„Lieber unperfekt begonnen, als perfekt gezögert“

29. November 2015

 

Nicht nur jetzt in der Weihnachtszeit schlittern wir oft in die Perfektionsfalle. Jedes Detail »muss« meisterhaft sein – von der Weihnachtskugel bis zur Geschenkverpackung. Dieser Anspruch hindert uns oft daran, dass wir beginnen – mit den kleinen aber auch den großen Projekten. Deshalb mein Motto: „Lieber unperfekt begonnen, als perfekt gezögert.“*

cropped-SJA9242.jpgIhr Advents-To-Do: In welchen Bereichen haben Sie festgestellt, dass es auch mit weniger Perfektion geht? Nennen Sie mir und den Lesern heute ein Beispiel aus Ihrem Alltag und gewinnen Sie einen von fünf Fröschen (siehe rechts). Dieser kleine bewegliche Kerl wird Sie im Alltag an „Perfektionsfallen“ erinnern. „Ihn“ gibt es nicht im Handel, nur in meinen Seminaren oder heute zu gewinnen ; ).

Und so geht es: Posten Sie Ihre Ideen bis heute Nacht 23.59 Uhr als Kommentar (gerne unter Pseudonym). Unter allen Tages-Postings verlosen wir den beschriebenen Tages-Preis und veröffentlichen den Gewinner in den nächsten Tagen ebenfalls als Kommentar. Schauen Sie also auf alle Fälle wieder vorbei und lesen Sie meinen Kommentar unter allen anderen Kommentaren! Und nicht vergessen: nach Weihnachten 2015 verlosen wir unter ALLEN Kommentaren eine Übernachtung für zwei Personen in einem 4-Sterne-Bio-Hotel am See. >> Spielregeln und Abwicklung.

*Quelle: „Geht Ja doch! Wie Sie mit 5 Fragen Ihr Leben verändern“, Buch S. 72 ff und auch im Hörbuch.

Dieser Artikel ist super - den will ich meinen Freunden zeigen!

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Flüchtlingen muß man helfen, wenn sie da sind. Lieber unvollkommen und improvisiert, als gar nicht oder zu spät! LUX LUCET IN TENEBRIS – Licht leuchtet in der Finsternis, so heißt es in einem Lied. Mögen wir allen in Not geratenen Menschen zu Lichtern des Advent, zur spontanen und unvollkommenen Hoffnung werden!

Das Motto gefällt mir! Optimal ergänzend zur Denkweise:
a) Nichts machen ist immer falsch
b) das Falsche machen kann trotzdem der richtige erste Schritt sein
c) das Richtige zu starten passiert dann oft überhaupt nie
Dann sollten wir doch wirklich „unperfekt“ starten – einfach ‚just do it!‘ und wenn die Idee oder Absicht gut ist, dann wird es schon „perfekt genug“. Empfohlene Zutaten: Herzblut und Beigeisterung!

Einen guten Start!

Silke

Auf den Punkt gebracht, Heinz (Y)!
…und wenn gar nichts mehr hilft schau ich mir einfach das „Just Do It“ Video mit Shia LaBeouf auf YouTube an…das bringt mich zum Lachen, hilft aber irgendwie trotzdem :).

Georgia

Gerade in der Adventszeit, die ja eigentlich entspannt und besinnlich sein sollte, spüre ich meinen Hang zum Perfektionismus und den Druck, den ich mir dadurch selbst mache, besonders stark. Ich übe mich schon seit einiger Zeit darin, auch mal Fünfe gerade sein zu lassen und die ersten, wenn auch kleinen Erfolge sind schon sichtbar. Der Weihnachtsstern hängt am nicht geputzten Wohnzimmerfenster…und siehe da, er leuchtet trotzdem! Mit etwas Glitzer und Sternenstaub verwandeln sich die zahlreichen Bücher-, Zeitschriften- und Ablagetürme in eigensinnig kreative Weihnachtsdeko. Frei nach dem Motto: Wenn dich dein Chaos nervt, streue Glitzer drüber! 🙂 In diesem Sinne, einen… mehr »

