Nikolaus – eine erste Bescherung

6. Dezember 2017

Nikolaustag! Heute, am 6. Dezember, ist für viele Kinder (und Erwachsene) bereits eine Art kleine Bescherung. Die Stiefel werden gefüllt aber wer nicht brav war, dem werden die Leviten gelesen. Doch warum kommt eigentlich der Heilige Nikolaus? Und warum feiern wir das? Wissen Sie es?

Warum kommt der Nikolaus?

Der 6. Dezember ist der Todestag des Heiligen Nikolaus von Myra. Wir feiern diesen Tag als Festtag des Heiligen sowie als Namenstag aller Männer mit diesem Namen oder der Kurzform Klaus/Claus. Doch warum erhält dieser Tag so viel mehr Aufmerksamkeit als unsere anderen Namenstage? Und warum bekommen wir Geschenke? Wir haben uns für Sie mal ein bisschen schlau gemacht….Als historisch gesichert gilt, dass der Heilige aus Myra ein Wohltäter der Armen war. In den Legenden tritt er immer als Retter in der Not auf.

Hier ein paar Beispiele über die Wundertaten des Heiligen Mannes:

  • Nikolaus und die drei Jungfrauen: Ein verarmter Mann ist gezwungen, seine drei Töchter zu Prostituierten zu machen, weil er seine Schulden nicht bezahlen kann. Nikolaus, der noch nicht Bischof ist und gerade durch ein Erbe ein größeren Vermögen bekommen hat, erfährt von der Notlage. In drei aufeinander folgenden Nächten wirft er je einen großen Goldklumpen durch das Fenster des Zimmers der drei Jungfrauen. In der dritten Nacht gelingt es dem Vater, Nikolaus zu entdecken, ihn nach seinem Namen zu fragen und ihm dafür zu danken, dass nun die Mitgift für jede der Töchter gesichert ist. Aufgrund dieser Legende wird der Heilige Nikolaus oft mit drei goldenen Kugeln oder Äpfeln als ikonografischem Heiligenattribut dargestellt.
  • Nikolaus und die Rettung der Seeleute: In Seenot geratene Schiffsleute rufen den heiligen Nikolaus um Hilfe an. Da steht plötzlich ein Mann hinter dem Steuer und lenkt das Schiff sicher und ruhig durch den Sturm bis in den Hafen von Myra hinein. Am nächsten Tag gehen die Seeleute in die Kirche, um Gott für ihre Rettung zu danken. Hinter dem Altar steht Bischof Nikolaus und die Seemänner erkennen in ihm ihren Retter in der Not. Wegen der Rettung der Schiffbrüchigen ist der Heilige Nikolaus auch der Schutzheilige der Seefahrer.
  • Nikolaus und das Kornwunder: Nikolaus erbittet während einer Hungersnot in Myra von jedem der für den Kaiser in Rom bestimmten Schiffe Korn und versichert, dass durch sein Gebet nichts bei der Ablieferung fehlen wird. Schließlich gibt ihm der Kapitän zwölf Säcke Korn für die Hungernden in Myra. Als der Handelsherr des Kapitäns die Säcke später nachzählt und das Getreide wiegt, erkennt er, dass nicht ein einziges Körnchen fehlt.

Warst Du auch wirklich brav?

Wenn der Nikolaus die Kinder am 5. oder 6. Dezember besucht, will er immer wissen: „Seid Ihr denn auch brav gewesen“? Wer das bejahen kann, bekommt von ihm eine Belohnung. Wer nicht so brav gewesen ist, wird getadelt. Dieses Brauchtum geht auf die Perikopenordnung der katholischen Kirche zurück, also der Festlegung der Bibeltexte für den Gottesdienst an jedem Tag. Am 6. Dezember wurde im Gottesdienst das Gleichnis der anvertrauten Talente vorgelesen: Jesus schildert, wie drei Knechten Talente (Geldstücke) entsprechend ihrer Fähigkeiten anvertraut wurden. Nach der Rückkehr des Herrn musste jeder Knecht Rechenschaft ablegen, was er mit dem Geld gemacht hatte. Diejenigen, die die Talente vermehrt hatten, wurden von ihrem Herrn beschenkt. Deshalb werden heute alle Kinder, die über das Jahr hinweg brav waren (also: die etwas aus ihren Talenten gemacht haben) vom Nikolaus beschenkt.

