Tschüss Perfektionismus!

5. Dezember 2018

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der alles perfekt wäre. Richtig: wie langweilig! Trotzdem haben wir immer den Anspruch, alles perfekt zu machen – zuhause, im Büro,  in der Beziehung und in der Familie. Gönnen Sie sich heute mal, „unperfekt“ zu sein. Nehmen Sie Druck raus und verzetteln Sie sich nicht in „perfekten“ Details. Sie werden Dinge schneller erledigen, richtig was wegschaffen oder sie einfach liegen lassen. Morgen können Sie wieder „perfekt“ sein. Und vor allem: fangen Sie bei guten Ideen einfach an. Warten Sie nicht auf die „perfekte“ Eingebung, den perfekten Moment. Die meisten Dinge kommen sowieso anders als geplant. Nur so konnte zum Beispiel Micky Maus entstehen, die ursprünglich ein Hase sein sollte.

In welchen Bereichen haben Sie festgestellt, dass es auch mit weniger Perfektion geht? Nennen Sie uns heute Beispiele aus Ihrem Alltag, wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

Advent – Tun Sie sich und anderen etwas Gutes

Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Tipps als Kommentar unter diesem Beitrag. Nach Weihnachten verlosen wir unter allen Kommentatoren Buch-Überraschungs-Pakete von GABAL und Campus, sowie eine Übernachtung für 2 Personen im Schlosshotel Oberambach am Starnberger See.

Und noch mehr: für jeden Kommentar in unserem Online-Adventskalender spenden wir nach Weihnachten einen Euro für einen guten Zweck zugunsten der Charakterköpfe.org. Machen Sie also aktiv mit. Je engagierter Sie sind, desto mehr gewinnen auch andere Menschen mit Ihnen. Die Spielregeln finden Sie hier.

 

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Edelgard

Perfektionismus runterschrauben und einfach anfangen- das ist ein sehr guter Ratschlag, den man nicht oft genug bekommen kann. Erst gestern habe ich „einfach“ angefangen mit einer Arbeit, die so wichtig ist, das sie schon richtig gut werden muss. Tür zu, alles andere zur Seite schieben- geht doch! Ging auch und morgen folgt dann der – möglichst perfekte!- Rest.
einen schönen Tag für euch alle

Amazone

Ja, immer wieder ein Anspruch, perfekt sein zu wollen. Bei mir als wissbegieriger und vielinteressierter Mensch kaum umsetzbar. Daher habe ich Cordula’s Buch (Bunte Vögel fliegen höher) vor etlichen Jahren verschlungen, dass ich mich nicht schlecht fühlen muss, weil ich nebeneinander so viele verschiedene Hobbys, Interessen lebe…
Es geht ohne Perfektionismus. Und sogar sehr gut. Dass ich anders als der Durchschnitt bin, ist für mich normal. Aber ich fühle mich damit wohl.

Schönen Tag und putzt Eure Stiefel
Herzlich, Ilka

Svenja

Besser 80% von etwas als 100% von nichts haben – so denke ich schon seit geraumer Zeit und fühle mich wohl dabei.

Katharina

Das ist auch eine schöne Formulierung 🙂

Paulina

Will man wirklich perfekt sein, ist das doch sowieso eine neverending story. Denn was perfekt ist, definieren ja meist die anderen. Und da findet ja nu jeder was Anderes perfekt. Und wenn man sich dann vergleicht, dann findet man immer irgendetwas, das nicht richtig war. Zur Entspannung schönes Lied von Max Raabe (gibt es auch auf YouTube: „Ich bin nur gut, wenn keiner kuckt“ 🙂 Allen einen schönen Tag!

