Gewinner scheitern – bis sie Erfolg haben

11. Dezember 2019
scheitern_chance_Advent

Umfragen zufolge wünschen sich viele Menschen mehr Mut, um einfach mal was auszuprobieren, einfach mal den sicheren Hafen zu verlassen. Doch die Angst zu scheitern, hält sie im alltäglichen Trott. Gemeint ist hier nicht die Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen, sondern die Angst, dass es nicht so klappt, wie wir uns das im Kopf hübsch ausgemalt haben. Dabei vergessen wir völlig, dass es nicht nur um das Ergebnis geht, wenn wir etwas tun, sondern auch – und vielleicht sogar noch viel stärker – um die persönliche Entwicklung, um ein Entwicklungsziel.

Wie sind Ihre Erfahrungen zu diesem Thema?
Woran sind Sie selbst schon mal gescheitert?
Woran sind Menschen gescheitert, die Ihnen nahe stehen?
Was ist jeweils daraus geworden, was ist Gutes daraus erwachsen?

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare 🙂

Advent – Tun Sie sich und der Welt etwas Gutes

Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Tipps als Kommentar unter diesem Beitrag. Nach Weihnachten verlosen wir unter allen Kommentatoren Buch-Überraschungs-Pakete von GABAL und Campus, sowie eine Übernachtung für 2 Personen im Schlosshotel Oberambach. Die Spielregeln finden Sie hier.

 

Und noch mehr: mit unserem Online-Adventskalender möchten wir gemeinsam ein Zeichen FOR FUTURE setzen und lassen für jeden Ihrer Kommentare einen Baum pflanzen. Schaffen wir 5.000 Bäume? Bestimmt! Teilen Sie diesen Adventskalender mit anderen Menschen – gemeinsam haben wir die Power.

Dieser Artikel ist super - den will ich meinen Freunden zeigen!

22
Hinterlasse einen Kommentar

21 Comment threads
1 Thread replies
0 Followers
 
Most reacted comment
Hottest comment thread
22 Comment authors
  Antworten & Kommentare abonnieren?  
Benachrichtige mich (unter Beachtung der Datenschutzrichtlinien) zu:
Edelgard Heim

Eine gute Freundin hatte viele Jahre den Plan Teilzeit zu arbeiten. Jede Stundenreduzierung endete mit weniger Geld und gleicher Arbeitsleistung. Es hat nur ganz selten geklappt. Daraus lerne ich, es besser erst gar nicht zu versuchen

Sabine

Ich habe nach der Geburt meiner Kinder entschieden in Teilzeit arbeiten zu wollen. Meine Karriere hatte sich parallel zum Kinderkriegen jedoch weiterentwickelt. Ich habe dennoch den Mut gehabt als Teilzeit Führungskraft mich auf eine Vollzeit Leitungsstelle zu bewerben. Das Ergebnis ist seitdem eine Karriere in Teilzeit als Leiterin Finanzen. Ich bin immer so lange mutig weiter gegangen bis ich den Arbeitgeber gefunden habe der zu mir passt. Immer wieder bei neuen Jobangeboten arbeite ich daraufhin das Firmen merken das Mitarbeiter heutzutage nicht mehr nur für die Arbeit leben sondern Arbeit und Privatleben miteinander vereinbaren wollen. Auch über Teilzeit. Bisher habe… mehr »

Alexandra

Seit Ende der Studienzeit (und Job nebenher) möchte ich mir eine Auszeit nehmen. Der Gedanke kommt in Zeiten der Überbelastung natürlich viel stärker. Was hindert mich daran, mal 3,4 oder 6 Monate in eine andere Richtung – „Richtung mich“ – zu denken und nach innen zu gehen, v.a. weil die letzten 20 Berufsjahre teilweise sehr intensiv waren? Der sicherheitsdenkende Kopf und die Erfahrungen aus Vorstellungsgesprächen, dass es für Frauen mehr Hürden gibt, als man im 21. Jh. meinen möchte. Das Thema „Kind“ schwingt stark mit, manche Personalisten sprechen es sogar direkt an. Ehrlich gesagt, kann ich Unternehmer sogar verstehen. Nur… mehr »

Amazone

Ein spannendes Thema: Ich habe durch meine selbständige Tätigkeit und das Erziehen der Kinder meines Mannes und der gemeinsamen schon sehr kreative Zeiten erlebt. Ich habe schon viel ausprobiert. Das war dann allerdings nicht nur mehr Zeit für mich, aber weniger Arbeitszeit. Jetzt hole ich das wieder auf, sodass ich mich tatsächlich beruflich verwirklichen konnte. Ich mache selbständig, das, was ich mir gewünscht habe. Ich habe zur Zeit auch noch mein Studium bis März 2020 zuende zu bringen, Da habe ich noch etwas vor mir. Danach werde ich darauf achten, das Jahr entspannter, selbstbestimmter angehen zu lassen. DAs ist ein… mehr »

Foxi

Mein Bruder sagt immer: Erfahrungen ist das was man macht, wenn man sie gebraucht hätte. Zum Thema scheitern halte ich es mit George Clooney: Das einzige wirkliche Scheitern besteht darin es nicht versucht zu haben. Zum einen weiß man nie für was es gut ist, dass es nicht so gekommen ist wie man wollte und zum anderen lernt man immer was.