Nikolausschiffchen

„Schiffchensetzen“ nennt man den seit dem 15. Jahrhundert bekannten Brauch, bei dem Nikolausschiffe aus Papier gebastelt werden, in die der heilige Mann seine Gaben legen soll. Hintergrund: Aufgrund der Legende der Rettung der Seeleute ist der Heilige Nikolaus ja der Schutzheilige der Seefahrer (siehe oben). Auch heute findet man auf vielen Handelsschiffen ein Bildnis von Nikolaus. Das Nikolausschiffchen wurde später durch Stiefel, Schuhe oder Strümpfe abgelöst, die am Abend von den Kindern vor die Tür gestellt werden und die über Nacht von ihm mit Süßigkeiten oder anderen Geschenken gefüllt werden. Dieser Brauch basiert auf der Legende von den drei Jungfrauen, die nachts von Bischof beschenkt wurden.

Bescherung schon heute

Ursprünglich war der Nikolaustag, der 6. Dezember, auch der Tag der Weihnachtsbescherung. Das galt bis ins 16. Jahrhundert. Erst nach der Reformation, als die Heiligenverehrung in protestantischen Gegenden unpopulär war, wurde die Bescherung in vielen Ländern auf den Weihnachtstag verlegt. In Folge dessen wurde das Christkind in evangelischen Familien zum Gabenbringer – anstelle des Heiligen Nikolaus. Die Bescherung durch das Christkind ist heute auch in katholischen Gebieten üblich.*

Ihr Advents-Impuls:

Wie ist das bei Ihnen? Welches Brauchtum verbinden Sie mit dem heutigen Tag? Kommt bei Ihnen der Nikolaus „persönlich“ oder füllt er nur heimlich die Stiefel? Was nehmen Sie aus Ihren Ritualen rund um den heutigen Tag mit? Und welche (lustigen) Erlebnisse verbinden Sie mit dem heutigen Tag? Wir freuen uns auf Ihre Gedanken.

 

Mitmachregeln – so geht es: Posten Sie Ihre Ideen bis heute Nacht 23.59 Uhr als Kommentar (gerne unter Pseudonym). Unter allen Tages-Postings verlosen wir Ende Dezember einen Übernachtungsgutschein im Traumhotel Schlossgut Oberambach, sowie drei Büchergutscheine. Außerdem spende ich für jeden Kommentar einen Euro zugunsten „Ärzte ohne Grenzen“ und zugunsten der gemeinnützigen Gesellschaft Charakerköpfe.org, die Erfolgswissen für jeden zugänglich machen will.

*Quelle: Auszug aus: Wer war der Heilige Nikolaus?

 

Nochmals zur Info: Sie müssen sich nicht zum Adventskalender „anmelden“ – Sie nehmen einfach teil, indem Sie hier mitlesen und kommentieren. Alle Kommentare nehmen an unserem Gewinnspiel teil. Zusätzlich können Sie sich auf der Startseite des BLOG rechts oben in den Email-Verteiler eintragen, um jeden Tag eine Mail mit Hinweis zum aktuellen Kalender-Beitrag zu erhalten. Dies ist quasi eine Erinnerung für Sie, dann live im BLOG vorbeizuschauen, den kompletten Beitrag zu lesen und zu kommentieren.

Dieser Artikel ist super - den will ich meinen Freunden zeigen!
Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinmail

46 Kommentare
Sabine

Ich freue mich, wenn ich einer Kollegin nach deren Feierabend am Vortag eine kleine Überraschung an ihren Arbeitsplatz schmuggeln kann.




0
Antworten
Anna

Mein Herz geht auf, wenn ich in die strahlenden Augen der Anderen blicke, wenn sie eine kleine Überraschung gefunden haben. 🙂

Einen beseelten Nikolaustag.




0
Antworten
Stefanie

Für einen gefüllten Stiefel ist man nie zu alt. Die Freude ist bei uns allen groß, wenn nachts der Nikolaus da war.




0
Antworten
Martina

In meiner Kindheit hat der Nikolaus mir immer einen Teller mit süßen Leckereien und andere Kleinigkeiten gebracht. Das stand dann morgens auf dem Frühstückstisch. Die Stiefel gefüllt hat am 4. Dezember die Barbara.




