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Die Hitzewelle gesund erleben – Cool-Down mit wenig Aufwand

5. August 2018

Hitzewelle – über 30 Grad erwarten uns weiterhin in den nächsten Tagen! Kühlen Sie sich ab, mit unseren schnell umsetzbaren und sofort wirksamen Ideen.

Ausziehen:
Simpel und effektiv – je weniger wir am Leib haben, desto besser kommt ein Lufthauch an den Körper. Je enger Hosen, Röcke und Oberteile hingegen am Körper liegen, desto mehr kann sich darunter die Hitze unangenehm stauen. Kleiden Sie sich soweit es die Umstände und Ihr Umfeld erlauben luftig – achten Sie aber darauf,  dass sich andere nicht bei Ihrem Anblick echauffieren müssen. Sonst steigt die Raumhitze gleich noch mehr.

Crushed-Ice:
Füllen Sie eine kleine Fußwanne unter dem Schreibtisch oder vor dem Fernseher jeweils zur Hälfte mit Wasser und Eiswürfeln. Das sorgt dauerhaft für einen klaren Kopf. Kühlende Hilfe in der Mittagspause: Beine hochlegen und feuchte Tücher, in die vorher ein wenig Crushed Ice gewickelt wurde, auf Stirn und Nacken legen. Der Körper reagiert prompt auf den unerwarteten Kältereiz und verengt die Blutgefäße. Dadurch erholt sich der Kreislauf für kurze Zeit. Funktioniert auch mit kühlen, feuchten Tüchern, wenn Sie kein Eis haben. Oder mit Eisgel für die Beine. Oder mit feuchten Socken.

Gefrierfach für die Nacht:
Nein, Sie sollen Ihr Bett nicht im Gefrierfach aufschlagen. Deponieren Sie einfach, falls Ihnen das Einschlafen in drückender Hitze schwer fällt, Ihre (trockene) Decken, Laken und Kissen (eingepackt in eine Plastiktüte), vor dem Schlafengehen im Eisfach oder der Gefriertruhe. Oder machen Sie sich eine Eisflasche“: füllen Sie dazu eine Wärmflasche mit kaltem Wasser und Crushed Ice und wickeln Sie sie in ein Handtuch. Kein Gefrierfach im Haus? Feuchte Handtücher, die Sie im Schlafzimmer aufhängen, bringen in der Nacht einen angenehmen Kühleffekt. Oder am besten gleich draußen schlafen.

Frisches Lüftchen im Schlafzimmer:
Lassen Sie nachts einen Ventilator laufen – aber nicht in Richtung Bett. Stellen Sie lieber eine Schüssel Eis im Zimmer auf, und lassen Sie den Ventilator vom Körper weg über das Eis blasen. Das wirkt wie eine Klimaanlage.

Lau statt Cool:
Lauwarm duschen hilft dem Körper, die Temperatur zu regulieren. Eiskalte Schauer hingegen fördern das Schwitzen. Das gleiche gilt für Getränke! Besser laufwarme Getränke statt eiskalter!

„Uchimizu!“ – das Abkühl-Ritual aus Japan:
Das hat meine Oma schon gemacht und die Japaner haben es ihr sicherlich abgschaut. Mit ihrer „Operation Wasser spritzen!“ sorgen die Japaner in ihren Großstädten bei extremen Hitze-Problemen für Kühle. Dabei besprengen Bürger in staatlich organisierten Großaktionen Straßen, Plätze und sogar öffentliche Gebäude mit Wasser aus Regentonnen und Seen. Effekt: durchschnittlich bis zu 5 Grad Abkühlung sind die Folge. Also, raus die Gartenschläuche und Gießkannen und Balkone, Terrassen oder Einfahrten besprengen.

Magische Kühlung mit Minze:
Cool-Down und Kopfweh-Weg heißt es danke der mentholhaltigen ätherischen Bestandteile der Pfefferminzpflanze. Geben Sie Minze in Ihre Limonade oder den Tee oder als Massage-Kräuteröl auf die Haut. Auch gut: ein lauwarmes Vollbad unter Zugabe von einigen Tropfen Japanischem Heilpflanzenöl.

Wasser marsch:
Holen Sie sich eine kleine Abkühlung zwischendurch am Wasserhahn. Halten Sie dabei die Handflächen nach oben und lassen kaltes Wasser über Handflächen und Gelenke laufen. Das bringt den Puls wieder in Schwung.

Zitrone:
Zum Sun-Downer am Abend gönnen Sie sich ein Fußbad mit kühlem Wasser und frischer Zitrone. Das wirkt Wunder. Und die oberste Devise heißt natürlich: Ausreichend Trinken.

Mediteranes Modell:
Machen Sie es – wenn es bei Ihnen irgendwie einzurichten ist – wie unsere süddländischen Nachbarn: arbeiten Sie gleich in der Früh nach Sonnenaufgang, machen Sie in der Mittagshitze eine ausgedehnte Siesta und arbeiten Sie abends wieder.

Welche Tipps haben Sie für sich entdeckt?
Posten Sie Ihre persönlichen „Hurra-es-ist-Sommer- und-so-kühle-ich-ab“-Tipps gerne hier als Kommentar.

3. Auflage: August 2018

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Tolle Tipps! Zwei kann ich noch beisteuern: In meinem Büro im Dachgeschoss sorgt ein kleiner Miniventilator für Wind. Dann erscheint es auch gleich nicht mehr so heiß. Wer eine Kneipp-Wassertretanlage in der Nähe hat, sollte diese nutzen. Am Abend oder auch zwischendurch am Tag wie ein Storch durchs kalte Wasser waten, kühlt herrlich ab. Zum Fitwerden ist allerdings ein Armbad besser. Das geht auch zu Hause hervorragend. Einfach ein Waschbecken mit eiskaltem Wasser volllaufen lassen und die Arme bis zu den Ellbogen untertauchen. So lange, bis der Kältereiz zu groß wird. Dann Arme raus, am besten das Wasser abstreifen oder… mehr »