Denk-Bar: Mach Deine eigene Lösungskonferenz

14. November 2016
lösungskonferenz, querdenken, nils bäumer

(c) by Kerstin Meier

Querdenken. Umdenken. Nachdenken. Vordenken. Kreative Chaoten sind Ideensprudler wenn es darum geht, Lösungen zu finden. Und deshalb fliege ich heute nach Bremen zur 1. Deutschen Lösungskonferenz. Einen ganzen Tag lang werden wir am Dienstag mit rund 70 Ideensprudlern  Lösungen suchen (und hoffentlich finden) zu Themen wie: „Wie können wir an viel frequentierten Plätzen wie Bahnhöfen Müll reduzieren?“ oder „Wie können wir Lebensmittel besser verteilen anstatt sie wegzuwerfen?“.
Alle Workshopleiter arbeiten an diesem Tag ehrenamtlich, denn wir wollen die Welt ein Stückchen schöner, lebenswerter und besser machen. Nehmen Sie diesen Lösungstag zum Anlass, selbst zum Ideensprudler zu werden. Und nutzen Sie unsere Denk-Bar für Ihr Thema. 

Denk-Bar-Aufgabe dieser Woche: Lösungs-Konferenz

Für welches gesellschaftliche Problem würden Sie gerne mal eine Lösung haben? Worüber sollten wir mal nachdenken? In welchem Bereich könnten wir die Welt ein Stückchen besser machen? Denken Sie dabei an Probleme „vor unserer Haustüre“. Natürlich wäre es phantastisch, wenn wir weltweit Frieden oder eine Ende von Hunger und Umweltkatastrophen hätten. Aber fangen wir mal direkt bei uns an: wo sehen Sie Probleme, über die wir nachdenken könnten? Oder auch: welche Ideen haben SIE bereits um brennende Probleme zu lösen?

Willkommen in unserer “wunderbaren Denk-Bar”.

Hier erhalten Sie jeden Dienstag einen Impuls zum Nach-Denken, Vor-Denken, Mit-Denken. Denn alles was denk-bar ist, kann mach-bar werden. Ihnen gefällt dieser Beitrag? Dann gerne in Facebook, Twitter & Co. über die untenstehenden Buttons teilen. Damit Sie sich gut eindenken können poste ich manchmal auch bereits am Montag.

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ich

Ich hätte da ein ganz praktisches, scheinbar kleines Problem, das aber ganz offenbar weder klein noch schnell zu lösen ist: Wie kann man Eltern die Hilfe zur Verfügung stellen, die sie brauchen? Dabei denke ich jetzt weniger an Betreuungsprobleme, da ist der Lösungsansatz ja schon vorhanden und muss „nur“ noch ausgebaut werden. Ich meine mehr so schwer fassbare Probleme, in denen die Kombination aus Eltern und Kindern und den jeweils individuellen Features, die diese Personen so mitbringen, sagen wir mal suboptimal laufen. Natürlich wäre die einfach Antwort, sollen sich diese Leute doch einen Coach suchen. Aber erstens kann sich das… mehr »

Da fällt mir spontan ein Problem ein, mit dem wir in unserem Dorfverein kämpfen (wie auch viele andere Vereine): Wie bekommt man die Leute im Dorf dazu, sich – zumindest hin und wieder – zu engagieren, mit anzupacken bei den Projekten, die wir im Dorf auf die Beine gestellt haben? – Der selbst angelegte Spielplatz braucht Betreuung (Rasenmähen im Sommer, hin und wieder Müll sammeln); – Die monatliche Kaffeetafel für Senioren braucht Helfer (Kuchen backen, vor Ort sein und Tisch decken, spülen etc.) – Der monatliche Markttag braucht Helfer für die Organisation – Bei Veranstaltungen werden immer wieder händeringend Unterstützer… mehr »

Müde Mama

Hm, ich finde das eine berechtigte Frage „was habe ich davon?“. Unmotivierte Helfer gibt’s ehrenamtlich nicht, Menschen machen alles nur, weil sie sich etwas davon versprechen. Aber die Motivation ist manchmal schwierig herauszufinden, und das sollte ja jeder für sich machen können. Ich engagiere mich seit ein paar Jahren an zwei bis drei Stellen, mal mit mehr, mal mit weniger Einsatz. Eine Aktivität habe ich gerade aufgegeben, dafür mache ich jetzt was neues, und in 3 Jahren habe ich auch schon eine andere Idee. Das hängt auch viel an äußeren Umständen. Wie findet man jetzt also willige Helfer? Immer wieder… mehr »

„Unmotivierte Helfer gibt’s nicht“ – da hast du völlig recht. Ich finde es nur schade, dass meist nach einer Art materiellem Nutzen gefragt wird. – Liegt wohl an unserer Gesellschaft, in der es immer wieder um Wirtschaftlichkeit geht.
Meine Frage ging ja dahin:
Wie kann ich die Leute motivieren, wie kann ich sie anstiften, helfen zu wollen?

Müde Mama

Jemanden, der nicht helfen will, wirst du nicht anstiften können. Unser Leben heutzutage hat leider häufig als Konsequenz, dass wir unser Konto nicht nur manchmal, sondern sehr oft und über lange Zeit ins Minus bringen, was Energie und Zeit für zusätzliches Engagement anlangt. Jetzt mal abgesehen von den Leuten, die grundlegend ehrenamtlich nicht helfen wollen, gibt es noch die große Menge der Leute, die das wollen, bei denen es aber aktuell nicht geht. Ich habe mein zusätzliches Engagement gerade massiv zurückgefahren und werde es noch weiter zurückfahren, weil es bei mir nämlich so aussieht: ich habe 3 noch relativ kleine… mehr »

Es stimmt schon, dass viele Menschen eh schon am Limit leben und arbeiten. Die möchte ich auch gar nicht zusätzlich belasten. Bei uns auf dem Dorf gibt es aber genügend Leute, die nicht so stark ausgelastet sind, und die hin und wieder mit anpacken könnten. Gestern hatten wir Vorstandssitzung vom Dorfverein und haben über genau dieses Problem diskutiert. Und herausgekommen ist etwas, was du auch vorschlägst: Wir werden zu den einzelnen Projekten die Aufgaben und den zeitlichen Aufwand zusammenstellen und damit die Menschen persönlich ansprechen. Alles unter dem Motto: Zwei Stunden für dein Dorf. (Wobei das zwei Stunden im Monat… mehr »