Olly

Lustig, was die Beschäftigung mit Perfektion hervorrufen kann: gerade habe ich -völlig unperfekt- meinen Beitrag in der Rubrik aus 2013 gepostet. Macht das was? Ja, denn nun muss ich alles nochmal schreiben.
Also: ich bügele bei T-Shirts, die frau unter Blusen etc. trägt, nur noch den Teil, der oben raus schaut. Fällt mir nicht immer leicht…
einen schönen Advent für alle Perfekten und Nicht-Perfekten und viel Spaß beim kreativen Ausprobieren, mal nicht perfekt zu sein

Der Satz war mein Motto für 2012!! Und eines der daraus resultierenden Dinge war, dass ich kurz vor Weihnachten 2012 meine gut bezahlte Aufgabe im Bildungsbereich kündigte, weil ich mit der Unternehmenskultur nicht mehr einverstanden war. Ich wusste nicht, wie es weitergehen würde. 2013 habe ich all meinen Mut und auch meine Ängste genommen und mich selbstständig gemacht als Coach, Trainerin und Entspannungspädagogin. Nach drei Tagen erhielt ich den ersten Auftrag, der mich über die ersten drei Monate trug. So ging es bis jetzt immer weiter. Ich bin glücklich über meine Arbeit und meine eigene innere Entwicklung. Meine Meditationslehrerin hat… mehr »

Perfekt ist eine unglaubliche Herausforderung. Aber was ist überhaupt perfekt? Und wer definiert perfekt? Ich denke, dass Perfekt sich immer wieder ändert. Als ich noch klein war, waren meine rosa Schuhe in Größe 28 sicherlich perfekt für meine Füße, aber heute doch eher weniger. Und wenn Perfekt also keine feste Größe ist, macht das die Herausforderung doch schon mal annehmbarer. Und da ich letztlich auch nur für mich und mein Leben selbst Perfekt definieren kann, kann das Ergebnis, wenn ich mein Bestes getan habe, doch einfach immer nur Perfekt sein.

Carina

Ich lasse meine Körbe an Bügelwäsche guten Gewissens stehen, um diesen Blog zu lesen. Und wenn ich dann doch was gebügelt brauche, wird eben nur dieses Teil heraus gesucht – oder beschlossen, dass es auch ungebügelt angezogen werden kann.
Einen schönen Advent allen Lesern!

Paulina

Früher habe ich immer gedacht, wenn ich Menschen einlade, zum Essen zum Beispiel, muss es bei mir perfekt aufgeräumt sein. Mittlerweile schaue ich nur noch, dass es auf eine „vertretbare“ Weise aufgeräumt ist. Da darf es durchaus noch Zonen geben, in denen man sieht, dass hier gelebt wird. Egal, ob es sich um den Bücherstapel neben der Couch oder das angefangene Nähprojekt handelt. Denn letztlich fühlen sich auch meine Gäste damit viel wohler. Ganz wie ich selbst mich als Gast bei anderen auch meist wohler fühle, wenn mir nicht die Perfektion vorgeführt wird. Als die Kinder noch klein waren, kam… mehr »

Nachdem mir dein Adventskalender letztes Jahr schon so viel Spaß gemacht hat, freue ich mich, dass du ihn dieses Jahr wieder anbietest und mach gerne wieder mit, liebe Cordula!

Perfektionismus…
…gute Frage für mich, wo ich mich doch gerade selbständig mache. Wenn ich warte, bis ich mein ‚Business‘ super perfekt aufgestellt habe, werde ich wohl nie starten 😉 Das fängt schon bei der Website an…

Die von Heinz oben empfohlenen Zutaten – Herzblut & Begeisterung – bringe ich jedenfalls mit 🙂

In diesem Sinne einen beschwingten & gleichzeitig entspannten Start in den Advent
Gabi

Yvonne Kessler

Tja, das ist so eine Sache mit dem Perfektionismus… Das Schlimme bei mir ist, dass ich auch bei anderen die hohe Erwartung habe. Zum Beispiel bei der Arbeit. Ich setze immer voraus, dass meine Mitarbeitenden mit- oder noch besser vorausdenken. Dabei nehme ich mir täglich selber vor mich zurückzunehmen und mal „eine fünf gerade stehen zu lassen“. Leider gelingt es mir noch nicht so gut. Wenn man 55 Jahre irgendwie so durch das Leben ging, ist es eben nicht ganz so einfach. Aber ich gebe nicht auf und werde heute meine Adventsdeko ganz im Sinne der Spontanität und des Gefallens… mehr »

