Mit „Tu du!“ locker durch die Adventszeit

12. Dezember 2019
Aufgaben abgeben im Advent

Wie ist das bei Ihnen? Bringen Sie sich gerne von vornherein, um den den genialsten Weg zu mehr Zeit, nur weil Sie sich vielleicht sagen: „Ich habe keinen, an den ich abgeben kann!“ Wenn Sie an dieser Stelle mit dem Kopf nicken, dann nutzen Sie bitte jetzt die Gelegenheit in sich zu gehen. Fangen Sie an querzudenken, wie es gehen könnte, an andere zu delegieren, sowohl im beruflichen wie im privaten Alltag.
Fragen Sie sich, welche von Ihren vielen Aufgaben und Verpflichtungen sehr gut ein anderer machen kann. „Tu Du das bitte für mich“ statt „Ja, klar, mache ich selbst“ ist der Weg um wieder Luft zu kriegen. Machen Sie sich dabei auch klar: wer gekonnt Aufgaben an andere Menschen abgibt, der gewinnt nicht nur Zeit, sondern zeigt auch, dass er anderen Menschen vertraut und ihnen etwas zutraut  🙂

Welche Aufgaben möchten Sie gerne an andere delegieren? In der Adventszeit oder ganz allgemein? Woran sind Sie dabei bislang gescheitert?
Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungen!

Advent – Tun Sie sich und der Welt etwas Gutes

Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Tipps als Kommentar unter diesem Beitrag. Nach Weihnachten verlosen wir unter allen Kommentatoren Buch-Überraschungs-Pakete von GABAL und Campus, sowie eine Übernachtung für 2 Personen im Schlosshotel Oberambach. Die Spielregeln finden Sie hier.

 

Und noch mehr: mit unserem Online-Adventskalender möchten wir gemeinsam ein Zeichen FOR FUTURE setzen und lassen für jeden Ihrer Kommentare einen Baum pflanzen. Schaffen wir 5.000 Bäume? Bestimmt! Teilen Sie diesen Adventskalender mit anderen Menschen – gemeinsam haben wir die Power.

Dieser Artikel ist super - den will ich meinen Freunden zeigen!

17
Hinterlasse einen Kommentar

17 Comment threads
0 Thread replies
0 Followers
 
Most reacted comment
Hottest comment thread
17 Comment authors
  Antworten & Kommentare abonnieren?  
Benachrichtige mich (unter Beachtung der Datenschutzrichtlinien) zu:
Edelgard

Die Menschen in meiner Umgebung sind auch alle geschult und haben daher gelernt „Nein“ zu sagen. 🙂

Phara

In meinem Umfeld ist wohl mein Freund der Hauptleidtragende. Ich delegiere gerne an ihn und bin dann auch sehr fordernd was Zeitpunkt und Ergebnis anbelangt.
Im beruflichen fällt mir das schon schwerer, aber ich arbeite dran.

Amazone

Ich delegiere viele Aufgaben, die auch den Haushalt, Garten, Backen, Kochen betreffen an meinen Mann und an meine Kinder. Das bedarf zwar beim ersten Mal oft einer Anleitung, aber dann funktioniert es und die Anderen lernen dabei außerdem etwas. Das Delegieren schauen sie sich gleich ab (besonders meine ich da meine Kinder) Es gibt immer wieder Situationen, bei der Arbeit oder unter Freunden, wo Zuarbeit schon hilft. Das Delegieren zu lernen, ist wichtig. Ich bin zwar ein sozial denkender und handelnder Mensch, kann mich aber gut abgrenzen und auch Nein sagen.

lena

Generell vorab zu entscheiden, ob einige „Dinge“ wirklich getan werden müssen 😉 …dann wird delegieren per se schon überflüssig…versuchen produktiver zu arbeiten.

Alexandra

Es heißt so schön, dass ein „Nein“ zu Anderen auch ein „Ja“ zu sich selbst sein kann und ich durfte diese Erfahrung auch machen. Es kann schwierig sein, plötzlich „Nein“ zu sagen, weil – so meine Erfahrung – vereinzelt kleine Lawinen ausgelöst werden, wenn es manche Mitmenschen nicht gewohnt sind. Ich hab für mich beschlossen, dies auszuhalten und hab dadurch viel für mich gewonnen, v.a. weil ich erkennen durfte, wem es worum wirklich geht.

Dorothea

Ich überlege sehr genau, ob und was ich delegieren mag.
Ich verzichte nicht gern auf das gute Gefühl, ins Tun zu kommen, auf den Stolz, etwas geschafft zu haben und die Zufriedenheit mit dem Ergebnis.
Oft habe ich erlebt, dass Menschen, an die ich etwas delegiert habe, eine andere Vorstellung davon hatten, was GUT ist.
Ich übe mich darin, auch hier zu unterscheiden, wie „gut“ etwas sein muss und was zu tolerieren ist.

