Die Macht der Pause

1. Mai 2014

Die relativ junge Forschungsrichtung der Chronobiologie hat festgestellt, dass wir im Schnitt 70 Minuten konzentriert eine Aufgabe erledigen können. Nach dieser Zeitspanne geht unsere Leistungsfähigkeit automatisch in den Keller und eigentlich sollten wir jetzt 20 Minuten Pause machen, um uns zu regenerieren. Oft ziehen wir uns dann künstlich wieder hoch – mit viel Koffein, Adrenalin und Selbstdisziplin. Doch wer sich immer wieder über diese biologisch einfach vorgesehenen Tiefpunkte wegkämpft, der ist am Ende eines Tages und vor allem am Ende einer Woche komplett k.o.

Das Ergebnis: Statt sich spontan mit Freunden zu treffen oder entspannt mit den Kindern zu spielen, liegen wir völlig fertig auf der Couch. Kein Wunder. Anstrengung und Termine müssen sich deshalb immer wieder mit Erholungszeiten abwechseln oder mit Zeiten, die Ihnen Energie bringen – und seien diese noch so kurz. Studien belegen, dass ein 10- bis 30-minütiges Schläfchen die Leistungsfähigkeit um 35 Prozent steigert. Der Kurzschlaf verbessert die Fähigkeit, Entscheidungen richtig zu fällen um 50 Prozent und Mittagschläfer erleben um 30 Prozent seltener einen Herzinfarkt als Berufstätige, die durcharbeiten.

Quelle: Familienalltag locker im Griff, aus dem Kapitel „Die Kunst der effektiven Pause“. Cordula Nussbaum

 

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