Dem Stress auf der Spur: Die Stresslandkarte

18. Juli 2016
stress, analyse

Bevor wir etwas in unserem Alltag verändern, macht es Sinn, erst einmal zu schauen, was uns überhaupt stresst, nervt, Zeit raubt. Eine meiner Lieblingsideen ist dabei die Stresslandkarte. Und die geht so:Nehmen Sie ein großes Blatt Papier (DIN A3) und schreiben Sie in die Mitte des Blattes Ihren eigenen Namen. Notieren (oder skizzieren) Sie um Ihren Namen herum alle Bereiche, Personen, Themen, Aktivitäten und Aufgaben, die in Ihrem Leben eine Rolle spielen. Dicht an Ihren Namen schreiben Sie, wer und was Ihnen nahesteht. Je weiter nach außen zum Blattrand Sie kommen, desto weniger berühren diese Dinge und Personen Sie.

Bewerten Sie anschließend jeden Eintrag (Bereich, Aufgabe, Person …) mit 0 bis 5 Punkten. Dabei stehen 5 Punkte für einen hohen Stressfaktor, 0 Punkte für keinen Stress. Markieren Sie mit einem Minus- beziehungsweise Pluszeichen, ob Sie jeweils Kraft in den entsprechenden Bereich investieren müssen (−) oder ob Sie Kraft daraus schöpfen (+).

Diese Zeichnung verschafft Ihnen einen guten Überblick über Ihre größten Kraftfresser und zeigt Ihnen wie eine Landkarte, wo für Sie der richtige Weg für mehr Energie und Zufriedenheit liegt.

Quelle: „Organisieren Sie noch oder leben Sie schon?„, S55.

Dieser Artikel ist super - den will ich meinen Freunden zeigen!

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Conny Junghans

Vielen Dank für diese tolle Idee! Ich habe gerade begonnen meine eigene Stresslandkarte zu befüllen.
Hängt der Stressfaktor 0-5 nicht sehr stark mit dem Plus- und Minuszeichen zusammen? Warum brauche ich beide „Maßeinheiten“? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich aus einem Bereich mit Stressfaktor 4 oder 5 Kraft schöpfe.
Ich nehme an ich sollte die Details im Buch nachlesen 😉