Ausbrechen statt Einknicken

1. Dezember 2018
mut, gelassenheit, leichtigkeit, adventsstress

Heute starten wir in die „staade Zeit“. Die „stille Zeit“ vor Weihnachten, in der früher Tanzen und Feiern verboten war, und viele Menschen gefastet haben. Mittlerweile ist für viele allerdings der Jahresendspurt eine der stressigsten Phasen des Jahres. Wie ist das bei Ihnen?

  • Setzen Sie sich heute mal hin und schreiben Sie alles auf, was Sie bis Weihnachten noch unbedingt erledigen „müssen“.
  • Fragen Sie sich jetzt: „Muss ich das wirklich? Was passiert, wenn ich es heuer mal nicht tue? Oder weniger perfekt mache? Oder mal an andere abgebe?“
  • Streichen Sie jetzt alle Aktivitäten, bei denen die Folgen des Streichens, Abgebens oder Weniger-machens nicht wirklich gravierend sind. Ja, vielleicht sind nicht alle Menschen in Ihrem Umfeld vom Ausbrechen aus alten Gewohnheiten begeistert. Zeigen Sie ihnen, dass Ausbrechen aus „zuviel“ uns zum echten Weihnachtsgedanken zurückbringen kann: einem Fest der Liebe, der Besinnung und der Gemeinschaft.

Die Welt gehört denen, die ausbrechen, statt einzuknicken. Aus welchen Weihnachts-Verpflichtungen wollen Sie heuer ausbrechen? Aus welchen sind Sie bereits erfolgreich ausgebrochen? Schreiben Sie Ihre Erfahrungen oder Pläne unter diesen Beitrag als Kommentar – ich freue mich darauf!

Advent – Tun Sie sich und anderen etwas Gutes

Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Tipps als Kommentar unter diesem Beitrag. Nach Weihnachten verlosen wir unter allen Kommentatoren Buch-Überraschungs-Pakete von GABAL und Campus, sowie eine Übernachtung für 2 Personen im Schlosshotel Oberambach am Starnberger See.

Und noch mehr: für jeden Kommentar in unserem Online-Adventskalender spenden wir nach Weihnachten einen Euro für einen guten Zweck zugunsten der Charakterköpfe.org. Machen Sie also aktiv mit. Je engagierter Sie sind, desto mehr gewinnen auch andere Menschen mit Ihnen. Die Spielregeln finden Sie hier.

 

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Svenja

Eine Liste mit allen Erledigungen wollte ich heute sowieso schreiben. Es gibt eine Geschenkeliste mit allen Namen, in der ich mir das jeweilige Geschenk notiere. Da einiges versendet wird, sehe ich dort auch, ob für z.B. alle Kinder einer Familie alles schon da ist und verpackt und versendet werden kann. Aber wichtiger fand ich die Liste, die ich vor zwei Tagen erstellt habe. Wie möchte ich meine Adventszeit gestalten. Mit wem treffe ich mich, welche Weihnachtsmarkt möchte ich besuchen, welche Plätzchen backen und wann gönne ich mir Zeit für mich und meine Lieben. Mit dem letzten Punkt im Blick sind… mehr »

Traveller

Liebe Cordula, schon in den letzten Jahren fand ich deinen Adventskalender anregend, spannend, nachdenklich machend und einfach gut. Danke, dass es ihn auch in diesem Jahr gibt. Ausbrechen aus alten Gewohnheiten – in diesem Jahr wird es mir (uns) vergleichsweise leicht gemacht. Wir werden zum ersten Mal über die Weihnachtstage ans Meer fahren, auf eine Insel, und uns dort den Wind (hoffentlich keinen Sturm) um die Nase wehen lassen. Bisher gehörten diese Tage den Müttern bzw. der Patentante: gemeinsames Essen, viel Erzählen. Schöne Zeiten, die wir nicht missen möchten. Aber seit diesem Sommer ist die letzte dieser Generation in hohem… mehr »

Paulina

„Fest der Liebe, der Besinnung und der Gemeinschaft“, ja, das ist der ursprüngliche Gedanke. Stattdessen Jahr für Jahr dieser Geschenkewahnsinn. Was schenke ich wem? Und hoffentlich vergesse ich niemanden! … Vor vielen Jahre hatten wir in meiner Familie mal beschlossen, aus diesem Zwang auszubrechen. Jeder spendete einen freiwilligen Beitrag an „Menschen für Menschen“, und wir haben uns nichts geschenkt. Aber gut gegessen und Freunde eingeladen und viel Zeit miteinander verbracht. Das war eines meiner schönsten Weihnachten.

Katja

Das klingt toll! Lieber gemeinsame Zeit, gutes Essen und schöne Erinnerungen als Materielles. Erinnerungen bleiben, Dinge verbrauchen sich und werden bei Zuviel auch nicht mehr richtig wertgeschätzt finde ich.

Bettina

ja, genau so war das auch in meiner Familie geplant 🙁
nur die Kinder bekommen noch Geschenke
und was passiert…….jedes Jahr bringe ich nichts, und zwar wirklich ganz und gar nichts…….und dann tanzen meine Geschwister mit der Kleinigkeit an, und noch dieses Dekozeugs (obwohl ich mich schon seit Monaten immer wieder von diesem und jenem Stück trenne, damit nicht so viel rumsteht) und noch dieser Wandkalender (wobei ich dann zwei bekomme, einen für mich, den anderen für meinen Partner …….ähhhhh wozu?) undsoweiter
und ich habe wirklich ganz und gar nichts dabei……..

