Die Angst vor Kündigungen sinkt – doch was wird aus dem Mut zur Veränderung?

1. Oktober 2010

Die Deutschen blicken wieder zuversichtlicher in die Zukunft, was ihren Beruf betrifft.

Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ist die gefühlte Job-Sicherheit im Vergleich zum August 2009 gestiegen. Von den rund 1000 Befragten gaben 11 Prozent an, sich heute eindeutig sicherer in ihrem Job zu fühlen als vor einem Jahr. Das ist zwar noch keine große Menge, aber zumindest gibt es eine positive Tendenz. Immerhin glauben schon 16 Prozent, ihr Job sei eher sicherer geworden. In diesen Trend passt auch der erst kürzlich von Siemens beschlossene Beschäftigungspakt. Bis 2013 verzichtet Siemens auf betriebsbedingte Kündigungen, dafür verzichten die Arbeitnehmer auf Gehaltserhöhungen (ganzer Artikel: Süddeutsche Zeitung) Sicherheit hat also einen hohen Wert.

Doch wie wirkt sich diese gefühlte Sicherheit auf einen Jobwechsel aus? Wären Sie genauso bereit, Ihren Job zu schmeißen und etwas völlig Neues anzufangen, wenn Sie eine „Jobgarantie“ hätten? Natürlich vorausgesetzt, dass Sie eigentlich schon längst einen Tapetenwechsel bräuchten. Die Erfahrung zeigt: je sicherer wir uns fühlen, desto lieber bleiben wir auch im warmen Nest sitzen. Selbst wenn’s dort eigentlich gar nicht so warm zugeht. Damit wir uns dort nicht einnisten, obwohl es doch so schön bequem wäre, brauchen wir ein bisschen Zeit für uns. Dann können wir ruhig über unsere Wünsche nachdenken und uns unseren Zielen bewusst werden.

Wie geht es Ihnen dabei? Beeinflusst die Sicherheit im Job Ihren Mut zu neuen Taten? Würden Sie gerne was Neues anfangen? Und wenn ja, was hindert Sie daran? Gerne können Sie auch Ihre Erfahrungen als Kommentar posten.

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