Homeoffice – Produktiv und erfolgreich zuhause arbeiten (Update)

29. Juli 2020
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Corona machte es möglich: das von vielen Berufstätigen sehnlichst gewünschte Homeoffice ist Realität geworden. Wo immer es möglich war, schickten Arbeitgeber ihre Mitarbeiter zum Arbeiten nach Hause. Mittlerweile ist eine Art „neue Routine“ eingekehrt, und für viele zeichnet sich ab, dass das Arbeiten in den eigenen vier Wänden auch noch länger anhalten wird. Sei es als Komplett-Lösung, oder aber als hybrides Modell mit Anwesenheits-Zeiten und Zuhause-Zeiten.

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Aus diesem Grund habe ich mein im März 2020 veröffentlichtes eBooklet/Whitepaper aktualisiert, ausgebaut und vertieft. Für viele Berufstätige ist Homeoffice längst etabliert, und Du genießt es vielleicht eh schon lange, in den eigenen vier Wänden auch arbeiten zu können. Wenn es aber für Dich eine relativ neue und eher seltene Erfahrung ist, dann hole Dir konkrete Strategien, damit Du zuhause wirklich gut, produktiv, erfolgreich und mit Spaß arbeiten kannst. Die folgenden Tipps helfen Dir – und wenn Du mehr wissen willst, dann hole Dir mein aktualisiertes 74-seitiges eBooklet/Whitepaper „Produktiv und erfolgreich im Homeoffice“. Gerne darfst Du das erworbene PDF an Bekannte, Kollegen und Freunde weitergeben. Du willst es lieber als Kindle-Book lesen? Hier steht Dir die Kindle-Edition zur Verfügung zum Downloaden und Behalten. Auch diesen Link darfst Du selbstverständlich weitergeben!

Du hast das Buch bereits gekauft? Als Kindle-Leser steht Dir automatisch eine Aktualisierung in Deiner Bibliothek zur Verfügung. Alle, die das Whitepaper als PDF erworben haben, können ab sofort erneut die Download-Seite aufrufen, dort ist die neue Version gespeichert.

Homeoffice-Tipps für Dich

  • Arbeitszeiten festlegen

    Im Homeoffice können wir rund um die Uhr arbeiten. Ohne exakten Blick auf die „Stech-Uhr“ kannst Du (abgesehen von Absprachen mit Vorgesetzten und Kollegen) frei über Deine Zeit verfügen. Das ist ein riesen Vorteil – aber auch eine große Falle. Entweder, weil Du als engagierter Mitarbeiter bei Deiner Arbeit in den Flow kommst, und völlig die Zeit vergisst. Dann sitzt Du Stunden über Stunden – und arbeitest mehr, als Du solltest und als Du darfst. Mache Dir klar: auch im Homeoffice gelten die Bestimmungen des Arbeitsschutzes: Du darfst nicht länger als acht Stunden arbeiten, nur in Ausnahmefällen bis zu zehn Stunden.
    Die manchmal größere Falle für ungeübte Homeoffice-Arbeiter liegt allerdings häufig eher im „Chill-Modus“. Weil die Argus-Augen von Kollegen und Chefs wegfallen, ist es verführerisch morgens länger zu schlafen, dann ewig am Frühstückstisch zu sitzen und News zu checken. Und bis Du Dich versiehst, ist es 11 Uhr, und gefühlt der Arbeitstag vorbei. Lege deshalb für Dich (oder Ihr gemeinsam im Team) die Zeiten fest, in denen Ihr in jedem Fall an Eurem Arbeitsplatz seid. Lege auch die End-Zeit fest, das schafft Klarheit für alle im Team, und hilft Dir, dass Du nicht in die Open-End-Falle tappst: wenn wir wissen, dass wir abends eh nichts vorhaben, dann sind wir im Laufe des Tages deutlich anfälliger für Störungen, für innere Ablenkung (SocialMedia!) oder in der momentanen Situation für Schreckensmeldungen rund um Corona. Eine fixe Feierabend-Vorgabe hilft Dir, in der echten Arbeitszeit den Fokus zu behalten.

