Raus aus dem Jammertal

13. Dezember 2017

Das Wetter ist für Dezember viel zu stürmisch, die Bahn zu langsam, der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt wieder ungenießbar. Jammer, Jammer …Wenn Sie sich das nächste Mal beim Meckern ertappen – steigen Sie so schnell wie möglich aus – mit einem Armband und folgender Übung:

Besorgen Sie sich ein Gummi-Armband (wahlweise Gummi-Band oder das original Geht-ja-doch-Armband) und tragen Sie es an Ihrem bevorzugten Handgelenk. Immer, wenn Sie sich beim Jammern ertappen, dann streifen Sie es auf die andere Seite.

Suchen Sie anschließend möglichst zeitnah etwas, was Sie loben können. Richten Sie Ihren Blick ganz bewusst auf etwas Positives in Ihrem Leben oder Ihrer derzeitigen Situation. Das können Aussagen der Dankbarkeit sein (ich bin gesund), aber auch Beobachtungen oder Gefühle (ich freue mich auf die Einladung). Suchen Sie etwas Positives und streifen Sie das Band auf Ihren bevorzugten Arm.

Ziel:  das Armband verlässt 21 Tage nicht mehr diese Seite ihres Handgelenks.

P.S. Als ich mein Buch „Geht ja doch“ zum Online-Kurs ausgebaut habe, habe ich diese Übung weiterentwickelt :-). Nun trage ich das Armband AUSSCHLIESSLICH am rechten Handgelenk – und immer wenn mein Blick darauf fällt, denke ich an etwas Positives oder an einen neuen Schritt, der mich meinem Geht-ja-doch-Projekt näher bringt. Probieren Sie es aus!

P.P.S. Die Grund-Idee zu dieser Übung stammt von Pfarrer Will Bowen aus Kansas. Er empfahl seiner Kirchengemeinde die Übung wie folgt: Armband am bevorzugten Arm tragen – bei Meckern: wechseln. Beim nächsten Mal meckern: wechseln: Ziel: 21 Tage das Armband am Handgelenk nicht wechseln zu müssen. Warum habe ich die Übung abgewandelt? Ich trage das Armband gerne rechts – habe ich es links, dann stört es mich dort (da trage ich auch meine Uhr). Und so war ich zu einem „Anschluss-Nörgler“ gezwungen, damit ich es wieder nach rechts tun kann. Das wollte ich nicht 🙂

P.P.S Das Armband gibt es auf meinen Gehtjadoch-Vorträgen gleich zum Mitmachen und Mitnehmen 🙂

foto3Quelle: eCoaching „Geht ja doch“ – Ihr 12-Wochen-Kurs für ein erfülltes Leben.

Ihr Advents-Impuls:

Was haben Sie heute gelobt? Über was sich bewusst gefreut? Schreiben Sie uns hier als Kommentar. Wir freuen uns!

Mitmachregeln – so geht es: Posten Sie Ihre Ideen bis heute Nacht 23.59 Uhr als Kommentar (gerne unter Pseudonym). Unter allen Tages-Postings verlosen wir Ende Dezember einen Übernachtungsgutschein im Traumhotel Schlossgut Oberambach, sowie drei Büchergutscheine. Außerdem spende ich für jeden Kommentar einen Euro zugunsten „Ärzte ohne Grenzen“ und zugunsten der gemeinnützigen Gesellschaft Charakerköpfe.org, die Erfolgswissen für jeden zugänglich machen will.

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18 Kommentare auf "Raus aus dem Jammertal"

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Ich bin heute nicht aus dem Bett gekommen, als der Wecker klingelte. Also musste ich mich ziemlich beeilen und: Ich habe den Bus noch bekommen :). Ich bin immer wieder begeistert davon, wie man sich über solch kleine Dinge freuen kann 🙂

Ich freue mich darüber, dass ich mich entschieden habe, meinen Tag heute nicht mit dem Fahrrad zu bestreiten, sondern mich gemütlich in die Bahn zu setzen und nachher nicht im angekündigten Sturm vom Rad geweht zu werden. Dann kann ich auf der Fahrt sogar noch etwas lesen. Einziger Nachteil: Die Bewegung bleibt auf der Strecke.

Ich freue mich heute noch, dass mein Schatz mich gestern Abend mit einem leckeren Essen verwöhnt hat, als ich vom Sport kam.

Bereits heute morgen, als ich mich eigentlich anschickte zum Ärgern über das Eiskratzen am Auto, sah ich in einen purpurnen Himmel. Sofort überkam mich Freude über einen neuen Tag, über das Geschenk des Lebens, über die Hoffnung, die in jedem Anfang steckt- und nahm mir gleich ein paar Minuten Zeit, den Sonnenaufgang zu genießen 🙂

Gelobt habe ich mich gerade eben selbst, da ich es endlich geschafft habe, die Nachbarschaft zu einem gemeinsamen Glühweintrinken in unseren Garten einzuladen. Denn oft warte ich zu lange mit sowas und dann ist es zu spät und das ist schade.

