Buchtipp: Mason Currey, Musenküsse

23. Februar 2015
Mason Currey, Musenküsse, Antrieb und Motivation

Kennen Sie dieses Phänomen? Sie beißen sich am Schreibtisch die Zähne aus, um ein kreatives Konzept zu Papier zu bringen. Nichts geht. Erst am Wochenende beim Jogging kommt aus heiterem Himmel die zündende Idee. Im Klartext: Um kreative Gedanken entwickeln zu können, braucht es Freiräume und es ist natürlich gut zu wissen, wo man diese für sich findet.

Mit dieser Frage hat sich Mason Currey in seinem Buch „Für mein kreatives Pensum gehe ich unter die Dusche“ beschäftigt und 88 Alltagsstrategien von Schriftstellern, Komponisten, Malern oder anderen Berühmtheiten betrachtet.

Beispiel gefällig? Joan Miró absolvierte ein tägliches Sportprogramm während seiner Schaffensphasen. Dazu gehörten Boxen, Seilspringen oder Schwedische Gymnastik. Seinen ebenfalls obligatorischen fünf Minuten langen Mittagschlaf nannte der Maler „meditatives Yoga“. Gustav Mahler brauchte ebenfalls Ruhe. Die Frau des Komponisten versprach daher den Nachbarn Opernkarten, damit sie ihre Hunde wegsperrten. Aber auch ein warmes Bad kann die Kreativität fördern. Gertrude Stein fand in ihrer übergroßen Badewanne, die extra für sie angefertigt wurde, Erholung. Nach dem Bad hüllte sie sich in einen riesigen Wollbademantel und schrieb eine Weile. Und Woody Allen geht übrigens für sein kreatives Pensum unter die Dusche.

Fazit: Amüsanter Blick auf das kreative Arbeiten berühmter Künstler.

Bezug über amazonebook.de, geniallokal

 

 

 

 

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