  • Klaren Raum schaffen

    Schaffe Dir selbst einen Arbeits-Raum. Wenn Du ein eigenes Zimmer dafür hast, super! Ansonsten definiere einen Platz in Deiner Wohnung zur Arbeitsecke, der Du zum Feierabend bewusst den Rücken zuwenden kannst. Optisch oder zumindest gedanklich abgetrennte Arbeitsbereiche helfen Dir, dass Du nicht in die Falle vieler Selbständiger tappst, die selbst ständig arbeiten. Also rund um die Uhr. Internet & Co. machen es uns möglich ständig zu arbeiten – aber das solltest Du vermeiden, und eine klare räumliche Trennung zwischen „Job-Ecke“ und Rest der Wohnung hilft Dir gut dabei, diese Trennung leichter zu leben.
    Achte zudem darauf, dass Dein Arbeitsplatz so ergonomisch wie möglich ist. Wir werden jetzt bei unseren Notfall-Homeoffice-Einsätzen nicht extra in höhenverstellbare Schreibtische oder orthopädische Stühle investieren. Aber ein Tisch mit einem vernünftigen Stuhl sollte es schon sein. Also verzichte auf die Couch-Laptop-auf-dem-Schoß-Haltung, Dein Rücken wird es Dir danken. 🙂 Nimm nach Absprache mit Deinem Arbeitgeber einen großen Monitor und eine gute Mouse mit nach Hause, damit du nicht mit krummen Rücken auf das Mini-Display Deines Laptops oder iPads starren musst.

  • Abschotten

    Wer zuhause arbeitet, ist für Freunde, Familie und Nachbarn oft einfach nur zuhause. Mit dem Ergebnis, dass Du gebeten wirst, doch morgen „eben mal ein Paket anzunehmen“. Oder das private Telefon klingelt und der andere ist sauer, dass Du nicht rangehst „obwohl Du doch zuhause bist!“. Bitte teile den Menschen, die gar nicht wissen müssen, dass Du zuhause bist, gar nicht mit, dass Du Homeoffice machst. Dann rechnen sie auch nicht mit Dir. Allen anderen, die es wissen, teile bitte Deine „Arbeitszeiten“ mit. Klar bist Du in den eigenen vier Wänden nicht unbedingt genötigt, auf die Minute pünktlich am Laptop zu sitzen. Aber solche Zeitvorgaben helfen, dass Deine Arbeit respektiert wird. Erkläre, dass Du zwischen – sagen wir – 9 Uhr und 16 Uhr nicht privat erreichbar bist. Und halte Dich selbst dann auch dran 🙂 Macht keinen Sinn, es so zu vereinbaren, und dann selbst zum Hörer zu greifen für einen privaten Plausch.

  • Ablenkung verhindern

    Platziere Deinen neuen Arbeitsplatz so, dass Du die Geschirrberge vom Frühstück oder die Bügel-Wäsche-Haufen im Wohnzimmer nicht siehst. Wenn Du kein separates Arbeitszimmer hast, dann nutze beispielsweise einen Sicht-Schutz (Paravent), um optische Ablenkung zu vermeiden. Oder drehe Deinen Tisch mit Blickrichtung zur Wand oder zum Fenster hinaus. Stelle während Deiner Arbeitszeiten das private Telefon auf lautlos (außer die Kollegen rufen Dich dort an). Stelle gerne auch de Tür-Glocke auf lautlos, damit Dich Paketboten und Nachbarn nicht aus der Konzentration reißen.

