Frisch für Sie aufbereitet!

Halten Sie einen kleinen Moment inne und beobachten Sie Ihren Atem. Atmen Sie eher in die Brust oder in den Bauch? So seltsam es klingt: dies ist der Schlüssel zu unserem Wohlbefinden. Hier finden Sie kleine Übungen für zwischendurch, um mal wieder richtig durchzuatmen.

Wenn wir gestresst sind, schaltet unser Körper automatisch auf die flache Atmung um. Das heißt, wir atmen hauptsächlich in Brust und Schultern, unser Oberkörper ist angespannt und verkrampft sich. Dabei wird unser Atem kürzer – und wertvoller Sauerstoff geht verloren.

Doch durch tiefes Durchatmen kann unser Körper 70 Prozent der Schadstoffe wieder entsorgen, die wir durch die Luft aufnehmen. Unser Gehirn wird mit Sauerstoff zum Denken versorgt und unser Körper wird gut durchblutet.

Um nach einer anstrengenden Aufgabe wieder zur entspannenden tiefen Bauchatmung zu finden, helfen ein paar einfache Übungen:

  • Erstmal loslassen. Stellen Sie sich mit leicht gegrätschten Beinen aufrecht hin, heben Sei beim Einatmen die Arme und lassen Sie beim Ausatmen mit Schwung Ihren Oberkörper nach unten sinken. Dabei baumeln Ihre Arme zwischen den Beinen hin und her und der Kopf hängt locker. Die Ausatmung können Sie verstärken, indem Sie dabei laut „schhhh“ machen. Wiederholen Sie ein paar Mal, aber achten Sie darauf, dass Ihnen nicht schwindlig wird oder Sie Kopfschmerzen bekommen.
  • Den Brustkorb spreizen. Stellen Sie sich Ihre Lunge wie einen Blaseblag vor. Nur wenn dieser sich richtig entfalten kann, kann er auch genügend Luft aufnehmen.
  • Stellen Sie sich aufrecht hin. Achten Sie dabei darauf, dass die Knie locker und nicht durchgedrückt sind. Nun verschränken Sie hinter dem Rücken die Finger ineinander und heben die Arme nach hinten an. Stellen Sie sich dabei vor, dass die Schultern ganz weit von den Ohren weg sind. Bleiben Sie ein wenig in dieser Haltung und atmen Sie ganz entspannt. Knaxt es im Brustkorb? Wunderbar! Sie entfalten gerade den Blasebalg!
  • Schnüffeln Sie wie ein Hund. Merken Sie, wie sich beim Einatmen Ihr Bauch mitbewegt?
  • Den Atem spüren. Legen Sie sich auf den Rücken und legen Sie Ihre Hände auf den Bauch. Jetzt atmen Sie ganz tief in den Bauch ein und aus. Spüren Sie, wie sich Ihre Hände heben und senken?
  • Die Klangschale. Sie liegen auf dem Rücken und haben die Arme seitlich neben dem Körper. Beim Einatmen heben Sie die Arme und legen Sie entspannt hinter dem Kopf ab. Beim Ausatmen führen Sie sie über den gleichen Weg zurück. Dabei summen Sie in einem lauten, angenehmen Ton, solange der Atem reicht. Merken Sie, wie Sie selbst vibrieren und schwingen wie eine Klangschale?

So, nun können Sie wieder richtig durchatmen und sind durch und durch mit Sauerstoff aufgepumpt.

Viel Spaß beim Üben!

bitte ergänzen um die beiden atemtechniken aus dem LMAA 1 Buch

Stress wegatmen – geht das? Ja, es geht. Denn meist fangen wir unter Stress an, zu flach zu atmen und dann lösen wir einen Teufelskreis aus: zuwenig Sauerstoff kommt in unseren Körper. Unser Energie-Stoffwechsel kommt aus dem Tritt. Unser Gehirn bekommt zu wenig „Nahrung“. Und schon geht es uns körperlich schlechter und schlechter. Mit der richtigen Atemtechnik können wir Stress und Angst einfach wegtamen. Und so geht es…..

Mit der 4-6-8-Methode Stress wegatmen

Sobald Sie an sich selbst die ersten Anzeichen von Anspannung, Stress, Druck, Nervosität oder Lampenfieber vor einer wichtigen Präsentation oder einer Prüfung bemerken, können Sie mit der 4-6-8-Methode Ihren Stress ganz einfach wegatmen. Idealerweise machen Sie diese Atemübung im Freien oder in gut belüfteten Räumen. Aber auch hinter der Bühne vor einem Auftritt, im Prüfungssaal oder im Bett klappt es super 🙂

Und so geht es:

  • Atmen Sie ganz langsam und tief in den Bauch hinein durch die Nase ein. Zählen Sie dabei bis vier.
  • Halten Sie nun entspannt die Luft an und zählen Sie still bis sechs.
  • Atmen Sie jetzt langsam durch den offenen Mund aus und zählen Sie dabei bis acht.

Wiederholen Sie diese Abfolge von Ein- und Ausatmen fünf Mal. Und spüren Sie nach, wie es Ihnen damit geht. Obwohl diese Atemtechnik so simpel ist kommen wir in der Regel sehr zügig und wirksam zur Ruhe. Unser Gehirn wird „durchlüftet“ und wir sind wieder klarer, denken besser, können uns besser auf Prüfungen oder Präsentationen konzentrieren, sind ruhiger.

Teile gerne diesen Artikel in Deinen sozialen Medien