Yves

Wir leben in einer Zeit, in der sich alles verändert. Gleichzeitig haben wir viel mehr Möglichkeiten als früher. Die Veränderung bringt viel Stress von außen. Umso unverständlicher finde ich es, dass sich viele Menschen zusätzlich unnötigen Stress machen. Zum Glück habe ich früh genug gelernt, mich davon zu befreien. dies ist ein guter Tipp, um unnötigen Stress zu reduzieren.

Edelgard

Seit einigen Jahren gibt es nur noch ein kleines Geschenk und mit umweltfreundlicher Verpackung.Das entspannt gewaltig.

Dorothea

Ich weiß, dass ich das nicht mitmachen muss, was die Leute Weihnachtsstress nennen.
Die Geschenke habe ich schon besorgt.
Die Dekoration kommt vielleicht morgen dran. Bisher hatte ich keine Lust dazu.

Mal sehen, ob ich dann doch noch „einknicke“, denn „NEIN“-Sagen fällt mir schwer.

Anna

LIEBE Cordula, ich probiere gerne jedes Jahr etwas Anderes aus. Vermutlich werden bei mir dadurch bereits viele bekannte Gewohnheiten losgelassen.
Das fühlt sich für mich sehr befreiend an.

Amazone

Es fühlt sich gut an, einen Schritt nach dem anderen zu tun. Ich habe eine Liste angefertigt, aber ich setze mich damit nicht unter Druck. Morgen singe ich mit bei einer Bachkantate: „Nun komm der Heiden Heiland“. Das ist mir wichtiger, als manche Deko. Es muss nicht alles perfekt sein. Am wichtigsten sind mir die Familie, miteinander etwas machen. Wir werden zusammen backen, dabei gleich kleine Geschenke anfertigen wie z.B eine Engelsanhänger, Eingemachtes, Sterne und seifen…. Ausbrechen ja, das ist für mich ok. Ich habe vor, einen Weihnachtsbrief zu schreiben, aber wenn die Zeit nicht reicht, dann ist es auch… mehr »

Dimitra

Liebe Cordula, schön, dass es losgeht! Nachdem ich gestern Abend die Adventskalender für die Kinder fertig gestellt hatte schwor ich mir, in diesem Advent die Zeit zu genießen, endlich wieder das Gefühl von Quality Time zu bekommen. Dafür bin ich bereit, auf Geschenkewahnsinn und übertriebenes „treffen Müssen“ von Menschen am Rande meines Universums zu verzichten. Das tut gut allein schon das auszusprechen!

Katja

Ich finde es toll, solche Gewohnheiten zu hinterfragen. Ich habe dieses Jahr z.B. keine Lust Plätzchen zu backen. Stattdessen habe ich Stollen gekauft bei einem Bio-Bäcker aus der Gegend, dessen Aktion ich unterstützenswert finde. Außerdem möchte ich nicht weiter Sinnlosigkeiten verschenken, von denen Beschenkte schon mehr als genug haben und das dann nur herumdsteht. Aus diesem Grund gab es von mir dieses Jahr thematische Adventskalender (Essen, kleine Happen) anstelle Geschenken. Ich finde es immer schön über Alternativen nachzudenken, die einem das Leben erleichtern, aber deshalb nicht gleich verwerflich sind, sondern sogar noch Gutes bei anderen bewirken können.

Waltraud

Der Tipp gefällt mir, und ich werde ihn auf jeden Fall umsetzen. Allerdings bin ich gezwungen dazu, da ich schwer erkrankt bin und zwei mal in den letzten acht Wochen knapp dem Tod entkommen bin. Und plötzlich stelle ich fest, dass alles, was mit Stress zu tun hat, einfach nur hausgemacht ist. Für mich ist es eine sehr heilsame Erfahrung, dass mein Körper mich nun gezwungen hat, vieles zunächst mal loszulassen. Und das Tolle: Ich bin ersetzbarer, als es mir lieb ist. 🙂 Aber auch im Krankenstand merke ich, dass es immer noch Dinge gibt, die ich meine machen zu… mehr »

Andreas

Weihnachtsschmuck haben andere genug, so dass ich gut darauf verzichten kann.

Alexandra

Das klingt schön und dann bin ich hoffentlich auf dem richtigen Weg – ich breche Mitte Dezember 5 Tage aus dem Alltag aus. Auf sich selbst schauen, sich besser wahrnehmen und die innere Stimme wieder lauter werden lassen – auch das darf auf eine Liste. Nicht zum Abhacken, sondern wieder bewusster machen … 🙂

Irina

Wir sind eine große Patchworkfamilie, die stetig wächst und haben im letzten Jahr beschlossen die Geschenkeberge stark einzudämmen und lieber zu spenden z.B. an Oxfam oder von was immer man sich angesprochen fühlt – auch für die Kinder verabreden wir einzelne Geschenke und keine Konsumberge – beim Essen werden die Verantwortlichkeiten aufgeteilt, so dass niemand überlastetet wird und alle beteiligt sind am Gelingen eines gemütlich besinnlichen Abends – die gemeinsam verbrachte Zeit ist uns das wichtigste.