  • Pausen machen

    Kennst Du die gesetzlich vorgeschriebenen Pausenzeiten? Wer länger als sechs Stunden am Tag arbeitet, muss mindestens 30 Minuten Pause machen. Wer länger als neun Stunden am Tag arbeitet, muss mindestens 45 Minuten Pause machen. Eine Pause muss mindestens 15 Minuten dauern, eine längere Pause ist nach Absprache möglich. Ausnahmen sind möglich.
    Mache Pausen aber nicht nur, weil Du sie machen „musst“, sondern, weil es unserem natürlichen Rhythmus entspricht. Nach Zeiten der Anspannung müssen unbedingt Phasen der Regeneration folgen, damit Dein Körper und Geist sich erholen können. Pausen, in denen Du dann „schnell mal was im Haushalt machst“ sind oftmals aber keine echte Erholung. Gönne Dir regelmäßig die großen Pausen, und denke auch an Mikro-Pausen zwischendurch. Stehe spätestens alle 70 Minuten auf, strecke Dich, trinke was, atme. Das gilt im Büro-Alltag natürlich auch, in der Ungestörtheit des Homeoffice merken wir allerdings häufig nicht, dass der Akku leer wird. Sei also achtsam, was Deine Energie macht, und mache frühzeitig eine Pause.

  • Feierabend machen

    Denke bitte auch rechtzeitig daran, dass mal Feierabend ist. Während im Büro Dich nach-hause-gehende Kollegen automatisch auf Dein „Schicht-Ende“ hinweisen, fehlt Dir alleine zuhause dieser Impuls. Auch hier fällt mir oft auf, dass engagierte Berufstätige gerne mal länger machen – mit doppeltem Negativ-Effekt. Zum Einen müsst Ihr die gesetzlichen Ruhezeiten einhalten. Das heißt: zwischen dem Ende einer täglichen Arbeitszeit und dem Beginn einer neuen täglichen Arbeitszeit müssen mindestens 11 Stunden ununterbrochene Ruhezeit liegen (§ 5 (1) ArbZG). Schickst Du dann allerdings um 22 Uhr noch schnell mal eine Mail, dann beginnt theoretisch die 11-stündige Ruhezeit wieder von vorne. Ausnahmen gibt es natürlich, z.B. branchenabhängig. Zum Anderen bringst Du Dich mit Nachtschichten um einen wertvollen Erhol-Effekt. Wer abends spät noch arbeitet, kann häufig nachts schlecht abschalten und Du schläfst schlecht. Mit dem Ergebnis, dass Du am nächsten Tag völlig gerädert bist.
    Mach also rechtzeitig Schluss – und genieße den Feierabend.

  • Abstand gewinnen

    Wenn Du abends von der Arbeit nach Hause gehst, dann ist Dein Weg (mit Bus, Bahn, Auto, Fahrrad, zu Fuß) eine gute emotionale Trennung zwischen Job und Freizeit. Du kannst gedanklich auf diesen Wegen Deinen Tag und möglichen Ärger hinter Dir lassen, und bringst Abstand zum Stress des Tages. Im Home-Office fallen diese emotionalen Trennungen weg. Kannst Du dennoch gut abschalten, sobald Du den Rechner ausgemacht hast – prima. Hast Du allerdings das Gefühl, die Gedanken kommen überhaupt nicht zur Ruhe, dann begib Dich auf einen künstlich geschaffenen Heimweg. Fahre alle Job-Gadgets herunter, mache das Firmenhandy aus und gehe dann eine Runde spazieren. Komme wieder heim – und freue Dich auf den Feierabend zuhause. Nutze auch mentale Ablenkungen, um „Um-zuschalten“ (statt Abzuschalten): Sodoku spielen, ein angenehmes Telefonat führen…..