0
Antworten
Marion

Als die Kinder noch klein waren, kam der Nikolaus persönlich und sorgte auch mal für Entsetzen (Woher weiß der, dass ich mit der Schere in die Gardinen geschnitten habe???).

Heute bekommen sie immer noch eine Kleinigkeit wie z.B. ein Buch, ein Spiel, eine DVD und Plätzchen, aber am schönsten ist, dass wir uns an dem Tag sehen und Zeit miteinander verbringen. Dazu gehört ein Spaziergang oder ein leckeres Abendessen.




0
Antworten
birgit

Der Nikolaus füllt in der Nacht die Stiefel unseres Sohnes.




0
Antworten
Barbara Engel

Ich freue mich immer wieder wenn ich andere mit einer Kleinigkeit zum Nikolaustag überraschen kann.




0
Antworten
Birgit

Wir haben als Kinder immer die ganze Stiege mit unseren Stiefeln angeräumt und morgens waren die dann prall gefüllt. Mein liebster Nikolaus war ein großer Plüsch Husky – den gibts bis heute 🙂 30 Jahre später 🙂




0
Antworten
Christin

Bei uns ist es irgendwie zu einer größeren Familienzusammenkunft worden. Es gibt Brötchen, Kuchen, Kekse und Punsch. Und dann kommt der Nikolaus mit einem großen Sack mit Geschenken für die Kinder. Der Krampus ist allerdings auch dabei. 😉




0
Antworten
Caro

Ich habe Kekse gebacken und stelle diese heute Abend zusammen mit einer Flasche Glühwein (heute morgen hat der Nikolaus verschlafen…) bei Freunden vor die Tür. Das mach ich schon seit Jahren, mal bei diesen, mal bei jenen Freunden, so dass es auch immer eine Überraschung ist und keine Regelmäßigkeit.




0
Antworten
Gabriele Matera

ich schenkmir selber was zu Nikolaus dafür ist man doch nie zu alt




0
Antworten
gluexxKat

Wir sind ganz klassisch unterwegs:

Stiefel putzen am Abend und dann vor die Tür.
Nur wem das gelingt, ob groß oder klein,
kann sich einer Überraschung sicher sein!

…und das dann alle Jahre wieder!




0
Antworten
Ulrike

Bei uns füllt derNikolaus nachts heimlich die geputzten Stiefel oder auch Sneaker.
Als ich noch ein Vorschulkind war, hat er mir tatsächlich mal nur alte Kartoffelschalen in meinen Stiefel getan, weil ich nicht brav war. Der Tag im Kindergarten war eine Tortur, da alle anderen Kinder Schokolade bekommen hatten. Der „Nikolaus“ hatte dann doch noch Erbarmen mit mir, so dass ich etwas vorfand, als ich am Nachmittag nach Hause kam.




0
Antworten
Nicole

Ich arbeite beim Kinderschutzbund. für die Kids gibt es heute Nachmittag Plätzchen und Kakao . Meine Kollegin und ich haben jedes Jahr ein neues Shirt /oder Pullover (dieses Jahr steht „ohh deer“ drauf)& natürlich die Nikolaus Mützen 🙂




0
Antworten
Tantefrieda

Aus Erzählungen erinnere ich mich, dass der Nikolaus anno dazumal meine Schnuller mitgenommen hat, weil ich doch schon so groß wäre und die armen Kinder diese dringend brauchen würden …
Heute gibts einfach ne kleine Überraschung oder Aufmerksamkeit.




0
Antworten
Antje Boerner

Obwohl meine Söhne schon volljährig sind, werden die Stiefel immer noch gefüllt. Auch die meines Mannes und meine. Das gehört einfach zu Weihnachten dazu!




0
Antworten
Alabaster

Gestern habe mein Mann und ich Stufenkerle für die Familie gebacken und heute früh gab es noch kleine Leckereien.

Ich bekomme heute noch etwas zum Nikolaus von meinem Mann auf dem Weihnachtsmarkt geschenkt. Überraschung!!!




0
Antworten
Ulrike

Bei uns füllt der Nikolaus nachts heimlich Süßigkeiten, Mandarinen, Nüsse und eine kleine Überraschung in die Schuhe. Als unsere Kinder klein waren, haben sie dafür extra ihre Schuhe geputzt, jetzt werden die Schuhe ungeputzt für den Nikolaus bereitgestellt.




