Denk-Bar: Inspiration aus dem Schaltjahr

zeit sparen, zeitmanagement, motivation, persönlicher erfolg, persönlichkeitsentwicklung, selbstmanagement, ziele erreichen

Willkommen in unserer wunderbaren Denk-Bar. (c) HodaBogdan/Fotolia

Heute ist der 29. Februar. Schaltjahr! Nur alle vier Jahre können wir diesen Tag erleben. Wissen Sie wozu er nützlich ist? Lesen Sie heute den Grund – und leiten Sie aus der Denk-Bar-Frage der Woche Ihren ganz persönlichen Motivations-Booster ab. 

Ein Jahr hat in unserem Kalender normalerweise 365 Tage. Doch alle vier Jahre bekommen wir einen zusätzlichen Tag geschenkt – den 29. Februar. Weil dieser Tag zusätzlich „geschaltet“, also eingefügt wird, nennen wir diese Jahre Schaltjahre.

Warum gibt es das Schaltjahr?

Die Erde braucht ein Jahr um einmal um die Sonne zu kreisen. Ganz genau gesagt: 365 Tage, 5 Stunden, 55 Minuten und 12 Sekunden. Jedes Jahr ist somit exakt 365 ¼ Tage lang – und so sammeln sich in vier Jahren ein zusätzlicher Tag an. Den wollen wir natürlich nicht verlieren – und fügen deshalb alle vier Jahre den 29. Februar als zusätzlichen Tag in den Kalender ein. Würden wir das nicht tun, dann würden sich die Stunden aufsummieren – und wir würden z.B. in 800 Jahren Weihnachten im August feiern. Mir wäre es recht, dann friere ich nicht so beim Christbaum-Holen :). Obwohl….. der Weihnachtsmarkt-Glühwein und Schneelandschaften sind schon schön…..

Warum wird der Tag im Februar eingefügt und nicht am Jahresende? Der Grund dafür geht bis ins Römische Reich zurück: damals war der Februarius der letzte Monat im Jahr.

Der 29. Februar – und das Schaltjahr – sind also dazu da, um unsere Zeitrechnung auszugleichen. Um ein „Zuviel“ wieder in ins Lot zu bringen.

Und das bringt mich zur Denk-Bar-Aufgabe dieser Woche:

Denken Sie bitte einen Moment darüber nach, was Sie derzeit „zu viel“ machen. Wo erfüllen Sie an Sie gestellte Aufgaben über? Wo sind Sie schneller im Tun, als gewünscht? Wo drehen Sie sich schneller, als es für das Gesamt-Werk nötig ist? Und wie könnten Sie Ihr Tempo, Ihren Vorsprung ausgleichen? Wo könnten Sie einen symbolischen 29. Februar zwischenschalten, um Ihren Rythmus wieder zu finden? Welchen Ausgleich können Sie diese Woche in Ihren Kalender legen, um im Lot zu bleiben (oder  zu kommen 🙂 )?

Posten Sie Ihre Ideen hier unten als Kommentar. Ich freue mich!

Willkommen in unserer “wunderbaren Denk-Bar”.

Hier erhalten Sie jeden Dienstag einen Impuls zum Nach-Denken, Vor-Denken, Mit-Denken. Denn alles was denk-bar ist, kann mach-bar werden. Ihnen gefällt dieser Beitrag? Dann gerne in Facebook, Twitter & Co. über die untenstehenden Buttons teilen. Damit Sie sich gut eindenken können poste ich manchmal auch bereits am Montag.

Beitrag teilen:Facebooktwittergoogle_plusmail

5 Gedanken zu „Denk-Bar: Inspiration aus dem Schaltjahr

  1. Das ist wie beim Hausputz
    Womit verschwenden wir zu viel Energie und wo geben wir zu wenig Energie rein. Dadurch bekommen wir nicht nur den 29. Februar geschenkt sondern schenken uns auch jeden Tag Zeit.
    Danke für den Impuls

  2. Ich bin immer VIEL zu schnell und zu oft da, wenn es um anderer Menschen Bedürfnisse geht.
    Eigentlich funktioniert unser Zusammenleben ja so, dass wir einander helfen und unterstützen. Wenn aber die eigenen Bedürfnisse völlig unterbelichtet werden, dann geht das nicht gut aus.
    Ich brauche jeden Tag ein bisschen 29. Februar ganz für mich alleine. So eine Stunde hardcore und zwischendurch immer wieder ein wenig.

  3. Meist bin ich schneller wenn ich Arbeiten verrichten muss die mich stören. es sind Arbeiten zu denen ich mich verpflichtet habe sie zu erledigen, mein innerer Treiber dabei immer aufhören will und ich deshalb oft ungenau arbeite. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt dem inneren Treiber beizubringen, dass ich diese Arbeit nicht machen muss sondern, dass ich sie will. Und dass ich daher alle Zeit der Welt habe diese Arbeit seriös und perfekt anzuliefern.
    Interessanter Weise werde ich dann meist schneller fertig und das Resultat stimmt. Ausser ich werde durch irgend etwas abgehalten dran zu bleiben. Dann ist schnell die Luft draussen und bei Werk wird vertrödelt. Manchmal habe ich das Gefühl mein innerer Treiber provoziert solche Unterbrüche extra.
    Was meint Ihr liebe Komentarschreiber?

    • Das würde bedeuten, dass du dich ihm ausgeliefert fühlen würdest, dass ER die Regie und die Verantwortung inne hat.
      Die Vorstellung würde ich nicht pflegen wollen.
      Vielleicht ist die Vorstellung hilfreicher, dass solche Unterbrechungen dich lehren können, dass es nicht IMMER perfekt sein muss und dass sie den Ernst ein bisschen relativieren.
      Aber dieses Bild mit dem inneren Treiber spricht mich sehr an, vor allem auch deine Verhandlungen mit ihm. ♥

  4. Danke liebe Dorothea für Deinen Kommentar.
    In den letzten 4 Jahren habe ich in Flores Indonesien bei einem Missionar Frauenförderung gemacht. Ich hatte die Aufgabe jungen Frauen das Schreinerhandwerk vornehmlich das Arbeiten an Holzbearbeitungsmaschinen beizubringen. Ich in allen Jahren je 2 bis 3 Monate dort. Da Flores eine Insel ist die noch ziemlich weit hinter der Moderne nachhinkt erlebte ich dort mit den Frauen, dass der tag da ist um zu leben und nicht um etwas auf „Teufel komm raus“ fertig zu haben. So könnte es also sein, dass ich dort gelernt habe meinem inneren Treiber zu erlauben, hier solche Unterbrüche zu provozieren damit ich meine Hast verliere. Morgen ist auch noch ein Tag, sollte sich die westliche Menschheit wieder vermehrt verinnerlichen. Oder?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *