik? Wie gehen Sie damit um?
Wir freuen uns auf Ihre Kommentare 🙂

Dieser Artikel ist super - den will ich meinen Freunden zeigen!

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Dimitra

Liebe Cordula, das ist wirklich ein heikles Thema. Deep work und Smartphone neben dran – ein NOGO. Leben ohne Smartphone – auch ein NOGO. Irgendwo dazwischen pendle ich persönlich mich ein. Ich würde es so formulieren: sobald ich mich ablenken lasse wird mir klar, dass irgendetwas an meiner aktuellen Aufgabe innere Widerstände schafft, die ich dann mit dem Griff zum Smartphone kompensiere. Also heißt es dann: die Aufgabe genauer anschauen, den sensiblen Genauigkeitsfanatiker in mir aktivieren und mich der Aufgabe „wirklich“ widmen. Meist klappt es dann besser und dann kann ich mich auch dem deep work überlassen. Grundsätzlich bin ich… mehr »

Cordula Nussbaum

Hallo Dimitra, ja, genaus so ist…es bleibt ein Abwägen – und vorallem wichtig, dass es ein BEWUSSTES Abwägen ist – und kein Automatismus 🙂
Immer gut die Frage: beherrsche ICH mein Smartphone – oder beherrscht es mich? 🙂