Homeoffice-Tipps für den Alltag mit Kindern

  • Erwartungen reduzieren

    Ich habe als selbständige Mutter acht Jahre lang Home-Office gemacht. Bis meine Tochter acht, und mein Sohn sechs Jahre alt war. Natürlich war das praktisch: kurze Wege, und wenn sie schliefen, konnte ich was erledigen. Aber es war auch sehr, sehr anstrengend. Weil die Arbeitsphasen ständig zerrissen waren, zwischen konzentriert etwas tun, und sich dann um die Kleinen kümmern. Eine der wichtigsten Erfahrungen für mich damals war, dass ich ein unglaubliches Pensum geschafft habe, wenn meine Kinder bei der Tagesmutter oder dann im Kindergarten waren. Sobald sie wieder daheim waren, sank die Produktivität extrem.
    Warum erzähle ich Dir das? Wenn Du momentan zuhause bist, um Deine Kinder zu betreuen, dann löse Dich bitte von der Erwartung, dass Du das gleiche Pensum schaffst, wie an einem Bürotag, an dem Dich keiner stört. Gut, sagst Du jetzt vielleicht: unser Büro ist eh ein Kinderspielplatz, an dem ich ständig aus der Arbeit gerissen werde. Fein – dann wird sich Dein Home-Office mit Kindern vertraut anfühlen 🙂 Wenn Du aber im Büro sehr konzentriert arbeiten kannst (was ich übrigens in meinen Seminaren und Coachings mit den Teilnehmern ausführlichst bespreche), dann reduziere Deine Erwartung an Deinen Output für die kommenden Tag. Sprecht über solche Szenarien in Euren Teams, und stärkt Euch gegenseitig den Rücken.

  • Klare Regeln vereinbaren

    Viele Berufstätige sind jetzt zuhause, weil sie auf ihre Kinder aufpassen müssen. Und vielleicht ist auch zeitgleich der Partner, die Partnerin zuhause. Je enger Ihr jetzt aufeinander sitzt, desto wichtiger sind klare Regeln und Absprachen. Wann dürfen Deine Lieben Dich ansprechen? Hast Du ein eigenes Arbeitszimmer, desto leichter fällt da Abschotten natürlich – gerade, wenn die Kinder älter sind. Mache die Türe zu und hänge evtl. noch eine Ampel an die Türe.
    Rot = nicht stören
    Gelb = überleg Dir gut, ob Du reinkommen willst 🙂
    grün = die Türe ist zwar zu, aber komme gerne rein
    Habt Ihr lediglich die Möglichkeit im Wohnzimmer oder am Ess-Tisch zu arbeiten, dann ist Rücksichtnahme noch wichtiger. Vereinbart, dass Videos oder Musik nur mit Kopfhörern gehört werden dürfen, und vereinbart auch hier, wann wer angesprochen werden darf. Helft Euch mit bunten Wimpeln (rot/grün), um den Status zu zeigen.

  • Kinderzeiten & Arbeitszeiten schaffen

    Je kleiner Deine Kinder sind, desto anstrengender ist es jetzt Arbeiten und Betreuung zu vereinen. Es ist ein absoluter Irrglaube, dass die Kleinen brav in ihren Zimmern spielen und Du konzentriert ein großes Pensum wuppen kannst. Auch eMails schreiben, mit einem Kleinkind auf dem Schoß ist anstrengend und wenig effektiv. Glaubt mir – ich habe es selbst ausprobiert, weil ich fest davon überzeugt war, man solle sich „halt einfach nicht so anstellen“.
    Idealerweise kannst Du Dich mit Deinem Partner, Deiner Partnerin abwechseln, dass der eine zwei Stunden störungsfrei arbeitet, dann der andere. Oder Du kannst Dich mit einer anderen Familie zusammen tun, und Ihr passt wechselseitig auf die Kleinen auf. Ja klar, wir sollen momentan soziale Kontakte so gut es geht reduzieren. Aber wenn Du mit Kindern im Hintergrund keinen klaren Gedanken fassen kannst, Dein Arbeitgeber aber auf „Lieferung“ wartet, dann müssen wir eben Abstriche machen in unseren Vorgaben.

