Kein Müssen mehr!

23. Dezember 2019
Selbstbestimmt entscheiden

Wir haben es selbst in der Hand, ein Leben zu führen, das uns glücklich macht. Ganz nach dem Motto meines alten Schulfreundes Rüdiger: „Mein Leben ist schön, weil ich es mir schön mache!“ (Quelle: „Geht ja doch! – Wie Sie mit 5 Fragen Ihr Leben verändern“) Und tatsächlich liegt genau in dieser Selbstbestimmung das große Glücksempfinden. Wir brauchen gar nicht viel zu haben, nicht viel erreichen, nicht viel verdienen, um glücklich zu sein. Wir müssen nur selbstbestimmt handeln! Dazu gehört unbedingt auch, dass man sich löst von dem ICH MUSS.

Erinnern Sie sich an Türchen EINS im Adventskalender – I want to break free? Da haben wir bereits dazu aufgerufen, ein „ich muss“ zu hinterfragen. Und? Hat es geklappt? Probieren Sie es (weiter) aus! Verkneifen Sie sich heute, einen Tag vor dem Heiligen Abend, konsequent das Wort „muss“ und sagen Sie stattdessen, „ich will“! Wie fühlt es sich an?

In welchen Situationen haben Sie das für sich bereits umgesetzt? Wir sind sehr neugierig und gespannt auf Ihre Kommentare 🙂

Advent – Tun Sie sich und der Welt etwas Gutes

Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Tipps als Kommentar unter diesem Beitrag. Nach Weihnachten verlosen wir unter allen Kommentatoren Buch-Überraschungs-Pakete von GABAL und Campus, sowie eine Übernachtung für 2 Personen im Schlosshotel Oberambach. Die Spielregeln finden Sie hier.

 

Und noch mehr: mit unserem Online-Adventskalender möchten wir gemeinsam ein Zeichen FOR FUTURE setzen und lassen für jeden Ihrer Kommentare einen Baum pflanzen. Schaffen wir 5.000 Bäume? Bestimmt! Teilen Sie diesen Adventskalender mit anderen Menschen – gemeinsam haben wir die Power.

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Amazone

Ich sage grundsätzlich: „Ich muss nur sterben“. Ich sage kaum: „Ich muss“. Diese Einstellung, eigentlich nichts zu müssen außer zu sterben verändert meine Sprache und mein Verhalten. Sicher gibt es immer Situationen, wo ich weiß bestimmte Dinge sollte ich erledigen, sonst verärgere ich Andere, bin selbst unzufrieden, unzuverlässig oder habe mehr Arbeit dadurch. Heute hatte ich einen schönen Vormittag, wir haben mit einem Projektchor die 3. Kantate und das „Jauchzet frohlocket“ aus dem Weihnachtsoratorium, gesungen. Das war sehr schön. Als ich zuhause war, habe ich mit den Kindern Zeit verbracht. Dann habe ich mich ausgeruht. Ich habe mich bewusst für… mehr »

Edelgard Heim

So ganz ohne Müssen geht es wohl nicht. Su h wenn ich gerade meinen Sportbootführerschein machen will, muss ich doch für die Prüfung lernen, auch wenn ich keine Lust habe.

Sophia

Bei mir hat auch das muss Platz im Leben. Es wäre mir viel zu anstrengend und auch nicht stimmig alle echten „muss“ als „will“ umzukostümieren.
Allerdings gibt es viel muss, das nicht echt ist und bei näherem Hingucken sich gut durch unterschiedliche ich kann, ich will ersetzen lässt.
Gut funktioniert es für mich, mit möglichst wenig „muss“ genug Platz für „kann“ und „will“ zu lassen.

Alexandra

Das Motto mit ’schön machen‘ gefällt mir gut. Auch ich war jahrelang von ‚Müssen-Glaubenssätzen‘ getrieben und das hat noch mehr Stress verursacht. Seit einigen Jahren hab ich das Wort ganz stark reduziert und bin echt hellhörig bei mir selbst (ich korrigiere mich gleich) und bei anderen, weil ich selbst entscheiden möchte.

Ich verwende oft ‚ich darf‘, ist für mich oft weniger als ‚wollen‘ und jedenfalls milder und stressfreier als ‚müssen‘ :-).

Britta Scholten

Muss man ja auch nicht 100% umsetzen Wenn ich mich bei einem „muss“ ertappe, versuche ich es zu hinterfragen. Manchmal muss (!) ich sehr über mich lachen: ich muss erst noch das Bad putzen, bevor …? Klassische Aufschieberitis. Ich muss heute noch zehn Aufgaben erledigen? Kann gut sein, dass ich mich gerade vor einer wichtigen Frage drücke. Oder: ich muss noch zum Yoga? Da spüre ich sehr deutlich die Veränderung, wenn ich es umformuliere und mir sage „Ich gehe nachher zum Yoga, weil ich mich dabei und danach besser fühle“. Je häufiger ich in solchen Momenten inne halte, desto besser… mehr »

Janine

Ich hab mich auch ganz oft immer ans „müssen“ gehalten, bis es zuviel wurde und halte es jetzt oft wie Amazone „Ich muss irgendwann sterben, sonst eigentlich nix“. Natürlich funktioniert das so nicht immer und eine Dinge muss man schon tun, aber generell bin ich auch eher der „Ich will“ Typ, auch wenn mein Freund immer nett versucht, mich zu „Ich möchte“ umzuerziehen. Ich möchte aber nicht, sonder ich will. Ich will mein Leben so leben, wie ich es für richtig halte. Ich will Spaß haben, ich will Dinge erleben und tun, die mich glücklich machen, ich will auf mich… mehr »

Dimitra

Müssen wir einen Christbaum aufstellen? Das hinterfragte meine Tochter kurz zuvor. Ich spürte in mich hinein und stelle fest, ja, dass ich das WILL. Alles Tun drumherum gibt mir Zentrierung und echtes Weihnachtsgefühl und öffnet mich für das Besondere im Alltagsleben. „Es ist Weihnachten“ bedeutet für mich: die ruhige Zeit, die leuchtende Zeit bei Kerzenschein, die bunte Zeit im Glanz der Christbaumkugeln. Ich muss das alles nicht, ich will und erfreue mich täglich daran.

