Wollen statt müssen!

2. Dezember 2017

Kennen Sie solche Sätze? „Weihnachten ist ein Fest der Familie!“ „Wer A sagt, muss auch B sagen”. Oder: “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen”. Wie oft haben Sie diese oder ähnliche Sätze bereits gehört? Und wie tief haben sich diese in Ihr Gedächtnis gegraben, dass Sie sie mittlerweile glauben? Dass Sie fest überzeugt sind, dies ist die Wahrheit?

Willkommen bei Ihren „Glaubenssätzen“. Glaubenssätze sind Überzeugungen, die unser Weltbild prägen. Sie nisten sich wie kleine Teufelchen bei uns ein und flüstern uns ins Ohr, was wir tun und lassen sollen. Und bestimmen dadurch (unbewusst) wie wir uns verhalten. Und sie können super erklären, warum wir nicht das tun, was wir eigentlich tun wollen. Das gilt ganz allgemein für unsere Ideen und Projekte („Ich würde mich gerne job-mäßig verändern, aber…….“; „Ich würde gerne öfters nein sagen, aber….“) und ganz besonders auch für die Gestaltung der Advents- und Weihnachtszeit. („Ich würde ja gerne mal Heilig Abend wegfahren, aber…..“)

Ihr Advents-Impuls:

Welcher Glaubenssatz kommt Ihnen in den Kopf in Bezug auf Weihnachten? Was tut „man“ in der Weihnachtszeit oder zum Fest? Welche Aktivitäten haben sich bei Ihnen als echte Verpflichtungen eingebürgert – obwohl sie Ihnen längst lästig sind?

Schildern Sie uns unten als Kommentar, welche „Müssen-Tätigkeiten“ Sie für sich kennengelernt haben. An welchen hängen Sie momentan noch, obwohl sie – Hand aufs Herz – überhaupt nicht mehr in Ihre Welt passen? Hinterfragen Sie, ob diese Überzeugungen noch “richtig” für Sie sind. Oft ist es nämlich der Gegenwind in unserem eigenen Kopf, der uns ausbremst. Und sonst nichts. Haben wir den Gegenwind erkannt, dann können wir ihn abstellen – oder sogar in Rückenwind verwandeln.* Und schildern Sie zur Inspiration für die anderen auch gerne, wie Sie Ihre Gegenwinde für sich möglicherweise bereits abstellen oder drehen konnten.

Ihr heutiger Gewinn: Sie können sich unter Umständen gleich heute von alten, bremsenden Überzeugungen verabschieden. Und reisen unbeschwert weiter durch den Advent 🙂

Mitmachregeln – so geht es: Posten Sie Ihre Ideen bis heute Nacht 23.59 Uhr als Kommentar (gerne unter Pseudonym). Unter allen Tages-Postings verlosen wir Ende Dezember einen Übernachtungsgutschein im Traumhotel Schlossgut Oberambach, sowie drei Büchergutscheine. Außerdem spende ich für jeden Kommentar einen Euro zugunsten „Ärzte ohne Grenzen“ und zugunsten der gemeinnützigen Gesellschaft Charakerköpfe.org, die Erfolgswissen für jeden zugänglich machen will.

Nochmals zur Info: Sie müssen sich nicht zum Adventskalender „anmelden“ – Sie nehmen einfach teil, indem Sie hier mitlesen und kommentieren. Alle Kommentare nehmen an unserem Gewinnspiel teil. Zusätzlich können Sie sich auf der Startseite des BLOG rechts oben in den Email-Verteiler eintragen, um jeden Tag eine Mail mit Hinweis zum aktuellen Kalender-Beitrag zu erhalten. Dies ist quasi eine Erinnerung für Sie, dann live im BLOG vorbeizuschauen, den kompletten Beitrag zu lesen und zu kommentieren.

*Quelle: eCoaching „Geht ja doch!“ – Ihr 12-Wochen-Online-Coaching für Ihren persönlichen Erfolg. 