Homeoffice-Tipps für Teams

  • Erreichbar bleiben

    Da Ihr Euch im Team ja jetzt nicht seht, besteht die Gefahr von Missverständnissen. Besprecht, wie Ihr Erreichbarkeiten beispielsweise regeln wollt. Wann musst Du telefonisch erreichbar sein? Wie schnell müssen Mail-Anfragen beantwortet werden? Sollt Ihr, bevor ihr eine Pause einlegt, Euren Kolleg*innen Bescheid geben, wie lange Ihr Euch „absentiert“? Besprecht dies ganz klar – das senkt die Wahrscheinlichkeit von Ärger enorm.

  • „Sichtbar“ bleiben

    Schon jetzt – wenige Tage nach der massiven Umstellung auf Home-Office – höre ich immer wieder unzufriedene Stimmen der Kollegen, die alleine in den Büros, Werkstätten und Geschäften die Stellung halten. Nicht nur, weil doch deutlich mehr Arbeit an den Büro-Geher hängen bleibt, als gedacht. Sondern weil leider gleich auch der Neid hochkommt, dass „die Kollegin bei diesem Wetter garantiert nichts arbeitet, sondern sich faul in der Sonne räkelt!“ oder „der Kollege jetzt ja ausschlafen darf“. Sorgt deshalb als Homeoffice-Worker für Transparenz und „Sichtbarkeit“, dass ihr sehr wohl aktiv seid. Das können – wie angesprochen – Kommunikationszeiten sein, in denen Du Mails der Kollegen und Anrufe sofort annehmen musst.  Oder Ihr vereinbart ganz klare Leistungsziele, die Du bis zum Termin XY erledigt haben musst.
    Bitte verfalle aber nicht ins „Jammern“, wie anstrengend das alles gerade ist, zuhause zu arbeiten, um dem Neid vorzubauen. Nein, geht offen miteinander um, und zeige auch Du Verständnis für die Situation der Kollegen, die jetzt nahezu alleine in den Unternehmen sitzen.

  • Arbeitszeiten erfassen

    Wie wollt Ihr eure Arbeitszeiten erfassen? Macht Ihr es auf Basis einer Vertrauensarbeitszeit? Wollt Ihr es technisch erfassen (App, Token)? Oder wollt  Ihr Tabellen führen? Sprecht auch dies an, damit es nicht in ein paar Wochen Ärger gibt, weil Ihr vermeintlichen Nichts-Tuern sauer seid.

  • Vernetzte Kalender nutzen

    Schafft Euch Freiräume (Zeitinseln/Timeboxes) für konzentriertes Tun, und blockt diese im vernetzten Kalender. So bist Du auch optisch sichtbar für andere für diese Zeit geblockt – und wirst hoffentlich in Ruhe gelassen. Also nicht zu Meetings eingeladen oder angerufen.

  • Dokumente organisieren

    Die meisten Unternehmen haben aus der Not heraus sämtliche DSGVO-Regelungen intern gelockert, erlauben private Computer und private Mail-Adressen, um alle Mitarbeiter so schnell wie möglich im Home-Office einsetzbar zu machen. Das bedeutet für Dich: verschaffe Dir Zugriff auf alle relevanten Dokumente, die Du zum Arbeiten brauchst. Kannst Du sie nicht direkt auf dem Firmen-Server oder in der Firmen-Cloud nutzen, dann lege Dir eine übersichtliche Ablage bei Dir an, und besprecht im Team, wie in den kommenden Wochen Dokumente, Kontakte etc. organisiert sein sollen. Ihr vermeidet damit ein komplettes Datenchaos.

  • Sich „treffen“

    Orientiert Euch an den Tipps für echte und langfristige virtuelle Teams, um in Kontakt zu bleiben. Macht regelmäßige Videokonferenzen mit Euren Kolleg*innen zu Euren Fach-Themen, und lasst Zeit für den informellen Austausch. Gerade momentan gibt es soooo viel zu diskutieren, da ist es gut, nicht alleine zu sein.

