Murmeltiertag – gestern am 2. Februar war es wieder soweit. Kennst Du den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“? Ich liebe ihn, und habe ihn jetzt zum x-ten Mal angeschaut. Und er hat mich inspiriert zu einer Nach-Denk-Frage :-). Bill Murray erlebt in diesem Film einen Tag immer und immer wieder. Mit all seinen Höhen und Tiefen.

Mal angenommen, wir könnten so eine Endlos-Schleife willentlich herbeiführen – welchen MOMENT Deines Lebens würdest Du gerne wieder und wieder erleben? Was war der GlüXX-Kern dieses Momentes? Was hat Dich glücklich gemacht?

Murmeltier-Momente in Dauerschleife

Und nachdem wir ja kreative Chaoten sind, darf dieser Moment auch kreativ abgewandelt werden:

  • Erinnere Dich zurück an einen ganz besonderen Moment: was genau war daran so schön?
  • Was genau hat Dich da glücklich gemacht?
  • Wie könnte sich dieser Moment (von seinen Gefühlen her) wiederholen?
  • Und was könntest Du entsprechend heute tun, damit dieser Glücks-Moment in einer Endlos-Schleife wiederkommt?

Sehnsucht nach Einmurmeln?

Du willst diesen Murmeltiertag lieber in einer ganz anderen Interpretation nutzen? Gerne! Nutze diesen Jahrestag, um Dir zu überlegen, wie, wo, wann und mit wem Du Dich heute oder am kommenden Wochenende „ein-murmeln“ magst. Lege in den kommenden Tagen bewusst eine kleine (oder auch größere) Pause ein. „Cocooning“ nennen unsere angelsächsischen Kollegen es, wenn wir es uns in den eigenen vier Wänden gemütlich machen.

Mach Dir Deinen eigenen Murmeltier-Tag

Cocooning (= verpuppen, sich in einen Kokon einspinnen)  setzte sich ursprünglich als Bezeichnung für einen bestimmten Lebens- und Wohnstil in den späten 1980er Jahren durch. Die US-amerikanische Trendforscherin Faith Popcorn prägte diesen Begriff, der soziologisch als Folge einer als immer bedrohlicher empfundenen Außenwelt erklärt wurde.

Nun – unsere Umwelt muss für uns nicht bedrohlich wirken, nur um sich zuhause einzukuscheln! Nenne es – wenn Dir das lieber ist – „Homing“ oder einfach nur „Murmeltiertag“ 🙂 Es geht nicht darum, vor etwas wegzulaufen, sondern zur eigenen Stille und Gemütlichkeit hinzulaufen. Und wenn Du dazu Freunde einladen, gemeinsam kochen oder einen lustigen Spieleabend machen willst, dann ist das Dein perfekter FREI-Tag. Lass Mal Alles Aus – hänge ein „Bitte-nicht-stören-Schild“ an die Türe, stelle den Anruf-Beantworter an, koche eine Kanne Tee – und nimm Dir frei. Dein Körper und Dein Geist werden begeistert sein, von diesem ganz besonderen Murmeltiertag!

Wie wirst Du den Murmeltiertag in Deinen Februar integrieren? Poste gerne Deine Ideen hier unten als Kommentar. Ich freue mich!

(Erstmals erschienen 2016, frisch für Euch aufbereitet 2020.)

Teile gerne diesen Artikel in Deinen sozialen Medien