0
Antworten
Pixel81

Der Nikolaus Tag ist ein Fest der Kinder. Grosse Vorfreude schon am Tag davor. Der Vers wird fleissig gelernt, in der Hoffnung auf ein nettes Kompliment des vorgetragen Sprüchlein vom Nikolaus. Die Kinderaugen leuchten und warten gespannt auf die kleinen Geschänke.




0
Antworten
ManuelaR-S

Mit der Familie zusammenzusein ist das tollste. Die strahlenden Augen der Kinder, wenn sie den Baum schmücken und ihre Geschenke bekommen, die ruhigen Momente für uns in der Kirche, das leckere Essen…ich liebe Weihnachten.




0
Antworten
Silke Armbruster

Bei uns kommt der Nikolaus nicht persönlich …
Und große Geschenke gibt es auch nicht, nur Mandarinen, Nüsse und etwas Süßes.

Ich habe da eine eher negative Erinnerung aus meiner Kindheit …
Ich war 3 oder 4 und der Nikolaus kam zu uns nach Hause. Dieser große Mann mit der tiefen Stimme jagte mir Angst ein. Ich habe mich unter dem Couchtisch versteckt – alle fanden das lustig und ich konnte überhaupt nicht verstehen warum.
Dann hat er aus seinem goldenen Buch vorgelesen, wie böse ich war, was ich alles angestellt hatte … woher wusste er das alles? Das fand ich einfach gruselig.




0
Antworten
Sarah Buehler

Bei mir füllt der Nikolaus (in Form von meiner lieben Mutter) meine Stiefelchen. Wenn ich abends nach Hause komme, sind diese immer gefüllt am 6.Dez und ich freue mich wie ein Kleinkind




0
Antworten
Laura

Ich muss an dem Tag an das Singen am Adventskranz mit der Familie denken 🙂 Und wir bekamen immer Nikolaussackerl!




0
Antworten
Dimitra

Eben habe ich mich erinnert, dass meine älteste Tochter beim ersten bewusst erlebten und physischen Nikolaus-Besuch vor Schreck geschrien hat 😉 Das Gegenteil war mein Sohn: er schaute ungerührt auf die Schuhe und sagte: warum hat Onkel K. ein Kleid an, Mama?
😉 Ich freue mich an der Freude meiner Kinder jedes Jahr, so auch heute morgen. Der Nikolaus-Tag hat eine besondere Energie, finde ich – eine gute!




0
Antworten
Sara Pintsch

Ich habe mich heute auf Arbeit verplappert
Erzählte einem Grundschüler was ich meinem Sohn alles in den Schuh gesteckt habe… er sagte völlig entsetzt Das warst du ?
Meine schnelle Ausrede … Ähm ja , bei den großen Kindern helfen die die Eltern dem Nikolaus, nur bei den kleinen , wie du, kommt der Nikolaus selbst vorbei .




0
Antworten
Claudi L

Also bei uns kommt wie jedes Jahr der Nikolaus persönlich.Wir treffen uns immer abwechselnd bei befreundeten Paaren, die auch Kinder haben und dann singen die Kinder gemeinsam das Nikolauslied.Die Kleinsten dürfen den Nikolausstab halten wenn sie sich trauen.
Es ist immer eine große Freude zu sehn wie die Kinderaugen strahlen 😉




0
Antworten
Borgard

Es ist jedes Jahr schön zu sehen wenn Kinder große Augen machen beim Finden der gefüllten Stiefel .




0
Antworten
Macy

Kinder bemerken so Vieles:

Als mein Vater als Nikolaus beim Nachbarssohn war, meinte dieser:
„schau mal, der Nikolaus hat die gleiche Taucheruhr wie der Nachbar!“

Der nachbarliche Sporttaucher wurde aber keineswegs enttarnt, der kleine Junge meinte das ganz ernst.




0
Antworten
Yves

Meine Schuhe waren leider leer… :(.




