Stopp das Gedanken-Karussell

11. Dezember 2018

Wir alle wissen, dass Selbstreflexion und Achtsamkeit, Grundlagen eines selbstbestimmten glücklichen Lebens sind. Aber manchmal geht der Schuss auch nach Hinten los. Dann nämlich, wenn wir zu viel nachdenken und grübeln über unsere Wünsche, Sorgen und Ängste, über Richtig und Falsch. Jede Kleinigkeit bläht sich in unserer Vorstellung beängstigend groß auf. Ob es eine Kaufentscheidung ist oder die vermeintlich verletzende Bemerkung einer Person oder die Sorge um etwas, die Angst vor etwas…

Das kostet Kraft und Energie und bringt uns kein Stück weiter. Nutzen Sie die Tage der Vorweihnachtszeit als Startschuss, um eine andere Haltung einzunehmen und so das negative Gedankenkarussell bewusst zu stoppen. Achten Sie vor allem am Abend beim ins Bett gehen darauf, das Gehirn gut durchzulüften mit einer schönen Prise Leichtigkeit.

Wie ist das bei Ihnen? Was hilft Ihnen den Kopf wieder leicht und frei zu bekommen? Wie stoppen Sie negative Gedanken? Wir freuen uns auf viele Kommentare!

Advent – Tun Sie sich und anderen etwas Gutes

Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Tipps als Kommentar unter diesem Beitrag. Nach Weihnachten verlosen wir unter allen Kommentatoren Buch-Überraschungs-Pakete von GABAL und Campus, sowie eine Übernachtung für 2 Personen im Schlosshotel Oberambach am Starnberger See.

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Edelgard

Manchmal hilft es mir, wenn ich mich daran erinnere, was mir vor 1 oder 2 Jahren so große Sorgen gemacht hat. Das ist heute meist belanglos, hat sich von selber erledigt oder wurde nie so schlimm wie befürchtet. Dann sage ich mir “ genauso wird es mit dem werden, was dich heute so sorgt“.

Svenja

Während im Schaukelstuhl schaukeln ja durchaus einfach mal schön sein kann, ist dieses Gedanken-Karussell einfach nur lästig. Ich bin froh, dass ich heute sehr schnell merke, wenn ich in einem gelandet bin.
Sich darüber bewusst sein und die Gedankenflut stoppen hilft sehr.

Martina

Raus in die Natur gehen, einen langen Spaziergang machen oder auch Yoga stoppen negative Gedanken bei mir ganz gut.

Katharina

Ja, da bin ich immer noch auf der Suche nach einer guten Methode – das fällt mir nämlich gar nicht leicht. Yoga, Meditation, Zeit in der Natur, bewusst und präsent sein … all das hilft manchmal prima, manchmal nicht. In letzter Zeit denke ich mir oft, dass es wahrscheinlich eine bewusste Entscheidung ist, die man immer wieder treffen muss, zu sagen, wenn man sich beim Grübeln erwischt: „Stopp! Ich will das nicht mehr.“ Und dann den Geist trainieren, trainieren und wieder trainieren, dass er dann nicht automatisch doch wieder zu den Grübeleien zurückkehrt.

Dorothea

Meine Grübeleien sind meistens „Ich-Will-Das-Nicht-So“ Gedanken.
Mir irgendetwas bin ich nicht einverstanden, so, wie es ist.
Da hilft ein klares, kräftiges, wiederholtes „JA“.
Ja, es ist so.
Ja, ich mache mir Sorgen.
Ja, ist so, dass es mir nicht passt . . .

Seltsamerweise verbindet mich diese Art klares JA mit der Realität und setzt Energie frei.
Entweder, um etwas tu unternehmen, oder um es ab zu haken und so sein zu lassen, wie es ist.
Es sind ja „nur“ Gedanken, es ist ja nicht wirklich da, das, was mich sorgt.

Paulina

Ja, so geht es mir auch. Je mehr man das Negative nur weghaben möchte, desto hartnäckiger klebt es einem an der Backe. Es akzeptieren, die Gefühle aushalten und dann handeln, das hilft auch bei mir.

Amazone

In einer schwierigen Situation, die länger andauert, versuche ich immer wieder Abstand zu gewinnen, indem ich mich mit Dingen, Situationen, Menschen, die ich sehr mag und denen ich vetraue, abzulenken um aus der Distanz einen Blick von außen zu erhalten und die Situation dann etwas ganzheitlicher und realistischer erlebe und den Druck rausnehmen kann.