 

 

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15 Kommentare
Sabine

Da fällt mir gar nichts ein. Habe ich die Advents- und Weihnachtsglaubenssätze so verinnerlicht, dass ich sie nicht erkenne? Oder habe ich keine (mehr)? Ich werde darauf achten in den nächsten Wochen …




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Anna

Türchen 2:
Interessante Frage, liebe Cordula, da ich meinen Glaubenssätzen auf der Spur bin.
Zuerst kam, ich habe zu Weihnachten keine. 😀
Doch dann dachte ich, „Zur Bescherung ziehst du dich besonders hübsch an.“ „An Weihnachten muss es etwas besonderes zu Essen geben.“ „Wenigstens zur Weihnachtszeit möchte ich Ruhe und Frieden miteinander.“

Ich werde gezielter darauf schauen.

Mein Herz geht auf, weil ich gerade spüre, dass ich mir all den Inhalt der Weihnachtsglaubenssätze bereits an den anderen Tagen im Jahr gönnen kann.

So schön. 🙂




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Regina's Nähküche

Ich bin ja auch eher traditionsbewusst und mit vielen Bräuchen aufgewachsen. Im Laufe meiner Zeit als Ehefrau und Mutter hat sich aber auch in unserer Familie schon einiges verändert, was nicht unbedingt SO sein „muss“. Im letzten Jahr hatten wir zum 1. Mal keinen Christbaum – aus Geld-, Zeit- und Platzgründen haben wir stattdessen einen großen Tannenzweig aufgestellt und geschmückt. Wider mein Erwarten (oder Befürchten) fand das die ganze Familie gut (die Kinder sind 12,14,20,22). Wir saßen dicht beieinander in unserem kleinen warmen Stübchen und hatten einen ganz netten Hl. Abend.
Weihnachten findet im Herzen statt und nicht außen!
Ich überleg noch, welche Glaubenssätze mir Stress bringen und wie ich was verändern kann.
Habt einen schönen Samstag!
Regina




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Heike

Einer meiner Glaubenssätze : „Weihnachten ist ein Familienfest“ – aber wo gibt es heute noch DIE Großfamilie, also muss ich /man „Neu kalibirieren“, und schließe mich Regina (ob.) an, – Weihnachten findet im Herzen statt.
Wichtig ist doch das wir den Sinn des Festes verstehen – das Jesus (Gottes Sohn) an diesem Tag geboren wurde (jedoch nach einer anderen Zeitrechnung,in der heutigen Zeit jedoch sind das die Tage wo wir Weihnachten feiern) -und zur Erde kam (wie im Kinderlied „Alle Jahre wieder …“) – in diesem Sinne – Allen einen frohen besinnlichen Advent!!!




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Dorothea

Ich denke immer: Bis Weihnachten muss das fertig sein.
Alles. Irgendwie.
An Weihnachten darf nichts mehr übrig sein, was getan werden müsste.
Also: viel Arbeit und Deadlines in der Zeit vorher.
– Und oft ist dann die viele freie Zeit an Weihnachten selbst fast langweilig, weil es nur noch Herumsitzen gibt.
Blöd, eigentlich.
Ich meine: Fensterputzen an Weihnachten ist vielleicht wirklich nicht so schön, aber nochmal gemeinsam mit denen, die endlich Zeit haben, zu backen – das ist doch was ! ! !




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Leonie Walter

An Weihnachten kommt die Familie zusammen.
Bis Weihnachten muss das fertig sein.
Eine gute Ehefrau und Mutter dekoriert, backt Plätzchen und sorgt für Besinnlichkeit.

Da habe ich überwiegend losgelassen, und trotzdem kommen mir diese Glaubenssätze in den Sinn.
Spannend!




