• Home  / 
  • Mind&Body
  •  /  Denk-Bar: Minipause mit der 20-6-20-Regel

Denk-Bar: Minipause mit der 20-6-20-Regel

9. Januar 2017

Der Trubel zum Jahresanfang und die kurzen Tage verführen viele von uns zum zuvielen Arbeiten. Nicht dass ein produktiver Kick-Off schlecht wäre. Aber: wenn wir vor lauter Anschieben, Ziele anvisieren und ins Tun kommen Pausen vergessen, dann bleibt unser Neujahrs-Schwung schnell auf der Strecke. Aus diesem Grund habe ich Ihnen heute in unsere Denkbar ein Idee für eine Mini-Pause mitgebracht. Und zwar die 20-6-20-Regel.

Die 20-6-20-Regel für entspannte Augen

Bildschirmarbeit ist anstrengend für die Augen. Und auch alle anderen Tätigkeiten, bei denen Sie lange Zeit auf eine bestimmte Distanz blicken, lassen Sehnerven und Gehirn ermüden. Gönnen Sie ihnen regelmäßig eine Pause mit der 20-6-20 Regel.

Sie brauchen:

  • Wecker, Timer oder Playlist
  • Eine augenermüdende Tätigkeit

So geht’s:

Schauen Sie alle 20 Minuten für 20 Sekunden ca. 6 Meter in die Ferne. So entlasten Sie Ihre Augen, da der Augenmuskel für das weite Sehen ganz entspannt ist. Anspannen muss er sich nur, sobald wir in die Nähe schauen, also bei der typischen Bildschirmarbeit. Machen Sie es sich daher zur Gewohnheit, beim Nachdenken oder Starten von Programmen nicht auf den Bildschirm zu starren, sondern den Blick nach draußen wandern zu lassen oder zumindest quer durchs Zimmer.

Alternative:

Ihre Raumwand ist näher als 6 Meter? Dann stellen Sie sich vor, Sie schauen durch die Wand „durch“ – richten Sie Ihren Blick auf einen imaginären Punkt hinter der Wand. Das klappt ebenso.

Für den Anfang kann es helfen, sich einen Wecker zu stellen. 20 Minuten vergehen nämlich schneller, als wir meinen. Denken Sie auch daran, immer mal wieder kräftig zu blinzeln. Normalerweise blinzeln wir bis zu 15-mal pro Minute. Wenn wir allerdings angestrengt auf den Bildschirm schauen, reduzieren wir das um bis zu zwei Drittel. Richten Sie sich eine Playlist ein, bei der alle 20 Minuten ein 20-Sekunden-Stück eingeblendet ist für Ihre Kurz-Entspannung. Nebeneffekt: Unsere Kreativität wird gefördert.

Quelle: 111 Lifehacks, S. 108

Denk-Bar-Aufgabe dieser Woche: Pausen-Inspirationen

Welche Mini-Pausen kennen Sie? Welche nutzen Sie bereits? Welche wollen Sie gerne mal ausprobieren? Wir freuen uns auf Ihre Ideen. UND: Nehmen Sie sich für die kommenden 7 Tage vor, jeden Tag eine Mini-Pause zu machen. Spätestens alle 70 Minuten, wenn unsere Konzentration eh in den Keller geht.

Willkommen in unserer “wunderbaren Denk-Bar”.

Hier erhalten Sie jeden Dienstag einen Impuls zum Nach-Denken, Vor-Denken, Mit-Denken. Denn alles was denk-bar ist, kann mach-bar werden. Ihnen gefällt dieser Beitrag? Dann gerne in Facebook, Twitter & Co. über die untenstehenden Buttons teilen. Damit Sie sich gut eindenken können poste ich manchmal auch bereits am Montag.

Dieser Artikel ist super - den will ich meinen Freunden zeigen!

7
Hinterlasse einen Kommentar

4 Comment threads
3 Thread replies
0 Followers
 
Most reacted comment
Hottest comment thread
6 Comment authors
  Antworten & Kommentare abonnieren?  
Benachrichtige mich (unter Beachtung der Datenschutzrichtlinien) zu:
Paulina

Hallo, wenn ich sehr viel arbeiten muss und mich nicht überanstrengen will, dann nutze ich ein kleines Programm, dass es kostenlos im Internet gibt und das „Time out“ heißt. Ich kann einstellen wie oft ich ich in der Stunde daran erinnert werden möchte, mal kurz wieder alles zu entspannen. Also z.B. alle 15 Minuten für 1 Sekunde Kiefer wieder lockern :-)) Und nach 55 Minuten kann ich den Bildschirm für 5 Minuten deaktivieren, um aufzustehen und mal kurz was anderes zu machen. Mein Bildschirm wird dann grün und es kommt meine Lieblingsmusik. Auf diese Art schaffe ich viel mehr, auch… mehr »

Thomas

Herzlichen Dank für diesen Tipp! Mit den kleinen Pausen zwischendurch, kommt auch die Kreativität wieder zurück!

Dirk

Ich habe mittlerweile ganz hilfreiche Software gefunden, die einen an die Pausen erinnert, weil selber denkt man ja irgendwie nie daran.
EyeLeo nutze ich am Computer
http://eyeleo.com/
und 20 20 20 Augenschutz auf meinem Android handy:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.mexdesigns.app202020
Vielleicht ganz nützlich für mache Leser.

Datenschutzhinweis - bitte beachten!
ja
Dimitra

Ich habe meinen Handykalender zum persönlichen Achtsamkeitsassistenten ernannt: in jeder Stunde bekomme ich Impulse, z.B. „Innehalten“. Dann schließe ich für kurz die Augen, atme drei mal tief ein und aus – und weiter geht’s 🙂 Inzwischen mache ich das auch ohne Erinnerung bei jeder nächsten Gelegenheit, weil es zur guten Angewohnheit geworden ist, täglich mehrmals kurz innezuhalten…

Cordula

nice 🙂