Dorothea

Für mich stellt sich in diesem Zusammenhang immer die Frage, wer denn den Perfektionismums bemisst. Und nach welchen Kriterien dies geschieht. Wenn die Vorstellung von „perfekt“ von außen kommt, weil MAN Dinge so sieht, weil es üblich ist, weil die Nachbarn so denken, dann setzt einen Perfektionismus unter Stress. Wenn der Maßstab aber IN MIR liegt, dann ist eine Sache immer dann perfekt, wenn sie rund und stimmig für MICH ist. Von dieser Art Perfektionismus mag ich nicht lassen. Auch dann nicht, wenn die Messlatte sehr hoch liegt. Und dieser -manchmal sehr hohen- Messlatte zu „schrauben“, das hat mich bisher… mehr »

Renate Wolf

Felicitas sagt:
in vielen Berichen habe ich den Perfektionismus schon fast perfekt abgschafft, aber die Aufschieberitis ist oft ein Problem- es gibt so oft zuviel anderes… von daher lege ich mal di Betonung auf unperfekt BEGINNEN für mich, dazu ist der 1.Advent genau richtig!
Und liegt „perfekt“ schon im November- also 2 ganze gewonnene Tage bis Weihnachten!
„Unperfekt“ (beginnen) fördert den Optimismus, öffnet und setzt Kräfte frei- schließlich ist man/frau NIE fertig= perfekt, erst wenn der Deckel zugeht ( perfekt= vergangen/ wie wir aus der Schulgrammatik wissen!)
In diesem Sinne: unperfekten Adventsbeginn! (Ich „MUSS“ noch das Kränzlein schmücken..)

Karina

Ich merke es jedesmal in der Arbeit.Ich will alles perfekt machen…doch kurz vor kommt die Panik auf….es ist mal wieder nicht tip top…und……?
Wie jedes mal klappt alles gut .Ich bleibe ich und so nehmen mich meine Mitmenschen wahr und melden mir zurück ,dass alles gut war.

dominique

Weniger Perfekt sein dafür lieber es überhaupt machen habe ich in vielen Bereichen, sei es das Lernen, welches ich oft genug druchgeplant habe, dann kam am ersten Tag schon etwas anderes und dann habe ich gleich den ganzen Plan über den Haufen geworfen. Jetzt spare ich mir die Planzeit und lerne direkt wobei viel mehr bei raus kommt. Oder Aufräumen, mit dem Anspruch das es Perfekt wird würde ich nie anfangen. Jetzt mache ich immer zwischendrin 2 Teile weg räumen und schwupdiwup ist es „ausreichend“ Ordentlich. Nur beim Backen kann ich das noch nicht da fange ich doch lieber erst… mehr »

Kerstin

Ich versuche mich im Haushalt nicht mehr so zu stressen. Ein Standard versuch ich beizubehalten und mit kleinem Kind ist daw schon eine Herausforderung 😉

Erna Fisher

Just do it! Und wenn es nicht so wird wie geplant – toll, Das gibt doch wieder Impulse es beim nächsten Mal anders zu machen. Beim Streben nach „perfekt“ zeigt sich doch, dass gerade die Umwege oder/und auch das Scheitern uns wachsen und reifen lassen. In diesem Sinne: mehr Mut zur Lücke!!
Viel Spaß und einen entspannten Advent.

Erna Fisher

Just do it! Vorher nachdenken ist sicherlich sinnvoll, aber machen nicht gerade die Umwege und auch das Scheitern die Suche nach „perfekt“ erst interessant. Und lassen uns reifen und wachsen? Und uns neue Möglichkeiten und Wege entdecken? Und ist es nicht toll, manchmal einfach aus dem Bauch heraus zu agieren?
In diesem Sinne wünsche ich allen Mut zur Lücke und einen entspannten Advent !

