Tapetenwechsel gefällig? Mit diesen Tipps steht einer Veränderung nichts mehr im Weg

Schluss mit Zaudern und Zögern! Neues wagen macht Spaß, braucht aber manchmal viel Anlauf. So kommen Sie in Schwung!

Die Veränderung ist ein zweischneidiges Schwert: zum einen verheißt sie etwas Neues und Spannendes – Ausbruch aus dem Alltag, auf zu neuen Ufern – und macht uns ganz hibbelig vor Aufregung. Zum anderen bedeutet sie aber auch eine Menge Unsicherheit und Unbekanntes. Denn die neuen Dinge, die auf uns zukommen, können wir häufig nicht einschätzen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass wir manche Veränderungen bis zum letzten Punkt hinausschieben – aus Angst vor dem Fremden, das uns erwartet.

Stillstand trotz 1000 Ideen

Obwohl die meisten Kreativen Chaoten Veränderungen lieben, geraten sie oft in die gleiche Situation – aus Sorge, sich durch Entscheidungen Möglichkeiten zu verbauen. Lieber der Job beim Radiosender oder der beim Fernsehen? Beides ist so interessant… Leider ist es nach dem ganzen Grübeln manchmal schon zu spät zum aktiven Verändern.

Damit Sie gar nicht erst in diese Situation geraten, haben wir praktische Tipps zusammengestellt, mit denen Sie Veränderungen aktiv in die Hand nehmen können:

  • Sie wollen etwas Neues machen, sich fordern und ein bisschen an Ihre Grenzen gehen? Dann los: Probieren Sie es aus! Nichts ist schlimmer als der Satz: „Ich würd so gern mal…“ Gehen Sie klettern, streichen Sie Ihr Haus neu und lassen Sie Ihren Chef wissen, wo es Sie hinzieht. Wenn Sie nun sagen, „Dafür fehlt mir die Zeit“, dann ist der Wunsch nicht dringend genug (oder Sie sollten an Ihrem Zeitmanagement arbeiten).
  • Machen Sie sich klar, was andere von Ihnen erwarten. Was sind deren Zukunftspläne für Sie? Wie beeinflusst das Ihre eigene Lust auf Veränderungen? Lassen Sie sich von Besserwissern und Pessimisten nicht entmutigen, sondern probieren Sie es auf Ihre Art. Trotzdem sollten Sie auf die Gefühle der anderen achten. Denn eine Veränderung in Ihrem Leben beeinflusst auch das Ihrer nächsten Mitmenschen. Häufig reagieren sie nur deshalb so ablehnend auf Ihre neuen Ideen, weil sie Angst vor ungewollten Veränderungen in ihrem eigenen Leben haben.
  • Verschließen Sie nicht die Augen vor unangenehmen Veränderungen. Nur in den seltensten Fällen kommt eine Kündigung aus heiterem Himmel. Meist merken wir sehr wohl, dass da etwas im Busch ist. Wir wollen es nur nicht wahr haben. Wenn Sie allerdings den Tatsachen ins Auge blicken, können Sie sich früh genug nach einem anderen Job umsehen und müssen nicht aus der Not des Getriebenen handeln.
  • Werden Sie Meister im Versagen. Nun ja, vielleicht sollten Sie daraus keinen Leistungssport machen, aber haben Sie keine Angst davor, etwas beim ersten Mal falsch zu machen. Lassen Sie Misserfolge zu. Sie werden sich mehr trauen, wenn Sie festgestellt haben, dass auf die Nase fallen doch nicht so wehtut.
  • Bleiben Sie flexibel. Veränderungen treffen uns umso härter, je mehr wir uns auf eine Möglichkeit versteifen. Wenn uns allerdings bewusst ist, dass die Zukunft immer unsicher ist, sind wir auch nicht so überrascht, wenn sich die Situation ändert.
  • Denken Sie positiv. Sehen Sie Veränderungen als Chance, Ihr Leben zu verbessern und Neues zu erleben. Wenn etwas unerwartet nicht so läuft, wie Sie es geplant haben, nehmen Sie es nicht als Rückschlag, sondern als Herausforderung an Ihre Kreativität.

Bei allen Veränderungen gilt: Verändern Sie selbst. Lassen Sie sich nicht so lange treiben, bis Ihnen keine Wahl mehr bleibt und es Ihnen die Neuheiten um die Ohren schlägt. Werden Sie zum Agierenden und warten Sie nicht, bis Sie nur noch reagieren können. So sind Sie zufrieden mit sich selbst und haben Ihr Leben selbst in der Hand.

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Ein Gedanke zu “Tapetenwechsel gefällig? Mit diesen Tipps steht einer Veränderung nichts mehr im Weg

  1. Der Artikel spricht mir aus der Seele 🙂 Ich denke, für Veränderungen sind folgende Faktoren wesentlich: Vertrauen in sich selbst und das Leben, Intuition und Zuversicht. Wenn sich das alles stimmig anfühlt, kann doch (fast) nix schief gehen. Und wenn doch… sind wir um eine Lernerfahrung reicher.
    Herzliche Grüße
    Gabi

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