Buch-Tipp: Gill Hasson – „Achtsamkeit“

achtsamkeit, motivation, ziele erreichen, gill hasson, erfolg, zeitmanagement, gedanken stoppenAchtsamkeit – ich liebe sie. Und sie zieht sich auch wie ein roter Faden durch meine Seminare, Bücher und Coachings. Achtsamkeit im Sinne von „Mal wieder genau drauf schauen, was mich stresst, was mich nervt, wo ich mich unter Druck fühle – und was mich glücklich und zufrieden machen kann.“ Also nicht Achtsamkeit in Sinne von „Kauen Sie andächtig auf einer Rosine herum!“ Nichts gegen Rosinen-Kauen, aber Achtsamkeit ist für mich weit mehr als ein Kau-Experiment. Es ist eine Geisteshaltung (die ich durch die Rosinen-Übung durchaus wecken und schulen kann :-)) Und jetzt dieses Buch. Ein weiterer Rosinen-Übungs-Geber? Nein!

Die Autorin Gill Hasson, Trainerin zu den Themen Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen oder Durchsetzungskraft, nimmt den Begriff der „Achtsamkeit“ auf und nimmt den Leser, die Leserin mit auf eine Reise durch die verschiedenen Lebens-Bereiche und Lebensthemen. Mit dem Ziel im „Jetzt“ zu sein, präsent zu sein. Inspiriert von Georg Harrison, der einmal sagte: „Was zählt, ist das Hier und Jetzt. Vergangenheit und Zukunft existieren nicht….da ist immer nur das Jetzt. Wir können aus der Vergangenheit lernen, aber wir können sie nicht zu neuem Leben erwecken. Und wir können von der Zukunft träumen, aber wir wissen nicht, ob es sie geben wird.“

Achtsamkeit ist lernbar – und erfordert keinen Lotussitz

Und dabei geht Gill Harrisson ganz pragmatisch an die Sache heran. „Achtsamkeit setzt keine komplizierten Meditationsübungen voraus. Sie verlangt von uns nicht die Unterdrückung irgendwelcher Gedanken oder Gefühle. Und sie erfordert auch kein jahrelanges Training im Lotussitz in einem fließenden, weißen Gewand an einem traumhaften Strand.“ Sie präsentiert in ihrem Buch „Achtsamkeit im Freestyle“.

Mit einem Mini-Fragen-Check geht es los – also Bleistifte raus und Zettel holen. Je mehr Aussagen wir als auf zutreffend einschätzen, desto weniger achtsam sind wir in unserem Alltag.

Müssen wir denn überhaupt achtsam sein?

Ist das schlimm, wenn wir nicht achtsam sind? Im Kern finde ich nicht. Für mich ist immer der Gradmesser, wie gut wir uns fühlen, mit dem, was wir tun. Geht es mir super, weil ich multi-tasking-eifrig im Hochgeschwindigkeitszug des Alltags vor mich hin werkle, und ist es mir egal dass ich bereits auf dem Weg aus der Kantine nicht mehr sagen kann, was ich gerade gegessen habe – weiter so! Wenn ich allerdings das Gefühl habe, gar nicht mehr wirklich zu leben, also das Leben nicht mehr zu spüren, oder fremdbestimmt nur noch Aufgaben erledigen muss, die ich „eigentlich“ gar nicht (mehr) will, dann ist es Zeit für mich, meine Achtsamkeit zu wecken – und die Konsequenzen zu ziehen.

„Achtsamkeit gibt Ihnen die Möglichkeit, ganz in etwas aufzugehen und das Erlebte auszukosten. (….) Weil Sie offen sind für neue Erfahrungen, ermöglicht Ihnen Achtsamkeit, sich von allem zu lösen, was Ihre Möglichkeiten einschränkt. Sie vermittelt Zuversicht und Mut.“ Klasse, oder? Nicht nur, weil wir mit mehr Achtsamkeit unseren Umgang mit Zeit und Aufgaben, unser Zeitmanagement, verbessern können. Sondern weil Achtsamkeit uns auch den Rücken stärken kann für unser Geht-ja-doch-Projekt, dafür dass wir unsere Ziele, Wünsche, Ideen erreichen.

Gill Hasson zeigt auch „mentale Fallstricke“ auf und erklärt, wie wir unser Denken in Richtung Achtsamkeit verändern können. Sie erläutert Strategien, wie wir mit Wut, Angst oder Schuldgefühlen umgehen und mehr Selbstvertrauen aufbauen können.

FAZIT: Gut zu lesen. Auf den Punkt. Macht Lust, es einfach mal auszuprobieren.

Gill Hasson
Achtsamkeit. Wie Sie Ihre Gedanken schweigen lassen
GABAL Verlag

Bezug: überall im Buchhandel, oder online über amazonebook.de, genialokal

P.S. Ja, die Rosinen-Übung ist drin (S. 70 🙂 )

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3 Gedanken zu “Buch-Tipp: Gill Hasson – „Achtsamkeit“

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