Autor werden – heute in der Denk-Bar zum Welttag des Buches

25. April 2017

Vor zwei Tagen haben wir ihn wieder gefeiert – den Welttag des Buches, an dem das gedruckte Wort hoch gehalten wird. Und wir? Wir machen auch heuer wieder mit beim Welttag des Buches! Und schreiben selber eines 🙂
Los geht´s!

Bereits 1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum „Welttag des Buches“, und zollte mit dem weltweiten „Feiertag“ dem Lesen, den Büchern und den Rechten der Autoren Aufmerksamkeit. Inspiriert wurden die UN-Initiatoren von einem katalanischen Brauch, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken.

Uns inspiriert der Welttag des Buches zu einem ganz besonderen Buch. Wir werden nämlich auch heuer wieder aus unserer Denk-Bar diese Woche eine Schreib-Bar machen. Erinnern Sie sich: im letzten Jahr haben wir eine fabelhafte Geschichte verfasst, die dann an alle Autoren und Autorinnen geschickt wurde.

Wir machen wieder mit beim Welttag des Buches! Und schreiben selber eines.

Die Idee: ich beginne im Kommentarfeld mit einer Geschichte. Und SIE schreiben sie fort.

D.h. Sie lesen die Fortsetzung der anderen GlüXX-Factory.de-Besucher und spinnen Ihrerseits die Geschichte weiter. So kommen wir bis kommende Woche zu unserer eigenen Denk-Bar-Schreib-Bar-Machbar-Geschichte, die ich dann als Gratis-E-Book hier in den kommenden Wochen in optisch aufbereiterer Form unter Nennung aller Autoren veröffentliche.

Regeln:

  1. Erlaubt ist alles, was erlaubt ist. Also bitte keine doofen Geschichten, keine Schmäh-Reden, keine echten Personen, keine Rechte Dritter verletzen, keine Gewalt etc. sowie bitte nur jugendfreie Gedanken!
  2. Jeder schreibt maximal ca. 20 Zeilen an der Geschichte weiter.
  3. Lesen Sie alle Beiträge der anderen Autoren. Und spinnen Sie die Gedanken der anderen weiter, also bitte nicht komplett von vorne anfangen.
  4. Bitte so gut wie möglich auf die Rechtschreibung achten, sonst habe ich so viel Arbeit bei, Zusammenführen damit 🙂
  5. Bitte keine fremden Text kopieren und hier einfügen. Ihr Text muss frei von jeglichen Urheber-Rechten Dritter sein, damit wir hier keinen Ärger bekommen.
  6. Sie dürfen auch mehrfach schreiben. Allerdings muss zwischen Ihren Geschichten-Anteilen immer ein anderer Denk-Bar-Besucher seinen Part veröffentlicht haben :-).
  7. Falls Sie mit Ihrer Email-Adresse hier noch nie einen Kommentar veröffentlicht haben, müssen wir den Beitrag erst noch händisch freischalten. Das kann u.U. ein paar Stunden dauern, z.B. nachts. Falls sich deshalb Beiträge „mischen“ machen die nachfolgenden Autoren einfach das Beste daraus.
  8. Bitte machen Sie nur mit, wenn Sie damit einverstanden sind, dass Ihr Anteil in Form eines E-Books (PDF) und Ihrem Namen publiziert wird. Ein Anspruch auf ein Honorar o.ä. entsteht dadurch nicht.
  9. Sie dürfen das E-Book dann gerne in unveränderter gratis an alle Ihnen lieben Menschen weitergeben, ein Verkauf ist nicht gestattet.
  10. Am 2. Mail schreibt einer von Ihnen einen Schluss. Und dann ist Schluss. Sie haben also eine komplette Woche in der Schreib-Bar Zeit, sich künstlerisch auszutoben.
  11. Indem Sie mitmachen, erklären Sie sich mit den Regeln einverstanden.
  12. Habe ich an alles gedacht?

Viel Spaß!

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14 Kommentare auf "Autor werden – heute in der Denk-Bar zum Welttag des Buches"

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Hallo Cordula, das klingt ja spannend! Aus meiner Sicht haben Sie an alles gedacht 🙂 Also ich freue mich darauf!

Wenn mich die Muse küsst, bin ich dabei !
Eine schöne Idee – wie so viele hier.

Lieben Gruß
Uta

Hey, das ist ja eine tolle Idee! Mir kamen schon viele Ideen in den Sinn- ohne, dass es überhaupt etwas gibt, woran ich weiterschreiben könnte 😀

Da kommt mir noch eine Frage in den Sinn: Dürfte man denn die Talenttypen Ottmar Ordentlich, Igor Ideenreich usw. einbauen? Bzw. deren Eigenschaften und die Charaktere anders benennen? Bei solchen Projekten kann man ja sehr viel einarbeiten… 😉

Dann legen wir mal los 🙂
Klar dürfen Igor & Co. eine Rolle spielen.

Unser Anfang:

Unglaublich. Das war jetzt schon das dritte Mal, dass Rosi das erleben musste. Sie hatte ja in ihren 34 Lebensjahren schon viel erlebt, aber das in einer solchen Häufung – sensationell. Nachdenklich blickte die hübsche und trainierte Frau aus dem Fenster. Und beschloss……

Und beschloss, dies als Anlass zu nehmen, um über ihr bisheriges Leben nachzudenken. Vielleicht sollte sie einen Blog schreiben, um ihre Gedanken über das Unfassbare mit der Welt zu teilen? Oder …

„Ich drehe den Spieß jetzt ‚rum! Warum soll ich immer und immer wieder die Liebe sein, die zu allem freundlich und verständnisvoll lächelt. Warum soll ich meinen Kopf aber mal hinhalten, wie schon so oft zuvor? Wenn andere keine Hemmungen haben, sich so zu verhalten, warum dann ich?
Nein ! !
Schluss jetzt.
Jetzt werde ich alle zum Staunen bringen ! ! !“
Ein Lächeln stahl sich in ihre Züge und lösten den Grimm auf.
Oh ja, das wird etwas werden . . .