0
Antworten
Yves

Es ist schön, dass man für manche Bräuche nie zu alt ist 🙂




0
Antworten
Rosa-Maria

Eine nette Geschichte habe ich erlebt, als ich als ganz junge Erzieherin – noch in der Ausbildung – diesen Nikolausrummel, wie ich es damals empfand nicht mitmachen wollte. Auf keinen Fall wollte ich die Kinder belügen und Ihnen etwas vormachen. Dann kam es wie es kommen musste – der eigentliche Nikolaus wurde krank und ich sollte einspringen.
Mit meiner Anleiterin handelte ich aus, dass ich mich nicht vor den Kindern verkleiden würde, aber auch nicht mit verstellter Stimme sprechen müsste und den Kindern sagen durfte, dass ich mich jetzt als Nikolaus verkleiden gehe.
Alles lief gut, ich war Nikolaus und spach mit den Kindern, sang mit Ihnen, erzählte eine Geschicht, dann verabschiedete sich der Nikolaus und ich kam ohne Verkleidung zu den Kindern zurück.
Der wildeste und aufgeweckteste von Ihnen stürmte beim Betreten des Raumes auf mich zu und meinte: Ach, wie schade, jetzt hast Du den Nikolaus verpasst!
Könnt Ihr Euch denken, was ich daraus gelernt habe?
Zu meinen Kindern (vier) kam jedes Jahr der Bischof Nikolaus zu Besuch mit Buch ( in dem alle positiven Fortschritte des Jahres vermerkt waren) und gefülltem Sack mit einer Kleinigkeit für jeden…. und alle Nachbarn waren mit Ihren Kindern auch bei uns. Noch heute erzählen alle von diesen schönen Abenden mit ihrem Zauber.




0
Antworten
Andrea

Bei uns kommt der Nikolaus heimlich über Nacht und steckt eine Kleinigkeit – kleines Spielzeug, Naschzeug oder Obst in die Schuhe.




0
Antworten
Gabriele Matera

Bei uns kommt der Nikolaus heimlich und steckt was Kleines rein wie z. B: oBST; sPIELZEUG oder Nachkram




0
Antworten
Heike

und wieder ein Jahr mit dem Nikolaus
erst die kindliche Nikolaus Schuh Freude
dann die Freude der Kinder
und mittlerweile sind es die Enkelkinder die voller Freude den Stiefel hinstellen und sich glucksend und kreischend freuen- lol




0
Antworten
Marysia

Die Stiffeln werden mit kleinen Geschenken gefüllt, die Kinder wissen aber, dass diese von uns und Grosseltern sind und wir das als.ein Andenken an dem heiligen Nikolaus machen.




0
Antworten
Heike

Bei uns kommt der Nikolaus immer heimlich in der Nacht und befüllt die Schuhe mit kleinen Dingen. Mittlerweile ist unsere Tochter erwachsen und auch die Schuhe von mir und meinem Mann werden über Nacht befüllt, und wir haben alle viel Spaß daran uns gegenseitig zu überraschen.




0
Antworten
Regina

Schon bei mir als Kind füllte der Nikolaus die Stiefel über Nacht, das tat er auch bei meinen eigenen 4 Kindern.
Nur dieses Jahr (die jüngste ist nun 12) stellte er „nur“ eine Schüssel mit Gaben (Nüsse, Mandarinen, etwas Schokolade) auf den Küchentisch – warum? Es standen einfach keine geputzten Schuhe draußen!
Ich war heute in einer adventlichen „Auszeit“ in der örtlichen Kapelle (ich darf dort immer die Lieder mit der Gitarre begleiten), da gings auch um den Hl. Nikolaus, er trat persönlich auf und sprach aus seiner Zeit als Bischof in Myra – und welches Brauchtum ihm die Menschen zugedichtet haben.




0
Antworten
Felicitas

Ich habe dieses Jahr erstmals den Nikolaustag übersehen!! 🙁
Meine „grosse“16-jährige Tochter war zwar verständnisvoll, aber doch recht enttäuscht, hatte sie dich extra ihren Stiefel geputzt vor die Tür gestellt…
Dafür habe ich gerade auf einer Ausstellungseröffnung ein prall gefülltes Nikolaussäckchen geschenkt bekommen, da kann ich es vielleicht wieder gut machen.

In meiner Kindheit im protestantischen Franken kam der „Pelzmärtel‘ (St. Martin) am 11.11. und brachte auch Äpfel, Nüss ubd Mandelkern (neben Orangen und Süssigkeiten), das liebte ich sehr. Meine Kinder bekamen dann immer zu beiden Festen etwas.
Schön, dass es seit ein paar Jahren im Bioladen auch „echte“ Nikoläuse mit Mitra und Bischofsstab gibt! Die Figur und ihre Geschichte konnten in der Schule meiner Kids auch Kinder anderer kultureller Tradition gut akzeptieren.