Antje

Was mich total beruhigt ist Geschenke einpacken – das passt perfekt zur Vorweihnachtszeit! Wenn ich etwas schön verpacke und verziere sehe ich ein tolles Ergebnis. Gleichzeitig tue ich was mit den Händen – ein guter Ausgleich zu meinem Bürojob! 🙂

Dimitra

Ich reihe mich ein in die Grübler-Fraktion 🙂 Manchmal hilft da nur noch, mir selbst (z.B. vor dem Spiegel) freundlich ein „Jetzt reicht’s!“ zu sagen. Ja zum gepflegten Selbstgespräch 😉 Oder laut Musik machen, abtanzen. Etwas tun hilft mir dann. Es ist doch so, wenn wir ehrlich sind: die schlimmen Sachen sind die, auf die wir keinen Einfluss haben – die stellen wir uns nicht vor, die fürchten wir nicht explizit, sondern die passieren und schocken uns… Unfälle, Naturkatastrophen, Verluste. Doch das Grübeln tut hier NICHTS zur Sache.. Also, beim nächsten Grübel-Gedanken-Karussell darf ich das… Aussteigen nicht vergessen, indem ich… mehr »

Regine Aigner

Um Abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen lass ich mir BARS geben – eine für mich geniale Entspannungsmethode, bei der am Kopf 32 Punkte sanft berührt werden. Ist fast wie das Drücken der Reset-Taste. Danach bin ich entspannt aber gleichzeitig auch zu neuen Taten bereit.

Britta

Und als Gegenpol zu Edelgard: Wird mich diese Situation in ein, zwei Jahren noch beschäftigen? Ich habe gerade heute ein Feedback über etwas, was vor einem Jahr passiert ist, bekommen. Zu der Zeit kam eine ganze Menge zusammen: Ich kam gerade aus einer langen Abwesenheit (kleiner Brusttumor) wieder zurück ins Büro, was alleine schon anstrengend genug gewesen wäre. Dazu kam die Situation, dass ich Kosten einsparen und gleich mehrere Teammitglieder entlassen musste – was auch zu erhebliche Unruhe im gesamten Team und vielen Gesprächen führte. Dazu war auch mein eigener Chef von diesen Maßnahmen betroffen und ich musste mich auf… mehr »

Yves

zum Glück habe ich im Moment keine gravierenden Sorgen – mir hilft immer die Frage, ob ich mir über dies oder das auch Sorgen machen würde, wenn dies mein letzter Tag auf Erden wäre. Da ich dies meist verneinen kann, sind die Sorgen gleich viel kleiner oder verschwunden 🙂

Biene

Ich mache seit ca. 15 Jahren eine Entspannung vor dem Schlafen gehen, diese hilft mir auch wenn sich meine Gedanken im Kreis drehen.

Irina

wenn es zum Gedankenkarusell kommt, finde ich zum einen Spaziergang ganz gut und kann mich dann zum schreiben hinsetzen und die Gedanken sortieren und rausfiltern um was ich mich kümmern kann, oder wo ich abwarten muss, d.h. ich nehme wahr was mich bewegt, lasse dann aber alles weiterziehen worauf ich keinen Einfluss habe und konzentriere mich auf das was gut läuft.

Paulina

Bei mir hilft etwas so schlichtes wie raus in die Natur zu gehen, einen Spaziergang machen etc. Das merke ich umso mehr, da ich das zur Zeit nicht kann. Ich behelfe mir mit Aufschreiben, das hilft dabei, Lösungen zu finden und bringt das Karussell erst einmal zum Stillstand.

Regina

Ich habe monatelang versucht, gewisse Gedanken loszubringen. Ich hatte mich gedanklich mit einem Menschen beschäftigt, der mir seelisch zwar nahesteht, dem ich aber nicht näherkam und allein durch die Gedanken nicht helfen konnte. Durch den Rat einer Freundin habe ich meine Gedanken nun abgegeben an meine (und seine) Schutzengel: „Bitte liebe Schutzengel kümmert euch um die Lösung dieses Falles, ich kann es nicht! Danke.“ Nun geht es mir viel besser, die Gedanken kommen nicht mehr so oft, und wenn, dann leite ich sie weiter an die Engel. Mir hatte keine Ablenkung, keine Spaziergänge, kein Aufschreiben geholfen. Abgeben des Problems an… mehr »

Andreas

In unserer Firma gibt es seit 3 Jahren einen Lunch-Beat. Das ist Musik zum Abtanzen in der Mittagspause (12-13 Uhr). Da kann ich wunderbar abschalten und den Kopf frei bekommen.
Ein anderes Angebot ist „Malen und entspannen“, wo wir ein Bild mit der Technik von Bob Ross (Joy of Painting) innerhalb von 3 Stunden erstellen (Impressionen unter http://sodephi.de/malkurse/impressionen.html).
Zeit mit meiner Partnerin, ein gutes Buch oder fernsehen hilft durchaus auch und passiert öfter.