Chris

Es muss ja nicht immer das GROSSE sein.
Esst mal was anderes in eurem Lieblings Restaurant, beschenkt jemanden den ihr nicht kennt z.b. Wunschbaum in Kaufhäusern …..

Bettina

erst letzte Woche habe ich mich ganz weit aus dem Fenster gelehnt….
ich bin mit einem (Profimusiker-)Quartett mit meiner Zugposaune bei Umrahmungen von akademischen Feiern aufgetreten, und das als Laie mit Erfahrung in einer Blasmusikkapelle, die jahrzehnte zurückliegt
erst seit einigen Monaten übe ich wieder mit meinem Instrument

zum Glück sind die drei anderen Profimusiker, die alles sehr locker nehmen und mir damit auch sehr geholfen haben, meine starke Nervosität zu meistern
es ging auch nicht alles gut, aber selbst meine Mitmusiker haben Fehler gemacht (sehr beruhigend)

Susanne

Ich gehöre zu den Menschen, die nicht immer lange überlegen und abwägen, bevor sie etwas beginnen. Und ganz oft wünsche ich mir, ich hätte vorher besser geplant und nachgedacht, weil dann vieles einfacher gewesen wäre. Auf der anderen Seite hätte ich dann aber vieles nicht erreicht, worüber ich mich heute freuen kann. So hat eben alles seinen Preis. Wirklich bereuen tue ich in meinem Leben nur eine Sache, zu der ich nicht ja gesagt habe, was mich bis heute belastet. Aber auch damit habe ich gelernt klarzukommen, Verständis für mich aufzubringen und mir den fehlenden Mut zu verzeihen. Meistens jedenfalls… mehr »

Dimitra

Als junge Frau wollte ich auch einmal der aktuellen Mode entsprechen und eine Dauerwelle machen lassen. Eigentlich wollte ich nur eine leichte Welle. Tatsächlich sah ich hinterher aus wie: die leibhaftige Momo!
Ich fühlte mich so unwohl, dass ich erneut den Friseur besuchte und eine Kurzhaarfrisur machen ließ – die mir dann aber so gut stand, dass sie mein Markenzeichen für viele Jahre wurde 😉
Daraus habe ich zusätzlich gelernt zu schauen was MIR steht und nicht in irgendeiner „Modebibel“ vorgegeben wird – bis heute halte ich mich daran!

Natalie

Seit fast zwei Jahren beschäftige ich mich mit Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität. Und mein Leben und v. a. mein Denken haben sich schon sehr geändert. Das hat mir z. B. zur Stundenreduzierung verholfen, dann zur Entscheidung, meinen Vertrag nicht zu verlängern, weil sich meine Arbeit einfach nicht richtig angefühlt hat. Ich hab allein eine ferne Reise unternommen und eine 10-tägige Stille-Meditation ausprobiert. Das alles hat mich mehr lernen lassen als die ganzen letzten Jahre, in denen ich nach Sicherheit und Konformismus gestrebt habe. Ich glaube nicht, dass man/frau scheitern kann. Es gibt einen Lerneffekt und eine Entwicklung in eine bestimmte Richtung,… mehr »

Paulina

Ich habe in den letzten Jahre so einiges ausprobiert, um meinen Mutmuskel zu stärken. Bin über den Starnberger See geschwommen. Habe gelernt, regelmäßig aktiv Akquise zu betreiben. Musste einen ganzen Abend auf einer Bühne bestreiten. Habe gelernt, alleine zu zelten, ohne Angst zu haben. Ich denke vorher schon immer viel nach (vor großen Publikum sprechen ist für mich z.B. eine ganz große Nummer) Aber jedesmal, wenn ich meine kleinen Grenzen überwunden und die Angst ausgehalten habe, bin ich gewachsen. Und es gibt noch so viel, das ich ausprobieren will.

Angelika

Oh, in diesem Thema steckt gerade die ganze Familie. Sohn hat sich einen Studiengang ausgesucht, in dem er sehr unglücklich ist. Das fühlte sich nach Scheitern und Versagen an. Nun die wunderbare Erkenntnis, dass mit dem Erkennen ein Neuanfang möglich ist, sich ganz neue Wege öffnen… Wir alle merken, wie sehr man doch auf seine Lieben Acht geben muss und wie gut Unterstützung und Beistand tun. Und was tatsächlich auch zunächst bittere Wahrheiten mit einem machen. Wenn wir es zulassen, mache sie uns nicht bitter sondern bringen uns tatsächlich weiter.