Petra Krejci

Perfektionismus ist mir immer im Weg gestanden. Ich konnte mich nie voll und ganz auf mich einlassen und mir selbst vertrauen, weil die immer jemand schlauer und besser sein wollte als ich. Mittlerweile habe ich ihn abgelegt, den Perfektionismus und mache meine Arbeit, wie sie mir Spaß macht. Da Tiere meine Co-Trainer sind, war das mit dem Perfektionismus eh nie eine gute Idee.
Viele liebe Grüße, Petra

Dimitra

Mit Perfektionismus erreiche ich nur eins: Langeweile beim Austüfteln und Neuansetzen wenn es nicht gleich perfekt ist. Da verliere ich als kreative Chaotin schnell die Geduld und auch die Lust.. Seit ich das selbst begriffen habe ist mein Motto „einfach machen“, justieren und berichtigen ist doch meist immer noch möglich!

Tamara

Ein gutes Mittel gegen Perfektionismus ist über sich selbst lachen können. Das löst die Anspannung. Ein anderer Tipp: Der Glaubenssatz „Nobody is perfect“.

Martina

Ich war schon immer anfällig für Perfektionismus: lieber erst noch mal ein Buch lesen oder ein Seminar machen, bevor ich mit etwas starten kann. Inzwischen habe ich aber gemerkt, dass es in fast allen Bereichen des Lebens vollkommen ausreicht, wenn die Leistung etwa bei 80 Prozent liegt. Der gute alte Pareto lässt grüßen. Tatsächlich versuche ich auch, dass immer mehr zu beherzigen. Und ich werde besser.

Dorothea

Lange, lange Zeit meines Lebens waren mir Fehler äußerst peinlich.
Und ich habe mich enorm angestrengt, sie zu vermeiden.
Die Leute sollten nicht denken, ich sei dumm oder blöd oder ein Trampel.

Inzwischen habe ich gemerkt, wie befreiend es ist, lachend zu sagen: „Jau, das war richtig dämlich.“
und es mir zu gestatten, so zu sein.

Katharina

Ach ja, die Perfektion.

Der heutige Spruch ist wie für mich geschrieben. Dazu hätte ich leider zu viele Beispiele. Hier nur eines:
Ich neige dazu, Nachrichten im privaten Bereich (Mails, SMS etc.) erst viel zu spät zu beantworten, weil ich die super perfekte, schön formulierte Antwort geben möchte. Dass der andere von einer (vielleicht nur in meinen Augen) ggf. unperfekten Nachricht /Antwort mehr hat, als von gar keiner Nachricht ist mit theoretisch auch klar. Nur an der Umsetzung arbeite ich noch, aber es wird 🙂

Danke für die Erinnerung!

Britta Scholten

Ich komme gerade von einem Konferenztag, wo wir u.a. darüber gesprochen haben, was wir „aufgeben“ müssen, um für die Zukunft bereit zu sein. Einhelliger Tenor: Perfektionismus. Statt dessen einfach losgehen und dann schauen, was angepasst werden kann. In diesem Sinne setze ich lieber heute eine kleine Idee um, als in drei Monaten ein perfektes Konzept zu haben

Yves

Habe eben den Weihnachtsbaum aufgestellt und die Lichter dran gesteckt. Ein Baum ist auch lebendig und nicht perfekt. Somit ist es nicht möglich, die Lichter symmetrisch anzuordnen. Umso schöner sieht er nun aus!:)

Andreas

Hm, ganz übles Thema und leider lese ich das jetzt erst recht spät, wo der Tag schon fast rum ist. Ich versuche morgen einen unperfekten Tag hinzulegen. Versprochen!

Grundsätzlich bin ich schon dabei, mich nicht mehr in kleinen Details zu verlieren, E-Mails auch schon mal abzuschicken, ohne sie dreimal auf Rechtschreibfehler kontrolliert zu haben, etc.. Ich bleibe dran!

Irina

Auch durch meine Arbeit mit Kindern,liebe ich es spontan Ideen umzusetzen und dabei erfinderisch und improvisiert vorzugehen. Das hat einen hohen Spassfaktor und perfektionismus ist da bei mir fehl am Platz 🙂 aber der morgendliche Cappucino darf ruhig perfekt zubereitet sein