Roman-Tipp: Monika Gruber – Man muss das Kind im Dorf lassen

Das Leben auf dem Land ist doch etwas Besonderes. Monika Gruber füllt darüber einen ganzen autobiographischen Roman, auf äußerst unterhaltsame Weise. Nun ja, wie geht es zu in einem bayerischen Dorf, das Tittenkofen heißt?

Ich muss gestehen, dass ich in den ersten Kapiteln nicht recht voran kam. Das lag allerdings allein daran, dass ich jeden Absatz nach dem Lesen und Lachen immer auch noch der ganzen Familie vorlesen musste. Denn Monika Gruber schildert ihre Kindheit und Jugend auf dem Dorf so unterhaltsam, authentisch und gradheraus, dass es eine wahre Freude ist. Dabei beschreibt sie ihre Familie und Freunde mit all ihren Eigenheiten so liebevoll und herzlich, dass einem beim Lesen förmlich das Herz aufgeht. Interessant auch ihr Werdegang: Erst relativ spät entschied sie sich für die Schauspielerei. Da hatte sie schon eine vollwertige Ausbildung in der Tasche. Das zeigt mal wieder: Es ist nie zu spät, etwas Neues anzufangen. Für den vollen Lesegenuss sind grundlegende Bayerisch-Kenntnisse allerdings von Vorteil.

Fazit: Monika Gruber gelingt ein unterhaltsames Buch zum Schmunzeln, Lachen und manchmal auch Sinnieren mit schönen Einblicken in das bayerische Landleben. Um daran Gefallen zu finden, müssen Sie wirklich kein Heimatkundler sein.

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