Regina

Nach einem (scheinbaren) Unglück, einem Unfall, einer Krankheit oder einer sonstigen Misere hieß es bei mir zuhause immer „Wer weiß, wofür es gut war!“ Diese Lebensregel hat sich tief eingeprägt und ich durfte auch selbst schon oft feststellen, dass sich aus solch vermeintlich unglücklichen Lebenssituationen etwas anderes, bessere entwickelt hat. Ein guter Freund sagte viele Jahre nach einer mehrjährigen gesundheitlichen Tiefphase, die ihn zur Aufgabe seines eigentlichen Berufes zwang „Das war das Beste, was mir passieren konnte“. Er habe so viel gelernt!

Phara

Diese inspirierenden Texte jeden Tag sind echt etwas Besonderes. Ich persönlich bin im Thema persönliche Entwicklung seit Jahren stark drin und finde täglich neue „Baustellen“ an denen ich arbeiten möchte. Heute hat es mich einfach gefreut, die Kommentare zu lesen und zu sehen, wie unterschiedlich die Meinungen zum Thema Mut sind.

Conny

Ich „scheitere“ immer wieder daran mir ein 2. berufliches Standbein aufzubauen, und mache dabei ganz viele Erfahrungen, die ich nicht missen möchte, so im Nachhinein -:)), mittendrin sehe ich das nicht immer so, und ich weiß: Meine Zeit kommt!

Dorothee

Witzig, das dies heute das Thema ist. Genau heute bin ich kläglich gescheitert und es hat mich viel Geld gekostet, Passiert in meinem Leben eher selten. Aber genau deshalb ist es jetzt so lehrreich für mich. Ich bin zwar in der Sache gescheitert, habe aber die Chance etwas über mich und meinen Umgang mit dem Gefühl des Scheiterns zu lernen. Z.B., dass es sinnlos ist, sich über das Scheitern zu ärgern und mir wird klar, das es andere Dinge in meinem Leben gibt, deren Verlust mich weit härter treffen würde, als an dieser Sache gescheitert zu sein. Somit hat auch… mehr »

Hans

Meine langjährige berufliche Erfahrung sagt mir, daß vieles eher vom Zufall abhängt als vom zielgerichteten Handeln. Das bedeutet für mich, daß man das Ganze auch mal einfach laufen lassen muß.

Yasmin

An den versuchen deutlich mehr Geld zu verdienen bin ich leider gescheitert

Anke

Ich bin eher vorsichtig und zurückhaltend, habe es aber geschafft, meine eigene kleine Selbständigkeit aufzubauen, die jetzt, trotz Ruhestand, weiterläuft und mich gut auslastet und mich zufriedenstellt, ohne mir Zuviel zu werden. Aber an wen ich bei Deinem Text, Cordula, denken musste, das ist meine Tochter: gerade den Bachelor hinter sich, hat sie sich entschlossen, mit einer Freundin ein Start Up zu gründen. Selbst wenn das Ganze nicht in Fahrt kommen sollte, hat sie in dem halben Jahr Konzeptentwicklung und Anträge schreiben und was dazu gehört, so viele Erfahrungen gesammelt, dass mir der Kopf schwindelig wird. Und die kann ihr… mehr »

Traveller

Es gab vor vielen, vielen Jahren einen Moment, in dem Mut und Scheitern bei mir ganz eng beieinander lagen. Seit frühester Kindheit wollte ich Lehrerin werden, habe nach dem Abi dann auch ein entsprechendes Studium gemacht (Fächer: Mathe und Chemie). Verschiedene Umstände (würde hier zu weit führen) haben mich nach schon recht langer Studienzeit dazu gebracht, diese Entscheidung zu überdenken. Ich hatte ganz schöne Bauchschmerzen, diesen Weg aufzugeben, weil es mir wie Scheitern vorkam. Ich gebe auf, ich enttäusche meine Eltern, all das. Dann habe ich aber doch den Mut gehabt, das Studium beendet und bin in die EDV gegangen.… mehr »

Ina Sichert

Scheitern ist manchmal auch eine Frage der Perspektive. Ein Scheitern im Hier und Jetzt kann auch erst der Grund sein, wieso sich eine Chance in Zukunft auftun kann. Wenn man nichts versucht, hat man schon verloren. Aber aus seiner Komfortzone zu gehen, ist nicht einfach. Mir hilft manchmal, mir auszumalen, was schlimmstenfalls passieren kann und inwieweit es dann Einfluss auf die nächsten Wochen/Monate hat. So ähnlich habe ich das glaube ich schon zu einem anderen Türchen (in anderem Zusammenhang) gebracht. Aber das nimmt wirklich Stress aus einer bevorstehenden Situation 🙂

Janine

Ich habe auch oft Angst. Aber ich habe in meinem Leben bisher immer Chancen ergriffen, die sich geboten haben, bevor man sich ärgert, es nicht gemacht zu haben. Jeder Versuch bringt einen persönlich weiter. Wenn etwas nicht klappt, erkennt man einen anderen Weg. Man wird mehr mit seinen Grenzen aber auch seinen Fähigkeiten vertraut. Ich sage immer, alles im Leben hat einen Grund und bringt einen letztendlich dorthin, wo man sein sollte.