… da werden sich einige umschauen. Drei mal hintereinander wurde sie von ihren ursprünglichen Plänen abgebracht. Erst wollte sie zum Sport – half aber einer alten Frau über die Straße und trug ihre Einkäufe nach Hause. Dann wurde es dunkel und es klappte nicht mehr mit dem Sport. Am nächsten Tag wollte sie von daheim arbeiten, um nebenher noch die Wäscheberge zu bewältigen. Doch sie hatte so viel zu tun dass sie praktisch nur am Schreibtisch klebte und nichts anderes tat als: Arbeiten. Und schließlich war sie sehr müde und wollte nur noch früh schlafen gehen- da kam ihre beste… Read more »

Doch leichter gesagt als getan. Zunächst einmal musste Rosi sich über ihre Ziele, Träume und Wünsche klar werden. „Was ist mir wirklich wichtig in meinem Leben?“, überlegte sie, während sie am Abend gemütlich mit einem guten Glas Rotwein vor dem flackernden Kaminfeuer saß.
Mit Stift und Papier bewaffnet sah Rosi nachdenklich in die Flammen. Welche Menschen bereichern mein Leben? Wobei kann ich Lebensfreude finden. Womit werde ich auch in einiger Zeit noch zufrieden, erfüllt und glücklich sein? Gar nicht so einfach, diese Fragen zu beantworten, stellte Rosie fest.

und schlief darüber ein.
Der nächste Morgen knüpfte genau an dieser Stelle an.
„Dornen zeigen . . . “
Nur: wie ? – Irgenwie wird jede Aktion, die sie für sich in die Wege leitet, von irgendwem durchkreuzt. Jedes Mal.
Nachdenklich rührte sie in ihrem Kaffee.
„Ich brauche ja nur zu DENKEN, was ich für mich tun möchte – schon funkt jemand dazwischen. Warum tun sie das? Warum passiert so etwas?
Vielleicht mache ich heute einen langen Spaziergang und lasse mein Handy zu Hause und niemand, niemand erreicht mich.“
Da klingelte es an der Tür.
Rosi schreckte zusammen.

Es war „wie immer“: sie möchte für sich sein und Ruhe haben zum Nachdenken, und es klingelt an der Tür! Überraschung beim Öffnen: vor ihr stand ihre Freundin Mette. „Was machst Du denn hier, mitten am Tag? Ist was passiert?“ Ja, und schon war sie mitten im Mette-Lebens-Drama und verschwendete keinen Gedanken mehr an sich, den geplanten Spaziergang, die großen und kleinen Fragen des Lebens. Stunden später, als sie hungrig diverse essbare Reste aus ihrem Kühlschrank zusammen suchte, erwachte sie wieder aus ihrem Helferdrang und wurde wütend auf sich. Oh Mann, dachte sie sich, wenn es besser werden soll muss… Read more »
„Rosi, du musst sofort kommen. Deinem Vater geht es nicht gut!“ „Was ..?“ „Nun frag nicht so lang, komm einfach!“ Rosi erschrak. Ihr Vater war in letzter Zeit ungewöhnlich ruhig gewesen, hatte aber immer versichert es sei nichts um das sie sich sorgen müsse. Sie schlüpfte deshalb schnell in ihre Schuhe und Jacke, steckte das Handy ein und hetzte aus der Wohnung. Draussen regnete es in Strömen. Sollte sie noch den Schirm holen? Sie wollte schon umdrehen, da sah sie den Bus an der Haltestelle stehen. Sie rannte los quer über die Strasse. Da hörte sie ein Quietschen, eine Auto… Read more »

„Rosi! Hörst du mich? Rosi! Kannst du mich hören?“
Was für eine bescheuerte Frage.
„Rosi, Rosi! Hörst du mich? Schau mich an! Kannst du mich hören?“
Mühsam hob Rosi die schweren Lider.
Und blickte in unednlich liebevolle braune Augen.
Astrid!
Gute, liebe, alte Astrid. Geliebte Herzensfreundin von ganz ganz damals.
So lange nicht gesehen und für immer verloren geglaubt.
„Rosi! Da bist du ja wieder! Der Krankenwagen kommt gleich. Ich bin bei dir. Nein, nicht wieder ohnmächtig werden. bleib bei uns! Der Krankenwagen ist bestimmt gleich da. Ich fahre mit. Du bist nicht allein!“

Rosi erwachte in einem Krankenhaus-Zimmer. Benommen schaute sie sich um, spürte ihren schmerzenden Körper. Sie fühlte eine unendliche Leere in sich, als sei ihr ganzes Sein in sich zusammen gesackt. „Wie konnte es nur so weit kommen?“, fragte sie sich. „Ich kann nicht mehr, was soll nur werden?“. Ihr fiel ihr Vater ein – wie es ihm wohl ging? Ihre Freundin… Ihre Gedanken fuhren Karussell. „Hey, und wie geht es mir? Ich liege hier, bin wie am Boden zerstört, und das Erste an das ich denke sind mein Vater und meine Freundin! Von wegen Dornen und so“, und heiße Tränen… Read more »

Liebe Autorinnen und Autoren,

unsere Aktion ist beendet. Vielen Dank fürs Mitmachen!
Wer das Buch als PDF haben möchte, bitte uns einfach eine Mail schicken an:
martin@kreative-chaoten.com
Herzlichlichste Grüße
Brigitte Martin