Ich wünsche Euch, dass Ihr die Corona-Homeoffice-Phase gut meistert – und wenn Ihr noch weitere Fragen habt, schreibt diese gerne in die Kommentare. Ich antworte so schnell wie möglich!

Zuerst veröffentlich am 16.3.2020, frisch für Euch aufbereitet.

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Kleiner Abschluss-Schmunzler 🙂

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10 Kommentare
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Frank Sazama

Hallo Cordula, als „alter Hase“ des Homeoffice habe ich gerade deine Tipps (PDF) gelesen und war gefesselt bis zur letzte Seite. Sehr ausgewogen und wie immer keine 0-8-15-Tipps die schon alt und angegraut sind. Super ! … auch ich stelle derzeit meine Trainings auf Online-Versionen um. Allerdings will ich während des Trainings immer präsent sein. Eine spannende Aufgabe, vor allem wenn bisher viele Interaktionen in meinen Trainings untergebracht waren – jetzt sind online-Plattformen und -tools als Alternativen gefragt die zumindest einen Teil der Präsenz und Interaktion zwischen den Teilnehmern ersetzten können. … was noch fehlt ist die virtuelle Kaffee-Küche, das… mehr »

Ulrike Aichhorn

Gratuliere liebe Cordula – exzellente Arbeit, sehr wertvolle Tipps! Werde ich gleich für meine Community teilen.
Ganz liebe Grüße und pass auf dich und deine Lieben auf! Ulrike

Anna

Danke für Ihre Tipps – ich habe meinen Arbeitsraum umgebaut nachdem ich Ihre Tipps gelesen habe und einen gescheiten Monitor bestellt.

Katja

Sehr geehrte Frau Nussbaum, echt toll Ihr eBooklet. In vielem kann ich mich hier wiederfinden und danke Ihnen herzlich. Wir sind bei uns im Unternehmen schon sehr weit und können uns alle – auch vom privaten Rechner – auf unser Unternehmen einklinken. Durch die Arbeitsweise mit Scrum haben wir auch schon viel mitgenommen – ich tue mich damit noch etwas schwer (seit Januar erst in diesem Team, was auch erst neu zusammengestellt ist und sich somit überhaupt noch nicht gefunden hat; Scrum-Arbeitsweise, vier neue Software; seit vier Wochen nur Skype-Telefonie;). Ich sehe dies allerdings für mich alles als neue Herausforderung,… mehr »

Frank Sazama
Reply to  Katja

Hallo Katja, agiles Arbeiten bedeutet doch im Kern erst einmal Vertrauen, also auch Vertrauensarbeitszeit und damit nicht unbedingt der „Zwang“ an seinem Laptop zuhause ständig präsent zu sein. Weiter meine ich das es doch um die Ergebnisse gehen sollte. JA, wenn möglich sollten sie zusammen oder zumindest in kleinen Gruppen innerhalb des Teams erreicht werden ABER ein Daily Stand-Up und die anderen Zeremonien sind doch gerade dazu gemacht das nicht jederzeit, jeder mit jedem kommunizieren muss, sondern das vor allem Phasen der Ruhe und Konzentration im Ablauf einer Iteration/eines Sprint geschaffen werden um produktiv zu arbeiten. Gerade dieses WIE gestalte… mehr »

Cordula Nussbaum
Reply to  Frank Sazama

Hallo Frank, danke für die Impulse – da sind meiner Meinung nach die Führungskräfte angesprochen diese Denke sauber zu kommunizieren und vorzuleben – dann wird es richtig cool so zu arbeiten 🙂

Cordula Nussbaum
Reply to  Katja

Hallo Katja,
ja das ständige „on“ ist oft anstrengender als echte Treffen, deshalb sind OFF-Tage eine super Idee 🙂
Und ich denke auch, diese Zeit wird bleibende – positive – Spuren hinterlassen.