Murmeltier-Tag: welchen Endlos-Moment willst Du erleben?

3. Februar 2020
murmeltier tag bill murray glück

Murmeltiertag – gestern am 2. Februar war es wieder soweit. Kennst Du den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“? Ich liebe ihn, und habe ihn jetzt zum x-ten Mal angeschaut. Und er hat mich inspiriert zu einer Nach-Denk-Frage :-). Bill Murray erlebt in diesem Film einen Tag immer und immer wieder. Mit all seinen Höhen und Tiefen.

Mal angenommen, wir könnten so eine Endlos-Schleife willentlich herbeiführen – welchen MOMENT Deines Lebens würdest Du gerne wieder und wieder erleben? Was war der GlüXX-Kern dieses Momentes? Was hat Dich glücklich gemacht?

Murmeltier-Momente in Dauerschleife

Und nachdem wir ja kreative Chaoten sind, darf dieser Moment auch kreativ abgewandelt werden:

  • Erinnere Dich zurück an einen ganz besonderen Moment: was genau war daran so schön?
  • Was genau hat Dich da glücklich gemacht?
  • Wie könnte sich dieser Moment (von seinen Gefühlen her) wiederholen?
  • Und was könntest Du entsprechend heute tun, damit dieser Glücks-Moment in einer Endlos-Schleife wiederkommt?

Sehnsucht nach Einmurmeln?

Du willst diesen Murmeltiertag lieber in einer ganz anderen Interpretation nutzen? Gerne! Nutze diesen Jahrestag, um Dir zu überlegen, wie, wo, wann und mit wem Du Dich heute oder am kommenden Wochenende „ein-murmeln“ magst. Lege in den kommenden Tagen bewusst eine kleine (oder auch größere) Pause ein. „Cocooning“ nennen unsere angelsächsischen Kollegen es, wenn wir es uns in den eigenen vier Wänden gemütlich machen.

Mach Dir Deinen eigenen Murmeltier-Tag

Cocooning (= verpuppen, sich in einen Kokon einspinnen)  setzte sich ursprünglich als Bezeichnung für einen bestimmten Lebens- und Wohnstil in den späten 1980er Jahren durch. Die US-amerikanische Trendforscherin Faith Popcorn prägte diesen Begriff, der soziologisch als Folge einer als immer bedrohlicher empfundenen Außenwelt erklärt wurde.

Nun – unsere Umwelt muss für uns nicht bedrohlich wirken, nur um sich zuhause einzukuscheln! Nenne es – wenn Dir das lieber ist – „Homing“ oder einfach nur „Murmeltiertag“ 🙂 Es geht nicht darum, vor etwas wegzulaufen, sondern zur eigenen Stille und Gemütlichkeit hinzulaufen. Und wenn Du dazu Freunde einladen, gemeinsam kochen oder einen lustigen Spieleabend machen willst, dann ist das Dein perfekter FREI-Tag. Lass Mal Alles Aus – hänge ein „Bitte-nicht-stören-Schild“ an die Türe, stelle den Anruf-Beantworter an, koche eine Kanne Tee – und nimm Dir frei. Dein Körper und Dein Geist werden begeistert sein, von diesem ganz besonderen Murmeltiertag!

Wie wirst Du den Murmeltiertag in Deinen Februar integrieren? Poste gerne Deine Ideen hier unten als Kommentar. Ich freue mich!

(Erstmals erschienen 2016, frisch für Euch aufbereitet 2020.)

Dieser Artikel ist super - den will ich meinen Freunden zeigen!
Antworten & Kommentare abonnieren?
Benachrichtige mich (unter Beachtung der Datenschutzrichtlinien) zu:
5 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments
Juli

Ich habe immer wieder solche Glücksmomente, wenn auch nicht in Endlosschleife. 😉 Wenn ich ein Problem verstanden und dann vielleicht sogar eine elegante Lösung dafür gefunden habe. Am allerschönsten ist es, wenn ich damit jemand anderem helfen konnte und sehe, dass das den anderen freut. Dieser Moment wiederholt sich zum Glück immer mal wieder, sowohl beruflich, als auch im Privatleben. Dazu schaffe ich mir Gelegenheiten (passender Job, Kinder, Freunde, Ehrenamt), und ich merke, dass mich das ziemlich nervt, wenn solche Momente ausbleiben. Ich denke immer wieder darüber nach, mich beruflich zu verändern, aber aus vielen (mehr oder weniger guten) Gründen… mehr »

Gabriele

Meine Glücksmomente sind immer, wenn ich am Meer bin und diese endlose Weite sehe.

Ich habe vor vielen – sehr vielen – Jahren an Bord einer Segelyacht eine Weltreise gemacht mit langen Aufenthalten an den schönsten Ecken dieser Erde (Südsee, Neuseeland, Karibik). Im letzten Urlaub auf Teneriffa überkam mich dort an einem wunderschönen Strand und bei stürmischem Wind wieder dieses Fernweh, das gleichzeitig wehmütig und glücklich macht. Und dieses Gefühl habe ich abgespeichert und kann es auch abrufen 🙂

Inga
Reply to  Gabriele

Schön! Dieses Gefühl kenne ich auch,.. zwar mit anderen Auslösern, aber nach Deiner Beschreibung habe ich es gerade gefühlt 🙂 danke!

Dorothea

Das mit dem Meer geht mir auch so: nach längerer Abstinenz und einer mehrstündigen Fahrt ist der erste Blick aufs Meer ein riesiges Gefühl von Weite und Größe, auf der Düne im tosenden Wind stehen und das Gemisch aus salziger Gischt und süßem Regen von den Lippen lecken . . . oder: der ersten Sonnenstrahlen im März, bei denen man spürt, dass sie WÄRMEN, oder im Winter mit einer Wärmflasche ins Bett gehen und spüren, wie dei Füße „auftauen“ . . . aber nichts davon möchte ich pausenlos haben. Dann würde es fad.

Swantje

Mein schönster Glüxx-Moment war, als wir JA gesagt haben – mein Mann und ich. Da war dieses Gefühl bedingungsloser Liebe und unglaublichen Vertrauens – einfach himmlisch und irdisch zugleich. Diese bedingungslose Liebe haben wir mt drei tollen Kindern vervielfacht. Und doch müssen wir im Alltag aufpassen, auch in schlechten Zeiten, dieses Gefühl nicht zu verlieren. Solange wir daran glauben, ist es nicht verloren – und immer wieder zu spüren. Manchmal mehr, manchmal weniger. Manchmal nur mit viel Mühe – auch Beziehung erfordert eben Arbeit. Aber sie lohnt sich für diese Glüxx-Momente.