Gedanken zum Tag: Selbstbestimmung

14. September 2015

gedanken-zum-tag112Täglich gibt es auf Bayern 2 „Die Gedanken zum Tag“. Es sind Momentaufnahmen – Gedankenspiele – Anregungen. Sie laden zum Innehalten ein. Am 14. September gab es   „meine“ Gedanken zum Tag:

„Solange wir denken, dass wir eh nichts verändern können, solange wir uns fremdbestimmt fühlen, werden wir nicht nachdenken, wie wir unser Leben schöner, unsere Beziehungen erfüllender oder unsere Arbeit sinnstiftender machen können.

Wer sich fremdbestimmt fühlt, der gibt auch irgendwann das Denken an „die da oben“ ab. Und das Teufelsrad kommt so richtig in Schwung. Stärken Sie immer wieder Ihr Autonomiegefühl. Tauschen Sie dazu ab sofort in jedem Ihrer Sätze das „Ich muss“ gegen ein „Ich will“ aus: Ich will jetzt mein Kind von der Kita abholen. Ich will die Bahn um 6.48 Uhr nehmen. Wir wollen die Schwiegereltern besuchen. Forscher haben herausgefunden, dass es enorm wichtig für unser Glücksempfinden und unsere Zufriedenheit ist, wenn wir eigene Entscheidungen über unser Leben treffen können. (…) Wer nicht tun kann, was er tun will, der ist unglücklich. Der fühlt sich eher gestresst als jemand, der selbstbestimmt ist. (…) Menschen, die das eigene Leben in die Hand nehmen, die den Allerwertesten hochbekommen, die sind glücklicher. (…) Wir brauchen gar nicht viel zu haben, nicht viel zu „erreichen“, nicht viel zu verdienen. Der größte Glücksfaktor ist es, selbstbestimmt zu sein. Na, wenn das mal keine gute Nachricht ist.“

Entnommen aus: Cordula Nussbaum „Geht ja doch!„, Gabal Verlag, Offenbach 2015

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