Ulrike

Anstatt mich am Wochenende abzuhetzen, um am 1. Advent ein perfekt dekoriertes Wohnzimmer zu haben und am besten schon sämtliche Plätzendosen gefüllt (sind dann sowieso an Weihnachten schon leer), bin ich am Freitag nach Frankfurt gefahren, um mir in der Schirn die wunderbare Ausstellung über die „Sturm-Frauen“ anzugucken und habe gleich noch ein paar schöne Dinge (für mich) eingekauft.
Am Samstag habe ich auf dem Markt einen Adventskranz gekauft, selbst Kerzen draufgesteckt, meine orange-roten Transparentsterne an die (ungeputzen) Fenster geklebt und 2 Sorten Plätzchen gebacken. Heute morgen haben wir dann mit Freunden ein gemütliches Adventsfrühstück zelebriert.

Elke

Ich hatte oft das Problem bei der Organisation meiner Aufgaben auf der Arbeit aber auch zuhause). Ich erledigte gerade eine Sache, da flatterte mir bereits die nächste „wichtige“ Aufgabe auf den Tisch, gerne in Form eines Anrufes oder des Besuchs eines Kollegen oder Vorgesetzten mit der Bitte doch nur „mal eben“ Dies oder Das zu erledigen. Manchmal reichte aber auch der eigene Gedanke, das da ja eigentlich auch noch Dieses oder Jenes schon längst erledigt sein müsste. In meinem Bestreben ja nichts zu vergessen oder zu vernachlässigen und allen Ansprüchen gerecht zu werden, habe ich mich dann gerne überschlagen, bin… mehr »

Petra

Unperfekt bin ich bei der Bettwäsche und auch den Geschirrhandtüchern, die bügle ich schon lange nicht mehr.
Eine schöne Adventszeit allen

Petra

Ich bügle schon lange keine Bettwäsche und auch keine Geschirrhandtücher mehr. Falten und glatt strichen reicht vollkommen aus. Perfekt-Unperfekt.
Eine schöne Adventszeit.

Claudia Ferchow

Hier gilt mein Spruch:
„Wer viel arbeitet, macht viele Fehler. Wer gar nicht arbeitet, kann auch keine Fehler machen.“

Die kleinen Fehler machen es schließlich aus. Wenn immer alles nur perfekt laufen würde, wäre das Leben doch langweilig. Auch wenn man es sich wünscht, dass immer alles perfekt ist. Wir sind Menschen, die auch Fehler machen.

Aus den Fehlern entstehen auch andere Möglichkeiten und wir machen dadurch unsere Erfahrungen für den beruflichen Alltag oder auch für den privaten Bereich.

Marion

Beim Sport….
Ich unterwerfe mich nicht mehr dem Perfektionismus, ich „müsse“ mindestens 30min laufen gehen – schaffe ich das nicht gehe ich GAR nicht….. das wäre Blödsinn!

Lieber mache ich ein kleines kurzes Workout oder bewege mich ein wenig auf dem Trampolin, so habe ich meinen Schweinehund überlistet und mich trotzdem bewegt.

Martina

Beruflich habe ich lange bei vielen Themen gedacht, ich bräuchte noch ein Seminar oder ein Buch und noch eines und noch eines …, bevor ich wirklich fit für die Praxis wäre. Irgendwann habe ich dann aber zum Glück gemerkt, dass ich doch schon bestens gerüstet war. So konnte ich endlich mit gutem Gefühl loslegen. Weiterbildung ist natürlich dennoch für mich weiterhin selbstverständlich. Schließlich will ich mein Wissen auf dem neuesten Stand halten.