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Alabaster

Ich mag auch Traditionen wie z.B. den Adventskalender für die Kinder, den Adventskranz, den ich gestern gestaltet habe, Plätzchen backen heute mit der Familie, einen Tannenbaum, weihnachtliche Musik, den Herrnhuter Stern und drei kleine werden heute noch ins Fenster gehängt. Das macht mein Mann. Morgen singe ich eine Bachkantate mit, ich werde sie gleich nochmal üben.. Das alles ist auch Arbeit, aber die Freude daran überwiegt.
Besonders wichtig ist mir ein Fotokalender für meine Mutter und der Weihnachtsbrief,/Jahresbrief der etwa zwei DIN A4-lang ist, den ich an alle meine ersten Bekannten, die verteilt über Deutschland wohnen, verschicke. Das mache ich aber teilweise auch digital, sonst ist es sehr aufwändig und teuer. Ich komme beim Schreiben zur Ruhe und kann das Jahr nochmal Revue passieren lassen.
Wir singen Mitte Dezember das Weihnachtsoratorium und zur Zeit lese ich dazu, wie jedes Jahr als Einstimmung, über jede Kantate etwas. Das Singen erdet mich und ich denke dann nur an das Singen. Das ist schön, mich auf nur eine Sache, die ich mag, zu konzentrieren.
Und das Weihnachtsessen soll allen schmecken, da mache ich mir jetzt Gedanken. Es braucht kein Gänsebraten sein, aber schon etwas Besonderes. Meine Mutter selbst kocht gerne,und bereitet das Essen mit vor.
Da ich nach Weihnachten Geburtstag habe, fahren wir ein paar Tage in den Urlaub, da freue ich mich jetzt schon darauf.
Jetzt fange ich gerade wieder an, „die Weihnachtsgeschichte“ von Jostein Gaarder mir anzuhören, auch unterwegs im Auto.

Also, eine Mischung aus Traditionen, Glaubenssätzen und viel Freude.




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Yves

Ich liebe es, wenn die Wohnung am 1. Dezember bereits schön weihnachtlich dekoriert ist. Wenn es draußen einen gibt, muss der auch schon stehen und die Kerzen müssen brennen. Damit setze ich mich jedes Jahr auf’s Neue selbst unter Druck, denn aus diversen Gründen (Baumverkauf startet spät und dann hat es geschneit et) klappt das fast in keinem Jahr. Wenn ich in der Adventszeit noch unterwegs bin ist mir das umso wichtiger. Denn im Januar habe ich keine Lust mehr drauf. Und wenn ich dann also im Dezember so spät dran bin, kann ich mich nicht so lange dran erfreuen… So habe ich es richtig genossen, dass im Hotel der Frühstücksraum weihnachtlich dekoriert war und das Brötchen hat gleich doppelt so gut geschmeckt!

Den Gegenwind gedreht, habe ich nicht, aber ich habe letzte Woche wenigstens angefangen und alles besprochen, so wird es auch bei uns hoffentlich bald schön weihnachtlich!

Und die 10 cm Schnee am 1. Dezember waren eine tolle Überraschung! 🙂




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Nadine

Weihnachten abwechselnd bei den Großeltern. Einmal abgemacht, jetzt wird es erwartet. Beide Großelternpaare wohnen aber weit weg und rechnen fest mit uns. Die Fähre ist seit Monaten gebucht, die Überfahrt dauert sieben Stunden (und ich kann Fähren so gar nicht leiden) und wir sind alleine auf der Hinfahrt in etwa 18 Stunden unterwegs. Fünf Tage später das gleiche Spiel zurück.

Bei uns müssen italienische Traditionen mit deutschen verbunden werden. Deutsches Weihnachten mag ich (aber auch nicht alles), italienisches besteht in erster Linie aus Völlerei. Gleich mehrere Gänge gibt es am 1. Weihnachtsfeiertag bei der Schwiegermutter. Da muss man essen, damit keiner sauer ist. Und dann ärgere ich mich zum Jahresanfang gleich wieder, dass ein paar Kilo mehr auf den Rippen sind und wir auch noch etliche Kekse, Speisen und ich weiß nicht was, mit zurücknehmen müssen und erwartet wird, dass alles aufgegessen wird. „Weil man muss ja essen. Und Essen darf man nicht wegwerfen, da in anderen Ländern Kinder verhungern.“

Die ganz extreme religiöse Ansicht des Festes hier ist auch nicht so meins. Zumindest nicht das erzwungene „in die Kirche gehen“ – ich finde es auch schön, Kekse vor die Tür zu stellen und auf den Weihnachtsmann (oder das Christkind) zu warten.

