Bevor wir etwas in unserem Alltag verändern, macht es Sinn, erst einmal zu schauen, was uns überhaupt stresst, nervt, Zeit raubt. Eine meiner Lieblingsideen ist dabei die Stresslandkarte. Und die geht so:Nehmen Sie ein großes Blatt Papier (DIN A3) und schreiben Sie in die Mitte des Blattes Ihren eigenen Namen. Notieren (oder skizzieren) Sie um Ihren Namen herum alle Bereiche, Personen, Themen, Aktivitäten und Aufgaben, die in Ihrem Leben eine Rolle spielen. Dicht an Ihren Namen schreiben Sie, wer und was Ihnen nahesteht. Je weiter nach außen zum Blattrand Sie kommen, desto weniger berühren diese Dinge und Personen Sie.

Bewerten Sie anschließend jeden Eintrag (Bereich, Aufgabe, Person …) mit 0 bis 5 Punkten. Dabei stehen 5 Punkte für einen hohen Stressfaktor, 0 Punkte für keinen Stress. Markieren Sie mit einem Minus- beziehungsweise Pluszeichen, ob Sie jeweils Kraft in den entsprechenden Bereich investieren müssen (−) oder ob Sie Kraft daraus schöpfen (+).

Diese Zeichnung verschafft Ihnen einen guten Überblick über Ihre größten Kraftfresser und zeigt Ihnen wie eine Landkarte, wo für Sie der richtige Weg für mehr Energie und Zufriedenheit liegt.

Quelle: „Organisieren Sie noch oder leben Sie schon?„, S55.

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