FREI-Tag: Fasten und Verzichten heißt sich frei machen

3. März 2017

Seit zwei Tagen sind wir in der Fastenzeit. Die 40tägige österliche Bußzeit (die Sonntage werden nicht mitgerechnet), in der die Gläubigen als äußeres Zeichen von Buße und Besinnung auf Dinge verzichten, die ihnen angenehm und lieb sind. Dinge wie Schokolade, Alkohol oder das Autofahren. Doch schon längst hat die Idee der Fastenzeit auch außerhalb der katholischen Kirche die Menschen inspiriert, ab Aschermittwoch den Verzicht zu üben. Und das bringt mich zur dieswöchigen FREI-Tags-Aufgabe:  Auch wenn Sie nicht gläubig sind – auf was könnten Sie in den kommenden 40 Tagen verzichten? Welcher Verzicht könnten Ihnen damit vielleicht die Türe zu Ihrem ganz persönlichen Geht-ja-doch-Projekt weit aufstoßen?

Wenn Verzicht den Weg bereitet

In meinem Buch „Geht ja doch!“ geht es auch viel um das Thema „Gewohnheiten verändern“. Und es lohnt sich, so manche Schlüsselgewohnheit zu entdecken, die – wenn wir sie ändern – der Schlüssel auch für ganz andere Veränderungen ist. Erinnern Sie sich an meine Gewohnheiten-Fragen in der Denk-Bar vom Januar 2016? Hier haben Sie schon eine gute Vorabeit für die heutige Frage geleistet 🙂

Der 37-jährige Programmierer Mark wollte beispielsweise in seinem Leben etwas verändern, und suchte im Coaching nach einer neuen Herausforderung, etwas Spannenden. Doch die Gespräche am Tisch brachten uns nicht weiter. So machten wir uns auf zu Geh-Sprächen. Das heißt, wir gingen hinaus in die Natur und sprachen während des Gehens. Erfahrungsgemäß kommt auch unser Geist in Bewegung, wenn wir den Körper bewegen. Und in den kommenden Wochen zeigte sich, dass Mark sich immer mehr bewegte (körperlich), dadurch sogar ohne Diät acht Kilo abnahm, dann seine Wohnung wechselte und schließlich seinen Traum-Job fand. (Welcher das ist? Siehe S. 275 🙂 ) Der Verzicht auf das Sitzen brachte ihn dazu auch andere Gewohnheiten zu ändern.

Verzicht ist Gewohnheiten ändern. Und das ändert auch anderes.

Wie ist das bei Ihnen? Auf was (oder wen?) wollen Sie in den nächsten Tagen verzichten? Und was könnte diese Veränderung Ihrer Gewohnheit weiter bewirken? Was könnte möglich werden, wenn Sie dieses Verhalten ändern?

Posten Sie gerne Ihre Ideen hier unten als Kommentar. Ich freue mich!

Über unsere Aktion „FREI-Tag“:

Unser Alltag und unser Leben ist in dem meisten Fällen viel zu voll. Zuviele Termine. Zuviele Verpflichtungen. Zu viele Aufgaben. Mit unserer FREI-Tags-Challenge wollen wir Ihnen ab sofort jeden Freitag einen Impuls geben, frei zu machen. Überlegen Sie sich, was Sie heute noch (oder auch am Wochenende) einfach mal nicht tun müssen. Wovon könnten Sie frei nehmen? Zu was könnten Sie „nein“ sagen? Welche Aufgaben streichen? Wie und wo, mit was oder mit wem können Sie FREI machen. Viel Spaß dabei!

P.S. Lassen Sie uns gerne an Ihren FREI-Ideen teilhaben. Schreiben Sie uns Ihre Ideen und Erfahrungen hier im BLOG als Kommentar. Und inspirieren Sie damit auch andere Leserinnen und Leser.

Dieser Beitrag erschein erstmals im Februar 2016 in unserer DENK-Bar. Weil ich ihn super passend zu unserer FREI-Tags-Challenge finde, habe ich ihn für Sie aufbereitet 🙂

Dieser Artikel ist super - den will ich meinen Freunden zeigen!

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Barb

Ich verzichte auf Cola. Mein Colakonsum liegt bei ca. einem Liter am Tag. Gut, ich trinke Cola ohne Zucker, das geht also noch von den Kalorien her, doch ich denke generell ist Cola nicht so gut. Abgesehen davon hab ich auch das Gefühl, es macht mir Süßhunger, wenn ich Süßes trinke.
Dieser Verzicht ist nicht neu für mich – ich hab das schon ein paar mal gemacht.

Jetzt fühle ich mich fast langweilig, weil ich nicht denke, dass es mir eine großartigen Grundstein für eine Veränderung oder Inspiration legt, wie das hier so beschrieben wurde.

Dimitra

Ich habe am Freitag auf zusätzliche Aktivitäten verzichtet. Nach der Arbeit widmete ich mich dem Singen von Liedern, die mich zutiefst berühren. Just for me, just for fun. Singen fördert mein inneres Gleichgewicht und öffnet mir das Herz. Und wie wir wissen sehen wir nur mit dem Herzen richtig 🙂