Eine Freundin von mir hat das gleiche Problem. Jedes Jahr mit zwei Kindern rund 400 Kilometer zu den Großeltern. Einmal wollten sie es absagen, da war ihre Mutter mehr als sauer: „Aber das hat doch Tradition. Ihr müsst kommen. Ich finde das unmöglich.“




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    Bettina

    aber es ist doch nicht „keiner“ sauer, sondern Sie selbst auf sich 🙁




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Bettina

mich stört die Feierei an den Weihnachtstagen bei verschiedenen Familienmitgliedern nicht

allerdings bin ich am 24sten wie vor vielen Jahren üblich nicht mehr bei meiner Mutter, sondern erst am 25sten

nach Spannungen schon den ganzen Nachmittag, miese Stimmung beim traditionellen Essen (das meine ältere Schwester gekocht hatte, was aber meiner Mutter so überhaupt nicht gefallen hatte) nach dem Abendgottesdienst und einem fürchterlichen eineinhalb Stunden dauernden Streit, bei dem vier Leute aufeinander einredeten, sagte ich mir, das ich mir das nie wieder antun würde




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Dimitra

Wow, da fallen mir alte Geschichten ein, die schon letztes Jahr ausgesetzt worden sind. Da habe ich mich intensiv gelöst. Dieses Jahr steht die Frage im Raum, wieviel Gemeinsames wir in der Familie brauchen, und ob eventuell weniger besser wäre: kein gemeinsames Musizieren, kein besonderes Essen.. einfach mal abschalten. Mal schauen, wie es wird. Die Kinder haben Ja manchmal auch sentimentale Phasen..




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Ursula Lüttel

Wir feiern den Heiligabend mit unseren 3 Kindern (18, 16, 13), nachdem wir eine alternative Weihnachtsandacht besucht haben. Wir überlegen gemeinsam, was wir essen. Mein Mann holt mit unseren 3 Jungs den Baum und schmückt ihn auch. Den 1. Weihnachtstag haben wir einen ruhigen Tag ohne Verpflichtungen, an dem wir die Zeit oft für Spiele, Spaziergänge oder sonstiges nutzen, je nach Wetterlage und Laune. Am 2. Weihnachtstag feiern wir mit unserer Familie samt Freundinnen, mit meinen 3 Geschwistern und deren Familien, Kindern und teilweise auch deren Freundinnen und meinen Eltern. Wir machen ein kalt/warmes Frühstücksbuffet, was sich über den ganzen Tag hinzieht und für das jeder etwas mitbringt, sodass die Arbeit nicht nur auf mir hängen bleibt. Das ist toll und abwechslungsreich, vor allem wird berücksichtigt, dass fast alles gluten- und laktosefrei gemacht wird, da einige das sonst nicht essen könnten und viele frische und gesunde Angebote dabei sind. Es wird jeder satt und normalerweise „überfrisst“ sich keiner, da man über den Tag verteilt immer mal wieder kleine Häppchen nimmt, sehr angenehm und entspannt für alle 🙂 . Das war früher auch mal anders, aber wir haben alle erkannt, dass diese Form von „Familienfest“ für alle wirklich ein Fest zum Zusammensein ist . Es ist lange nicht mehr so stressig wie es mal war.




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Ina

ja, Verpflichtungen… Weihnachten ist ein Familien/Verwandten-Fest. Auf Biegen und Brechen und ein Muss: Geschenke. Wenn auch nur ein kleines. Das verdirbt einem aber irgendwie den Spaß… Für nächstes Jahr, möchten wir Weihnachten mal so feiern, wie mein Mann und ich Lust haben.
Bin gespannt, was draus wird 😉




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Traveller

Weihnachten ist bei uns schon im Laufe der letzten Jahre „zusammengeschrumpft“. Unsere nähere Verwandtschaft ist sehr, sehr klein – und dort haben wir uns geeinigt, nichts zu schenken, außer Zeit miteinander. Weil die ansonsten Mangelware ist.

Dekoriert wird nur noch in Maßen, aber Licht muss sein in dieser Zeit.
Es geht uns Weihnachten mehr um gemütliches Beisammensein denn um große Festlichkeit. Und das entspannt sehr.




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