0
Antworten
Dorothea

Als ich 5 Jahre alt war, kam der Nikolaus persönlich zu uns.
Ich habe überrascht festgestellt, dass tatsächlich NOCH jemanden gab, der so stechende graue Augen hatte, wie Onkel Werner. . .

2 Jahre später wurde ich in der Schule ausgelacht, als ich erzählte, dass es NATÜRLICH den Nikolaus gibt, da er ja bei uns gewesen ist.
Da dämmerte es mir . . .




0
Antworten
N.

Ich liebe es Freude zu schenken, zu überraschen und zu erfreuen. Aber ich mag es auch beschenkt zu werden




0
Antworten
Hedi

Als ich ein Kind war, gab es für meine zwei älteren Cousins, meine zwei jüngeren Geschwister und mich immer einen „echten Nikolaus“ am Abend des 5. Dezember. Wir hatten alle ziemliche Angst, da dieser immer viel rumpolterte und uns Standpauken hielt. Einmal hatte er keine Rute dabei sondern stattdessen einen hölzernen Teiglöffel, der mir aus unserer Küche bekannt vorkam. Er redete sich bei seiner Standpauke total in Rage, fuchtelte mit dem Löffel herum und schlug schlußendlich damit auf die Armlehne eines Sessels ein. Dabei brach der obere Teil ab und flog dem Nikolaus an den Kopf. Der schrie und fluchte furchtbar – und ohne verstellte Stimme gut erkennbar als unser Onkel. Die restlichen Jahre, bis wir alle zu alt waren für dieses Ritual, war der Nikolaus sehr viel sanfter und freundlicher. 🙂




0
Antworten
Jafabe

Nikolaus ist so wie jeder Erfolg: Er kam immer irgendwann in der Nacht, aber nur es gut vorbereitet, d.h. die Schuhe rechtzeitig geputzt waren. Das Ergebnis lässt sich im Rückblick bewundern 😉




0
Antworten
Nadine

Ich bin jetzt 31 und habe sogar heute Nikolauspost bekommen, von meiner Mutter die zu weit weg wohnt. Es gab Schokolade und Mandarinen. Ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind, da ich nichts davon wusste. Es gab seit sicher zehn Jahren nichts mehr zum Nikolaus.
Meinem Freund habe ich auch etwas Schoki in seinen Stiefel getan und meine Klasse bekam Schokolollis. Ich finde es toll, allen mit einer kleinen Aufmerksamkeit eine Freude zu machen. Leider gibt es heute bei so vielen Kindern zu große Aufmerksamkeiten, wie PC Spiele und co. Gerade in der heutigen Zeit sollte man jedoch lernen, auch die kleinen Dinge zu schätzen. In diesem Sinne sende ich weihnachtliche Grüße aus der Lüneburger Heide. Nadine x




0
Antworten
Dani

Vielen Dank erstmal für die vielen Infos zum Nikolaus!
Es ist bei uns immer noch Tradition, dass die Familie an diesem Tag zusammen kommt und es ein paar kleine Geschenke gibt.
Allerdings schon am 5.12. zum Nikolausabend, so ist es im Saarland Brauch!




0
Antworten
Anja

Einen gefüllten Stiefel vorzufinden gehört für mich zu den schönen, aufregenden Kindheitserlebnissen… so habe ich gestern auch meinen amerikanischen Freund zum Schuheputzen genötigt. Er ear etwas verwundert aber hat mitgemacht… und oh Wunder! Der Nikolaus kam vorbei! Ich glaube er hat einen neuen Fan!




0
Antworten
Ina

ein wundervoller Brauch. Danke für die vielen Infos zum Nikolaus, die Auffrischung war mal wieder nötig 🙂
Mandarinen und Nüsse und ein kleiner Schokonikolaus, das reicht eigentlich schon…
Seit jeher verbinde ich mit dem Duft von Mandarinen Weihnachten… jetzt ist mir auch bewußt warum 🙂
Aber wirklich Erinnerungen an den Nikolaus in der Kindheit, habe ich nicht mehr. Scheinbar war ich zu brav 😉




0
Antworten
Klicke hier, um einen Kommentar hinzufügen

Hinterlasse einen Kommentar: