Tschüss Chronos! Hallo Kairos!

3. Dezember 2018

Sie kennen sicher die Tage, an denen wir immer erst auf den letzten Drücker etwas schaffen und dann mit mehr Tempo versuchen, unsere „Langsamkeit“ wieder wettzumachen. Heute laden wir Sie ein, bewusst die Langsamkeit zu zelebrieren. Essen Sie heute ganz bewusst. Machen Sie eine lange Mittagspause. Wenn Sie rausgehen, gehen Sie langsam. Am Besten einen kleinen Umweg machen 🙂

Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Arbeit – mit Muße und Achtsamkeit. Halten Sie es wie Kairos, dem Gott der Zeitqualität und des Augenblicks, seien Sie kein Zeitmanager sondern lieber ein Zeitsurfer und genießen Sie das Entschleunigen.

Wo wollen Sie entschleunigen oder wo ist es Ihnen bereits gelungen?
Wir freuen uns auf viele Kommentare!

P.S. Mehr zu Kairos und Chronos gibt es natürlich auch im Buch LMAA, Mini-Plädoyer #64.

Advent – Tun Sie sich und anderen etwas Gutes

Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Tipps als Kommentar unter diesem Beitrag. Nach Weihnachten verlosen wir unter allen Kommentatoren Buch-Überraschungs-Pakete von GABAL und Campus, sowie eine Übernachtung für 2 Personen im Schlosshotel Oberambach am Starnberger See.

Und noch mehr: für jeden Kommentar in unserem Online-Adventskalender spenden wir nach Weihnachten einen Euro für einen guten Zweck zugunsten der Charakterköpfe.org. Machen Sie also aktiv mit. Je engagierter Sie sind, desto mehr gewinnen auch andere Menschen mit Ihnen. Die Spielregeln finden Sie hier.

 

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Amazone

Dieses Jahr war für mich gefüllt mit Terminen, Weiterbildungen, nebenberuflichem Studium, Mehrbelastung in der Familie, die Eltern werden älter und können nicht mehr alles alleine. Ich nehme mir gerne jetzt die Zeit. Es gibt immer etwas zu tun, sodass dann nie Zeit für Ausgleich, Familie, Hobby und mich übrig sind. Deshalb nehme ich sie mir jetzt und habe überlegt, was gerade nicht so wichtig ist. Ich habe die letzten Tage nicht alles geschafft, was ich geplant habe. Dafür aber hatte ich ein entspanntes Wochenende mit unseren Kindern, abends haben wir zusammen Karten gespielt und einen Tisch aufgebaut, ich habe gesungen… mehr »

Svenja

Der Hinweis kommt zur echten Zeit, den heute ist so ein voller Tag und wie soll ich alles nur schaffen,
Alles langsam, mit Muße und Achtsamkeit und das wichtige zuerst. Dann werde ich mal beginnen.

Martina

Ich hatte mir fest vorgenommen, Netzwerkveranstaltungen gezielter auszuwählen und dadurch nicht mehr überall unterwegs zu sein. Und ich bin froh, dass es mir tatsächlich auch gelungen ist 🙂

Alexandra

„Wenn du es eilig hast, gehe langsam“ sagt (meines Wissens) eine fernöstliche Weisheit. Sie fällt mir meist dann ein, wenn ich wieder besonders zügig unterwegs bin. Schalte ich runter, kehrt Ruhe und Entspannung ein. Ist wohl eine Übungssache, ich könnte jetzt damit beginnen … 🙂

Dimitra

Witzig: bereits den ganzen Tag „lachen“ mich tausend Aufgaben an, doch ich bin standhaft langsam und herrlich ungestresst dabei! LMAA, heute nehme ich mir alle Zeit der Welt 😉

Traveller

Muße und Achtsamkeit bei der Arbeit, das übe ich zur Zeit immer wieder.
Egal, was für eine Aufgabe ansteht, ich versuche, ganz bei ihr zu sein, mich darauf zu konzentrieren und mich nicht ablenken zu lassen. Ist sie erledigt, dann kommt die nächste dran.
Und was stelle ich dabei fest: Insgesamt schaffe ich auf diese Weise mehr und besser, als wenn ich ständig daran denke, was noch alles auf dem Plan steht.
Das ist zwar nichts Neues, aber man glaubt es erst, wenn man’s selber erfahren hat.

Paulina

Das ist eine sehr schöne Übung. Wenn ich über Monate an einem Projekt gearbeitet habe, und es ist endlich fertig, dann schaffe ich im Anschluss oft das Runterschalten nicht. So auch jetzt. Ich werde den ganzen Tag dazu nutzen, alles nach der Reihe zu machen, ganz fokussiert auf die jeweilige Aufgabe und so, als hätte ich alle Zeit der Welt dafür …

Frauke

Uups.
Na das habe ich heute nicht wirklich beachtet. Nehme es mir also für morgen vor. Ein bisschen rechtzeitiger los. Und den Weg genießen
Danke für die Erinnerung.

Barbara

Der heutige Tag war leider total verpeilt. Hatte mit Langsamkeit zelebrieren leider nichts zu tun. Dafür nehme ich mir morgen eine Auszeit und besuche mit meiner Schwester den Weihnachtsmarkt in Lüneburg.

Yves

Der soll echt schön sein. Viel Spaß!

Dorothea

Das „Auf der Strecke Bleiben“ empfinde ich sehr stark, wenn ich abends feststelle, dass ich zu wenig Pause gemacht habe und zu wenig zu mir gekommen und in mich gegangen bin .

Yves

Habe heute ganz gemütlich zu Mittag gegessen und mich auch vom Telefon nicht aus der Ruhe bringen lassen. Generell merke ich, dass es viel entspannter ist, Dinge nacheinander zu tun und sich auf eine Sache zu fokussieren.

Barbara Omoruyi

Ich habe den Tipp ernst genommen und bin an eine Weiterbildungsveranstaltung in Bern mit dem Zug statt mit dem Auto gefahren (über 2 Stunden ein Weg!). Zudem buchte ich auf der Rückfahrt eine Stunde Sightseeing ein- das war eine echte Entschleunigung!

Bettina

dieser Kairos…….das ist eindeutig meiner, ich wünsche mir öfter sogar eher den Chronos 😉

Britta

Ich war letzte Woche auf Geschäftsreise, Donnerstag abend zurück und gleich Gäste, Freitag morgen MUSSTE dann noch schnell der Adventskalender gebastelt werden, weil ich mittags mit Freundinnen auf ein Wellness-Wochenende fuhr und ich meinem Mann wenigstens so meine Anwesenheit symbolisieren wollte. Am Wochenende dann voller Stopp – sehr erfolgreich, dann aber wieder gleich eine volle Woche vor mir. Wo ich langsam gegangen bin? Da kam doch gestern die erste Meetinganfrage (da ist noch eine Lücke in Deinem Kalender), kurz danach die zweite. Und beide habe ich abgelehnt (und mir dann Verabredungen mit mir in den Kalender gestellt).

Andreas

Ich habe mir angewöhnt, gemütlich Auto zu fahren. Das entspannt ungemein. Und ans Ziel komme ich so auch, wenn auch vielleicht ein paar Minuten später.