Frank

Klasse Motto, passt zu einem von meinen „TUN“
Einfach anfangen und den ersten Schritt TUN.
Die nächsten kommen dann meist von selber.
Und wenn mal nichts kommt, dann passt das „Thema“ wahrscheinlich auch nicht zu mir. So habe ich schon einige Dinge von meiner Liste und aus meinem Kopf bekommen.
Eine schöne Adventszeit

Christine

Das Thema trifft genau meinen Schreibtisch. Ordnung im Chaos.
„willst du nicht mal aufräumen, da schaut es ja aus“ Nein, dass ist meine kreative Ordnung und wenn ich etwas brauche finde ich es sofort.
Schön passt auch das Thema :Schwiegermutter kommt zu Besuch :).
Früher habe ich die Panik geschoben, damit alles glänzt, heute sehe ich das anderes. Es ist doch sauber und ordentlich, wieso sollte ich extra putzen und wo Kinder und Tiere zu Hause sind, liegt auch mal was am Boden rum.
In manchen Bereichen meines Lebens kann ich aber den Perfektionismus noch nicht ganz ablegen 🙂 L.G. Christine

Dieter

da kann ich nur von ganzem Herzen zustimmen… manche Dinge lernen wir, indem wir sie tun….

Hemmschwelle ist bei mir oft das „weiße Blatt“ – das kann beim Schreiben sein oder beim Malen.
Die Kreativität wird ausgebremst, wenn ich gleich beim ersten Anlauf das „perfekte Gedicht“ oder das „perfekte Bild“ schaffen möchte.
Einfach mal ohne konkretes Ziel starten, Pinsel in die Farbe und ein paar lockere Striche auf die Leinwand, das hilft, den Perfektionsdrang zu torpedieren.
Und dann schauen, was draus werden könnte.

Auf eine unperfekt-erfreuliche Adventszeit
Uta

Mir war gar nicht bewusst, dass ich doch einen hohen Anspruch an mich habe. Erst als mir gesagt wurde, dass ich“doch nicht so genau sein muss“ war es mir klar, dass meine Eigenwahrnehmung klaffte. Hinderlich ist es, denn so komme ich öfters nicht ins Handeln.
Der Blick auf das Wesentliche geht verloren – und diesen wünsche ich mir zu erkennen – um dann klare Ziele zu definieren.
So – ich hoffe, dass man meine Gedanken folgen konnte?

Sandra

Auch ich warte, wie manche andere, zu oft darauf, eine Aufgabe perfekt machen zu können. Das führt dazu, dass ich ein schlechtes Gewissen habe, weil ich nicht vorwärts komme. Immer öfter schaffe ich es inzwischen, einfach anzufangen, anstatt auf den „richtigen“ Moment zu warten. Beispiel Weihnachtskarten. Gestern Abend habe ich einfach angefangen. Nun habe ich schon einen Teil der Karten fertig und kann ungefähr abschätzen, wie lange ich für die restlichen benötigen werde. Perfekt sind sie nicht, aber ich habe habe ein sehr gutes Gefühl, damit überhaupt angefangen zu haben. Mit diesem guten Gefühl war der erste Adventssonntag noch schöner.

Heidi

Ich habe es bereits in letzten Jahr geschafft – keine Plätzchen mehr zu backen.
Und es geht auch so, entweder bekommen wir welche geschenkt (von den fleißigen Bäckerinnen, die mind. 10 Sorten backen und davon so viele, dass sie einen Großteil verschenken – oder, wenn mir danach ist, kaufe ich mir welche.
Und…. der schlanken Linie kommts ebenfalls zu Gute 🙂

Kurt

Eine meiner Perfektionsfallen waren und sind teilweise immer noch Nachrichten von Freunden oder anderen Personen, die ich zwar gerne beantworten möchte, aber erst mal aufschiebe, weil mir grade die Zeit für eine ausführliche Antwort fehlt. Vor allem bei Menschen, die mir wichtig sind möchte ich mir genügend Zeit nehmen und nicht nur einfach schnell antworten. Leider passiert es dann manchmal, daß ich so spät antworte, daß es schon fast peinlich ist oder es sogar ganz vergesse. Genau so ist es auch bei anderen Vorhaben, die gar nicht begonnen werden, weil man es ja richtig machen will. Und deshalb schicke ich… mehr »

Lindapfannkuchen

Immer „machen“ ist bereits total stressig. Perfekt geht eh nur mit extremen privaten Kollateralschäden. Wie wäre es dagegen mal mit „geschehen lassen“?
Mein Gesangslehrer hat mir gesagt, „Es wird dir zuteil“. Ist das nicht herrlich? Was auch immer mir dann zuteil wird muss ich dann auch nicht als Leistung bewerten, sondern als Geschenk.
Schönen Advent allerseits!

