Frisch für Dich aufbereitet!

„Gestern ist hab ich meine neue Geschäftsidee endgültig aufgegeben.

Die Idee war super, aber leider hat’s nicht geklappt.

Also hab ich mich erst mal zum Essen eingeladen und richtig gefeiert – weil ich’s trotzdem probiert hab!“

Hast Du schon einmal jemanden so reden hören? Wahrscheinlich nicht.

Scheitern wird in unserer Gesellschaft in der Regel als etwas Schlechtes angesehen – kein Grund zum Feiern, schließlich hast du versagt! Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Dieses alte Sprichwort zeigt bereits, dass Gewinnen unumgänglich mit dem Wagnis verbunden ist. Die Chancen, dass es schief geht, sind also gar nicht so gering. Trotzdem wird bei uns nur der Sieger gefeiert, nicht der, der an seiner genialen Idee gescheitert ist.

Warum bloß?

Thomas Edison hat die Glühbirne ja auch nicht beim ersten Mal zustande gebracht.

Die Folge ist leider, dass viele gute Ideen versanden – man könnte ja scheitern!

Dare to Try – ist das magische Wort.

Einen anderen Weg geht hier die indische Industriegruppe Tata, berichtete The Sunday Times. Tata belohnt mit ihrem „Dare to try“-Award nicht die Sieger, sondern die an ihrer guten Idee Gescheiterten. So kommen völlig neue, unkonventionelle Ideen zustande. Aufkeimende Kreativität wird schließlich nicht mit dem Satz „Daraus wird doch eh nichts!“ abgewürgt.

Dieser Blickwinkel hat noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: Wir trauen uns, uns größere Ziele zu stecken. Über den Tellerrand hinauszusehen. Mit den Gedanken zu spielen, was alles „eventuell möglich wäre“. Schließlich wäre es nicht so schlimm, wenn es dann doch nicht klappen würde.

Schnappe Dir also ein Projekt, das Dich im Grunde wahnsinnig lockt, bei dem Du aber nicht genau weißt ob es ein Erfolg wird.

Schaff ich das wirklich? Bin ich gut genug dafür? Dare to Try!

Was für eine Blamage, wenn es schiefgeht…Schiebe diesn Gedanken beiseite und mache stattdessen einen Zeitsprung:
5 Jahre später – und Du hast es nicht gewagt Deine Idee nicht umzusetzen – nichts hat sich verändert.

Wie fühlt sich dieser Gedanke an? Wenn Du Dich dabei völlig wohl fühlst, dann ändere  nichts 🙂

Wenn Du jetzt allerdings ein wehmütiges Ziehen verspürst und Dir vielleicht dabei denkst „Die Chance hab ich endgültig verpasst“, dann stürze Dich in das Abenteuer!

Natürlich ist es sicherer, alles beim Alten zu belassen. Allerdings kommst Du dann auch nie vom Fleck.

Und für alle anderen Kreativen Chaoten, die schön öfter für Ideen gebrannt haben, aus denen dann doch nichts geworden ist: Frage doch Deine Nörgler einmal, wann sie das letzte Mal etwas Unsicheres gewagt und sich aus ihrer Komfort-Zone heraus begeben haben.

Scheue Dich also nicht davor, Deine Fehler und Irrtümer zuzugeben. Sondern mache es wie die Eiscreme-Firma Ben & Jerry’s aus den USA und setze Deinen gescheiterten Ideen ein Denkmal – wenn auch nicht unbedingt in Form eines Friedhofes 🙂

Wenn Du für die Umsetzung Deiner Ideen Unterstützung suchst, dann hilft Dir dabei mein Online-Kurs GEHT JA DOCH

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