Dorothea

Oder:
„Ich darf…“
Das ist für mich eine Offenbarung, so oft ich mir das ins Bewusstsein rufe.

Regina

Bei mir darf einiges in der Wohnung ungeputzt sein an Weihnachten, ein Teil der Geschenke darf ohne Verpackung zur Bescherung (meine Kinder sind nicht mehr klein), auch die selbstgestrickten Socken müssen nicht fertig übergeben werden (zum Fertigstricken ist an den Feiertagen in gemütlicher Runde noch Zeit). Ich „muss“ ab dem 2. Weihnachtstag wieder arbeiten (Hotel…) – das ist halt der Dienstplan, aber dafür habe ich auch vom 21.-25.12. frei – und ich bin dankbar, diese Stelle zu haben!

Ulrike

Manches muss man einfach, aber ich kann auch gut mal Sachen stehen lassen z. B. den Hausputz oder am Wochenende mal nicht kochen, obwohl die Familie daran gewöhnt ist. Das kann auch mal anders laufen. Alles kann, nichts muss, wäre doch die beste Alternative. Manchmal muss man auch sein Umfeld daran gewöhnen.

Natalie

Obwohl ich schon lange das „muss“ beseitigen möchte, schleicht es sich noch sehr oft ein. Und dann kommt es auf meine Stimmung an, ob ich überhaupt Lust habe, es in „will“ zu verändern. Aber ich mach weiter und WILL auf jeden Fall weniger MUSS in meinem Leben haben!

Barbara Engel

Ich muss dieses Jahr nicht mehr eine riesige weihnachtsbeleuchtung installieren. Zwei Lichterketten reichen mir, mehr will ich nicht.

Susanne

Natürlich muss ich erst einmal gar nichts, aber trotzdem trage ich Verantwortung, die ich zwar (gefühlt mehr oder weniger) freiwillig übernommen habe und die Verpflichtungen mit sich bringt: z.B.: die Tiere müssen versorgt werden und der Betrieb muss so laufen, dass alle Rechnungen und Gehälter pünktlich gezahlt werden können.

Susanne Reinig

Ich muss nicht mehr, ich will oder nicht. Da gibt es für jeden in unserem Haushalt eine Aufmerksamkeit. Unsere 3 Kinder plus ein Gast sind alle erwachsen und alle helfen mit. Es wird das getan, was nötig ist, für mehr ist nachher wieder Zeit und so haben wir auch Muße für Gespräche und Spiele und was, wir gerne tun.
Frohe Weihnachten

Yasmin

Ich muss Dinge tun weil ich andere Dinge haben möchte, aber wirklich müssen muss ich nur Sterben

Sabine Lantermann

Ooooh ja, das ‚ich muss‘ killt doch jegliche Motivation, während ‚ich will‘ ganz andere Kreativität freisetzt und Schwung gibt! Damit kriegt frau sogar ihren inneren Schweinhund hoch – und das in meinem Fall seit 30 Jahren. Trotzdem muss 😉 ich mindestens 111 Jahre alt werden, um alles, was auf meiner ‘To Be’-Liste steht, umsetzen zu können… denn man tau und weiter mit Freude und Elan -> tun!!!

Phara

Naja, ich hatte schon das Gefühl, dass ich jetzt, nach 21 Stunden auf den Beinen noch meine Adventskalender öffnen musste… Ich versuche den Tipp morgen umzusetzen.

Felicitas

Wie schon mal geteilt- „sterben muss man, sonst muss man nichts“ ist für mich der befreiende Fixpunkt, auf den ich zurückkommen kann, wenn von aussen oder auch innen der Druck der Anforderungen steigt. Leider fällt es mir im Alltagsgewusel trotzdem nicht immer rechtzeitig auf, was mich da antreibt, und dann werde ich mir und anderen gegenüber streng und „ungnädig“, was zu keinen besseren Ergebnissen führt. Öfters kurz innehalten und die „inneren Nachrichten“ hören hat sich bewährt. Oft wollte ich mir nicht zu gestehen, dass ich etwas eben nicht will oder nicht schaffe, so wie ich es will oder zu spät… mehr »

Ina

Mit dem „Muss“ habe ich meinen Frieden gemacht. Aus vielen „Muss“ sind ein „will“ , „kann“ oder „soll“ geworden. Dann kostet das viel weniger Energie. Es bleiben ein paar Muss, aber mit denen kann ich leben 😉 Hinterher bin ich bei einigen „Muss“ auch sehr froh, dass ich es gemacht habe. Ich brauche dieses Pushen manchmal. Und insgesamt geht es mir damit gut. Daher Umarme ich die paar „Muss“ in meinem Leben 🙂

Bojo

Ich denke über die Muss-/Will-Problematik regelmäßig beim Gang zur Toilette nach. Eigentlich will ich nicht gehen, aber ich will trockene Hosen. Deswegen muss ich doch. Am liebsten würde ich es aber gesammelt abgeben.
Genauso beim Essen und Schlafen… Diese Körperbedürfnisse schaffen mich. Ich möchte viel lieber den Bedürfnissen meines Geistes nachgehen.