Elke Heselschwerdt

Komentaar zuum Unpafegtsain
im Kindergottesdienst haben wir die Jahre zuvor immer drei Proben angesetzt. In diesem Jahr nur eine Schnellprobe hingelegt. Und danach war unsere Darbietung für die Erwachsenen zum Advent so gelassen schön wie nie. Weil ohne Drill und mit Begeisterung und Natürlichkeit und viiieeel Lächeln und fast perfekt.

Jan

Guten Tag, Erst einmal vielen Dank! Ich liebe diesen Adventskalender, weil er mir immer neue Inspiration gibt. Das ist insbesondere bei Jahresrückblicken und Planungen fürs nächste Jahr sehr hilfreich. Einfach mal wieder was anderes anpacken oder aus einem neuen Blickwinkel betrachten. Zur heutigen Frage: Gerade in der letzten Zeit habe ich wieder die Pomodoro Methode schätzen gelernt. Dabei geht es mir genau darum, anfangen und nicht zu sehr auf das Ziel fokussieren um perfekt geplant vorzugehen, der Weg muss beschritten werden mit Fokus auf den Prozess. Was mir manchmal dann bei der Vorbereitung einer Präsentation o.ä. Schwierigkeiten macht ist der… mehr »

Gabriele

Hallo miteinander,
also, wenn ich in eine Perfektionsfalle tappe und merke, dass ich plötzlich nur noch am Rudern bin, dann setze ich mich ‚raus an die frische Luft. Ich lasse die Natur mich innerlich aufräumen. Sozusagen alles wieder im „realistischen“ Maßstab setzen. Es braucht manchmal ein kurzes Loslassen, 20 Min Spaziergang und danach sortiert es sich.

Liebe Grüße
Gabriele

Da nehme ich mir vor regelmäßig Joggen zu gehen, und es wird nichts, weil wieder etwas ansteht. Und da habe ich mir angewöhnt, einfach los und 20 min erstellen. Die passen immer dazwischen. Und oft hänge ich dann noch eine Zeit dran und habe am Ende doch mehr getan als geplanten fühle mich sauwohl. Oder Grüße zum Geburtstag. Da will ich was originelles, persönliches schreiben, aber mir fällt nichts ein. Dann starte ich mit den abgedroschenen Worten „Herzliche Glückwünsche…“ und meist fällt mir dann doch noch etwas sehr persönliches ein. und ich bin froh, dass ich angefangen habe. Allen die… mehr »

Pierre

Hallo Cordula,

Vielen für den neuen Advendskalender. Ich freue mich schon auf die weiteren Tage. Ich wollte schon länger mit dem zeichnen beginnen, habe aber nie damit angefangen, da ich gar nicht zeichnen kann. Jetzt bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe einfach damit begonnen. Es entstehen keine Meisterwerke, aber ich bin froh endlich angefangen zu haben.

Viele Grüße,
Pierre

knipserin gaby

Ich habe vor zwei Wochen einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht, der mir den Umgang mit Perfektion mehr als deutlich gemacht hat. Es ging um die richtige Durchführung einer Wiederbelebung mittels Herzmassage.
In jedem Fall: besser unperfekt, als gar nicht!

Daniela

Unsere Wohnung sieht immer sehr unperfekt aus. Denn erstens ist sie eigentlich zu klein für unsere vierköpfige Familie, zweitens fange ich viele Dinge gar nicht erst an, weil ich nicht weiß, wo ich überhaupt anfangen soll.
Den heutigen Spuch nehme ich mir in Zukunft zu Herzen. Ich habe ihn mir eben auf ein Post-it geschrieben und auf einen Küchenschrank geklebt!

Ursula Elisabeth

Ich habe festgestellt und gespürt, dass mit Kindern weniger Perfektion sehr wichtig und richtig ist. Ich lasse meine perfektionistischen Vorstellung heute einmal los und wenn der Nikolaus keinen so perfekten Hut oder ein perfektes Gesicht hat werde ich mich mit meinem Kind freuen und auf ihn stolz sein, wie und was er geschafft hat. Den Spaß rücke ich heute in den Vordergrund und das gemeinsame Tun.