Regina

Alexa, räum die Küche auf ;-). Erwischt, ich bin ziemlich schlecht im Delegieren und nehm es mir immer wieder vor – und dann mach ich vieles doch selbst. Warum eigentlich? Hätte einen Ehemann und zwei (pubertierende) Kinder zuhause, denen ich einiges zutrauen sollte/könnte/dürfte. Ich übe…!

Angelika

Ich übe grad ehr, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und mir darüber klar zu werden, ob nicht öfter auch 75 oder 80% statt 110% reichen. Wenn es funktioniert ist das schon mal sehr befreiend.

Frauke

Oh je.
Ich hätte gerne jemanden für die Hausarbeit. Aber solche Personen sind echte Perlen und als solche schwer zu finden.
Bei der Arbeit bin ich bei vielen Themen „Einzelkämpferin“. Aber ich habe nun jemanden gefunden, der zumindest einen Teil der Arbeit übernehmen wird. Und ich übe mich im abgeben.
@Cordula: und das ist dann doch auch schwierig und eine gute Übung.

Natalie

Ich möchte gern gewisse Hausarbeiten an meinen Freund delegieren. Bis jetzt bin ich gescheitert, weil ich selbst nicht konsequent und klar genug formuliert habe, was ich mir von ihm wünsche. Und wie ich es gerecht fände.
Und ja, ich tue mich auch v. a. bei Hausarbeit und Kochen schwer zu delegieren, weil das meine Spezialgebiete sind. ;D

Foxi

Das letzte „tu du“ ist mal wieder gründlich in die Hose gegangen. Zum einen hat die Aktion doppelt so lange gedauert wie angekündigt zum anderen war das Ergebnis suboptimal. Der Kunde war not amused. Für mich heißt das, „tu du“ nur wenn ich sicher bin, dass es funktioniert bzw. wenn mir das Ergebnis nicht so wichtig ist.
Ansonsten unwichtiges lieber liegen lassen und das wichtigste selbst machen.

Dimitra

Aus dem Leben einer dreifachen Mutter, gerade gestern geschehen:
Mutter (ich): „Legst Du bitte die Socken zusammen, Tochter A?“
Antwort Tochter A: „Ich bin doch hier nicht der Socken-Wichtel. Ich habe meine Socken herausgenommen und zusammengelegt. Wer welche braucht soll seinen Teil selbst machen.“
Quintessenz: ich habe mir meine Socken herausgenommen, der Rest wird wahrscheinlich bis 2025 im Wäschekorb ruhen 😉

Traveller

Es gibt einen Bereich, in dem ich nach und nach versuche, einzelne Aufgaben zu delegieren: in unserer Autorinnen-Gruppe. Wir treffen uns regelmäßig zur gemeinsamen Textarbeit, machen hin und wieder Lesungen und veröffentlichen Anthologien. Als Leiterin sind bisher die meisten Organisationsaufgaben meine Sache. Aber da wir mehr nach außen gehen wollen, mehr gemeinsame Lesungen an verschiedenen Orten veranstalten wollen, habe ich mit den Kolleginnen gesprochen, ob wir nicht die Organisation dieser Veranstaltungen auf mehrere Schultern verteilen können. In unserer Weihnachts-Pause werde ich eine Art Organisations-Leitfaden zusammenstellen, so dass klar ist, was alles zu tun ist und wann. Ich hoffe, auf diese… mehr »

Ina

Ich habe damit im Kleinen angefangen, in der direkten Umgebung. Bei engsten Freunden ist ein Nein möglich, ohne eine Begründung z.B. Delegieren habe ich jetzt auf Arbeit gelernt. Ich spring nicht mehr über all ein und hebe die Hand, bei Aufgaben, die auch andere gut erfüllen können. Wenn Not am Mann ist, bin ich zwar da, aber nicht, wenn es nicht wirklich wichtig ist. Ein ich kann es schneller, besser, einfacher, ist nicht mehr der Grund, wieso ich eine Aufgabe übernehme. Ich habe gelernt, das los zu lassen und den anderen ihren eigenen Lösungsweg gehen zu lassen 😉 unheimlich befreiend… mehr »

Rosa-Maria

Ich habe gestern beschlossen, dass in diesem Jahr die Kinder den Weihnachtsbaum aufstellen werden/dürfen :-). Ich werde sie einfach darum bitten.

Sigrid

Ich übe mich seit längerer Zeit im delegieren, aber mit mäßigem Erfolg. Haushaltsperlen sind rar und das Ergebnis leider mittelmäßig zu hohem Preis. Beruflich ist es finanziell kaum drin zu delegieren und es scheint meist unmöglich jemand in einem sehr spezialisierten Bereich zu finden.

Janine

Beruflich habe ich es in einigen Bereichen gut geschafft „nein“ zu sagen, wo meine Kolleginnen noch ja sagen und auch einiges zu delegieren. Privat fällt es mir leider schwer, meiner Tochter immer wieder von neuem sagen zu müssen, dass sie jetzt doch bitte mal dies oder jenes tun soll. Vielleicht muss ich doch einen Haushaltsplan machen. Andererseits möchte ich sie auch einfach Teenager sein lassen und ihr noch ein bisschen das Lotterleben gönnen. Schwierig also.