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Sind Sie ein Handy-holic? An diesen Symptomen erkennen Sie es

26. September 2014

66 Prozent der englischen Smartphone-Nutzer leiden an einer neuen Krankheit – an „Nomophobie“, der Angst mobil nicht mehr erreichbar zu sein. Sind Sie auch bereits infinziert? Ja, das sind Sie, wenn Sie ……

…….permanent mit dem Handy interagieren, es also gar nicht mehr aus der Hand legen.

……. das Gerät an allen (unpassenden) Orten dabei (z.B. in der Toilette) haben
…… ständig überprüfen, ob noch genug Batteriekapazität zur Verfügung steht
…… wenn Sie ein zweiten Handys in Reichweite haben
……. regelrecht in Panik verfallen, wenn Sie mal ihr Smartphone vergessen haben.

Für dieses „Angstgefühl“ gibt es einen Begriff: Nomophobie. Es ist das Akronym aus „No-Mobile-Phone-Phobia“.  Einer britischen Studie aus dem Jahr 2012 zufolge, haben 66 Prozent der englischen Mobilfunk-Benutzer zumindest Angst davor, mobil nicht mehr erreichbar zu sein.

Und wie schaut es in Deutschland aus? Dieser Frage ging das Team von M!nd store marketing in ihrer Studie „Smartphones und andere kulturelle Katastrophen“ nach. Es wurden 2100 Personen befragt. Allerdings waren unter den Studienteilnehmern ausschließlich Digital Natives, Menschen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren. Das Fazit ganz ähnlich: 6 von 10 Befragten tendieren zu nomophobem Verhalten.

„Dabei geht es weniger um das ständige Telefonieren, als das ständige Bedürfnis, immer erreichbar zu sein“, erklärt die Psychologin Lisa Merlo von der medizinischen Fakultät der University of Florida. Man solle einfach hin und wieder das Telefon abstellen, rät die Expertin.

In meinen Zeitmanagement-Seminaren geht es in den letzten Jahren verstärkt um das Thema und wie wir uns dem Druck der ständigen Erreichbarkeit (wieder) entziehen können. Denn letztendlich macht uns diese technische Errungenschaft zu modernen Sklaven. Gut wenn Sie hier kompetent mit Ihrer eigenen Zeit umgehen, und rechtzeitig den Ausknopf drücken.

Und wie halten Sie es mit der Erreichbarkeit?

 

 

 

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Nuray Scherf

Der von mir häufigste gebräuchliche Satz lautet: „Wo ist mein Handy?“

Im Laufe des Tages vergesse ich, wo ich es habe. Denn ich benutze es recht wenig, und das Fehlen fällt auf, wenn ich es einmal benutzen möchte. Ansonsten hat dieses Handy schon Leben gerettet…

Nuray Scherf

Was jedoch erforderlich ist an Kommunikation, sei es per Mail oder Telefonat, da ist mein Smartphone sehr relevant, vor allem dann, wenn ich an keinem stationären Standort die Möglichkeit habe, die nötige Kommunikation weiterzuführen usw.

Dennoch ist nach meiner sehr ausgedehnten Arbeitszeit der Fragesatz „Wo ist mein Handy“, denn es gibt sie, die Zeiten der persönlichen Auszeiten, um sich regenerieren zu können, um wieder frisch ans Tagwerk gehen zu können.