Ich habe mich heute unheimlich gefreut, als ich auf dem Weihnachtsmarkt (bei dem ich eigentlich nur durchlaufen wollte, also gar nicht richtig hingehen) ein ganz tolles, lustiges und passendes Geschenk für meinen Liebsten gefunden habe.

Ich habe mich gerade nur so zum Spaß auf eine Stelle beworben (eine richtig hohe Beamtenstelle), für die ich vor 30 Jahren qualifiziert gewesen wäre. Die aber heute wegen mangelnder Berufspraxis völlig abwegig ist. Ich finde es einfach klasse, dass die Bewerbung zumindest formal schon mal akzeptiert wurde :-). Das fühlt sich irgendwie gut an.

Ich habe mich heute gefreut, dass ich meine Walking-Runde gerade noch im Trockenen geschafft habe.

Lieben Dank fürs Erinnern.
Mein Armband könnte ich mal wieder anlegen und etwas üben.
Es erstaunt mich immer wieder wie sehr es hilft bewusster durch die Welt zu gehen und den Fokus auf die „netten“ Dinge/Menschen/Begegnungen etc. in der Welt zu richten.

Heute war ein richtiger Freu-Tag, wenn ich so drüber nachdenke! Ich hab heute 2x Hollerlikör geschenkt bekommen (einmal von Kundin, einmal von meiner Freundin), ich hab 1€ und 50Cent auf der Straße gefunden, mein Kollege hat ein technisches Problem für mich gelöst (ich hoff ich hab ihn genug gelobt), meine Tochter hat sehr selbständig Plätzchen gebacken, ich durfte am Nachmittag mit meiner Freundin einen langen Spaziergang bei wunderbarem Winterwetter machen und anschließend nahm sie sich noch Zeit für Tee, Plätzchen (und Hollerlikör) bei mir, und am Abend darf ich noch bei einer adventlichen Andacht in der Kapelle die Lieder mit… Read more »

Ich freue mich darüber, von einer Bekannten aus einem gemeinsam besuchten Workshop zu ihrer heutigen Tupperparty eingeladen worden zu sein. Und ich freue mich, mich dort gleich mit anderen Menschen als sonst im Alltag (z.B. mit den Eltern anderer Kinder) unterhalten zu können. Möglicherweise macht der Abend sogar auch noch Spaß! 😉

Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass ich heute früh meinen sechsjährigen Sohn dafür ganz bewusst gelobt habe, dass er morgens wirklich alles selbständig bzw. sofort gemacht hat. Sonst muss ich immer jeden einzelnen Schritt ansagen: bitte anziehen, frühstücken kommen, weiter essen, Zähne putzen, nicht was anderes machen, Schuhe und Jacke etc. anziehen… So war der Morgen mal richtig entspannt. Und er war endlich mal schön früh in der Schule, nicht erst kurz vor dem Gong.

Komme gerade von einer grossen Freude: seit einigen Jahren organisiert eine Musikerin und der Vertreter der syrischen Gastgemeinde Bachs Weihnachtsoratorium zum Mitsingen und -spielen mit hervorragenden Solisten uns Musikprofis als Benefizkonzert für syrische Organisationen, diesmal Wiederaufbauprojekte im IS-befreiten Nordirak. Das war sehr berührend. Zumal ich gestern und heute reichlich MagenDarmVirus gebeutelt war und gar nicht glaubte, hingehen zu können. Auf dem Rückweg regnete es, aber das war doch viel besser als auf dem Hinweg! Und nach solch einer (kurzen) Erkrankung freue ich mich sehr über all die sonst so selbstverständlichen Dinge wie Teetrinken und etwas essen können. Eine Amaryllis mit… Read more »

Was haben Sie heute gelobt?
Meine Freundin für ihre kreativen Gedanken.

Über was sich bewusst gefreut?
Die Nachricht über meine neue Arbeitsstelle.

Ich habe heute die gute Zusammenarbeit mit einer Kollegin gelobt und mich hierfür bedankt.

Gefreut habe ich mich heute morgen auf dem Arbeitsweg über die freien Straßen.

Gerade eben schneit es wieder …

Gelobt habe ich mich ausnahmsweise mal selbst ! Ganz ungewöhnlich, aber ich konnte mir selbst auf die Schulter klopfen 🙂

Darüber, dass ich mal meine eigene Leistung mal direkt ehrlich und ohne komisches Gefühl dabei wertgeschätzt habe, habe ich mich sehr gefreut 🙂

Klingt egoistisch , aber für jemanden, der sich selbst gern hinten anstellt, erfrischend anders mal 🙂

Zu loben habe ich heute noch nichts gefunden, aber net geschennt isch gnug globt ;-).

Gefreut habe ich mich über die vielen Rückmeldungen zu meiner gestrigen E-Mailanfrage mit Bild, welches Brillengestell besser in mein Gesicht passt.

Ich lobe fast jeden meiner Schritte,
nach einer Zeit der Starre in der ich mich kaum wiedererknnt habe..
freue mich übers wiedersehen mit mir selbst
wie frühlingsgefühle im winter